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02.09.2020

X-Lab Wo junge Menschen Kirche erleben

Ein Missionsprojekt am Donaukanal, mitten in der Partymeile, kann das gut gehen? Ja,  finden die Veranstalter von X-Lab, die den Sommer über mit missionarischen Impulsen und Live-Musik präsent waren.

 

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„Die Grundidee war einfach, zu Corona-Zeiten im Juli und August dort zu sein, wo die Menschen sind“, erzählt Organisator und Priester Wolfgang Kimmel im Gespräch mit dem SONNTAG, der Kirchenzeitung der Erzdiözese Wien. „Der Donaukanal hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Hotspot für die jüngere Generation gebildet. Es ist ein Ort, wo Christus schon längst angekommen ist, aber wir haben jungen Leuten in den Sommertagen die Begegnung mit Jesus ermöglicht.“

 

Das Angebot reichte von Eucharistischer Anbetung und Heiliger Messe – im Freien oder in der Nepomuk-Kapelle bei der Augartenbrücke – bis zum Hören von missionarischen Impulsen und Live-Musik oder nur das Chillen in den vom X-Lab-Team selbstgebauten Paletten-Möbeln, direkt am Donaukanal. Von unglaublichen und berührenden Erfahrungen spricht Wolfgang Kimmel: „Ich erlebte einige Bekehrungen, junge Menschen wollen sich taufen lassen.“

 

Wofür steht X-Lab?

Das griechische Buchstabe X steht für Christus. Lab ist die Abkürzung für das lateinische Wort „Labor“, die Arbeit. „Zusammengesetzt bedeutet X-Lab also ‚Christus arbeitet‘. Das durften wir im Juli und August am Donaukanal 2020 erleben“, so Wolfgang Kimmel. Mit der Missionsarbeit an ungewöhnlichen Orten wird der engagierte Priester nicht aufhören. Nach X-Lab am Donaukanal sollen weitere Projekte folgen.

 

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