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29.08.2016
Initiative der Kategorialen Seelsorge und des Entwicklungsraumes 6/7

„Begegnungszone Kirche“ in der Wiener Mariahilferstraße

Initiative im öffentlichen Raum der Kategorialen Seelsorge und der Pfarren des 6. und 7. Bezirks.

Zum Kennenlernen, Zuhören, informieren und Miteinander Reden lädt am 7. Oktober 2016 ein Pilotprojekt der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien und der Pfarren des 6. und 7. Bezirks auf die „Mahü“.

 

Im November 2015 hat Kardinal Christoph Schönborn die Entwicklungsräume in der Erzdiözese Wien festlegt. Der Entwicklungsraum als ein Raum der Mission. Er soll den Gläubigen helfen, neue missionarische Initiativen zu setzen und gemeinsam zu entdecken, was Jüngerschaft und Nachfolge Jesu in unserer Zeit heißt. Daher steht im Entwicklungsraum die gemeinsame Sendung als Christen im Vordergrund.

 

Erfahrung mit Zusammenarbeit

Eine Initiative, die diesen Anspruch unterstützt ist die „Begegnungszone Kirche“. Es ist ein Projekt der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien. „Wir haben in den Entwicklungsräumen gesucht, welcher schon Erfahrung mit der Zusammenarbeit hat. Da hat sich das Dekanat 6/7 angeboten“, schildert Elisabeth Benedikta Seidl von der Projektkommunikation „Begegnungszone Kirche“ der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien.

 

Die „Begegnungszone Kirche“ wird am 7. Oktober 2016 in der Mariahilferstraße von 14 bis 18 Uhr im Bereich Mariahilferstraße 27 zwischen Capistrangasse und Theobaldgasse ihre Premiere feiern. In fünf Themeninseln (Bühne, Kinderzelt, Cafedrale, Gebetszelt und Info-Zelt) zeigt man  Zusammenarbeit mit den Pfarren, Orden und Institutionen des Entwicklungsraumes Dekanat 6/7 und den Fachbereichen der Kategorialen Seelsorge eine lebendige und offene Kirche und gibt über die Vielfalt und Angebote Zeugnis.

 

Zuhörstellen, Sitzgelegenheiten

„Es wird zum Beispiel sogenannte Zuhörstellen geben, Sitzgelegenheiten, wir haben zwei aufblasbare Sofas und auch die Straßenmöblage wird integriert, wo es die Möglichkeit gibt, mit einem Seelsorger zu sprechen“, macht Elisabeth Benedikta Seidl neugierig. Die Aufgabe der Vertreter der Kirche, wird das Zuhören sein: „ Es ist ein wenig so, wie mein rechter Platz ist leer, da wünsch ich mir einen Fragenden her. Es werden also Seelsorger dort sein und bereit sein, einfach jemanden zuzuhören, der sprechen möchte“, kündigt Seidl an.

 

Bei der Begrifflichkeit der Begegnungszone hat man „durchaus Anleihe bei der Politik genommen“, die den unteren Bereich der Mariahilferstraße ja als Begegnungszone zwischen Fußgängern, Autofahrern und den Bussen definierte. Für die „Begegnungszone Kirche“ wurde von den Verantwortlichen bewusst dieser Bereich gewählt. „Da werden Autos durchfahren und wir werden auf beiden Straßenseiten mit unseren Zelten sein. Es soll eine normale Situation sein, wir wollten nicht die Straße sperren dafür“, erläutert Elisabeth Benedikta Seidl.

 

Vielfalt in der „Begegnungszone“

Zelte und zeltähnliche Konstruktionen werden bei der „Begegnungszone Kirche“ auf der Mariahilferstraße am 7. Oktober im Einsatz sein: „Darunter ein Bühnenzelt mit Unterhaltungsprogramm, das aus Teilen der Kategorialen Seelsorge bespielt wird. Wir haben eine Band wo Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung zusammen spielen. Es wird eine Darstellung von biblischen Texten durch gehörlose Menschen haben. Es wird eine Gruppe von Menschen mit Behinderung Musik mit Harfen machen. Es werden aber auch die Musikgruppen der Pfarren auftreten“, macht Elisabeth Benedikta Seidl schon neugierig.

 

Stärkung bietet die sogenannte „Cafedrale“, wo es neben Kuchen und Kaffee ein Glücksrad mit Bibelquiz und kleinen Preisen geben wird. Auch für Kinder ist etwas gegeben mit Bastel und Malmöglichkeiten. Im Gebets- und Segenszelt wird zum Nachdenken eingeladen werden, da bringt sich auch die Initiative „Soulspace“ der Jungen Kirche der Erzdiözese Wien ein. Und Mitarbeiter der Kategorialen Seelsorge informieren über die zahlreichen Tätigkeitsbereiche.

 

„Begegnungszone Kirche“ am Freitag, 7. Oktober 2016 von 14 bis 18 Uhr in der Mariahilferstraße (vor Mariahilferstraße 27 zwischen Capistrangasse und Theobaldgasse.

 

Bei Schlechtwetter findet die „Begegnungszone Kirche“ am 14. Oktober statt.