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Der Sonntag
01.09.2016

Ein bisschen Urlaub konservieren

Welche Urlaubs-Elemente könnten auch im Alltag Platz haben? von Dr. iur. Brigitte Ettl

 

Urlaub ist eine Unterbrechung des Alltags, ist „Kür“ im Gegensatz zur „Pflicht“. Das macht ihn ja auch so wertvoll.

 

Doch diese freie Zeit kann auch ein Denkanstoß sein. In den letzten Tagen lohnt sich die Überlegung, was diese Zeitspanne so besonders kostbar macht und welche Elemente davon auch im Alltag immer wieder mehr Platz haben könnten.

 

Vielleicht ist die Leselust wiederbelebt worden. Oder das Sportprogramm hat zu einer spürbaren Verbesserung der Kondition beigetragen – also in kleineren Einheiten weiterlaufen.

 

Generell ist der Urlaub vielleicht auch ein Anstoß, den eigenen Rhythmus zu überdenken – und motiviert, auch im Alltag wieder mehr Ruhe- und Schlafzeiten einzuplanen.

 

In der Hektik haben wir oft das Gefühl, uns keine Pausen gönnen zu können – und reduzieren so aber unsere Produktivität.


Die Ferien waren aber auch eine gute Gelegenheit, als Familie gemeinsam Neues zu entdecken.

 

Vielleicht hält der Vorsatz bis zum nächsten Urlaub, einmal im Monat in ein Museum zu gehen, einen Ausflug zu einem neuen Ziel zu machen – oder gemeinsam ein neues Rezept auszuprobieren.


Als motivierende Erinnerungshilfe kann sich jedes Familienmitglied vielleicht ein Foto aussuchen, das dann ausgedruckt und gerahmt einen besonderen Platz bekommt.

 

Und vielleicht ist der Urlaub auch eine Zeit, alltägliche Gewohnheiten zu entdecken, die ihren Sinn verloren haben – um sich dann endgültig von ihnen zu verabschieden.

 

Unterbrechungen der Routine sind eine Chance, neue, stimmigere Verhaltensweisen lebendig werden zu lassen.