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11.02.2019 · Österreich & Weltkirche · Orden

Kirchenvertreter "Im Zentrum": Opferschutz muss Vorrang haben

Diskussion "Im Zentrum" des ORF.

Generalsekretär der Bischofskonferenz, Schipka: "Außenperspektive" etwa der Medien notwendig, um notwendige Reformen in Kirche anzustoßen. Frauenordens-Präsidentin Mayrhofer: Blick auf Opfer ergänzen durch Frage "Was macht Menschen zu Tätern?"

"Wir stehen auf der Seite der Opfer": Auf diesen Weg, den die katholische Kirche in Österreich beim Umgang mit Missbrauch in den eigenen Reihen seit 2010 konsequent eingeschlagen habe "und auch weiter gehen wird", hat Peter Schipka, Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, am Sonntagabend, 10. Februar in der ORF-TV-Sendung "Im Zentrum" hingewiesen. Dies bedeute "Null Toleranz" gegenüber Tätern und Strafanzeigen, sofern die Opfer zustimmen oder Gefahr für weitere drohe, und das bewusste Zurückgreifen auf die Expertise von kirchenunabhängigen Fachleuten. Eine solche "Außenperspektive" sei notwendig, betonte Schipka; auch der Druck der Medien sei hilfreich, um notwendige Reformschritte in der Kirche anzustoßen - selbst wenn das unangenehm sein sollte.

 

Zum Thema Missbrauch in der Kirche anlässlich des viel diskutierten TV-Gesprächs zwischen Kardinal Christoph Schönborn und der früheren Ordensangehörigen Doris Wagner im Bayerischen Rundfunk tauschte sich Schipka mit Frauenordens-Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer, mit der Opferschutzanwältin und Ex-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck, dem Jesuiten und Buchautor Andreas R. Batlogg und der Psychotherapeutin und Religionspädagogin Monika Prettenthaler aus. Einig war sich die Runde nicht nur darin, Missbrauchsopfern gegenüber eine "Kultur des Hinschauens" zu pflegen, sondern auch darin, dass im Zuge der Missbrauchsdebatte nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern auch der Frauenfrage in der Kirche Aufmerksamkeit zukommen muss.

 

In die ORF-Diskussionssendung wurden mehrere Ausschnitte gezeigt aus dem Gespräch zwischen Schönborn und Doris Wagner, die über ihre Zeit als Angehörige der Gemeinschaft "Das Werk" und ihre Vergewaltigung durch einen Priester mehrere Bücher schrieb, darunter "Nicht mehr ich: Die wahre Geschichte einer jungen Ordensfrau". Dieser Tage ist im Herder-Verlag Wagners neues Buch "Spiritueller Missbrauch in der katholischen Kirche" erschienen.

 

Peter Schipka macht es nach eigener Aussage "fassungslos", welche "abscheulichen Verbrechen" auch Priester begehen. Das Leid der Opfer werde noch dadurch verstärkt, dass deren Glaubwürdigkeit in Zweifel gezogen wird. Er - Schipka - halte wie auch Kardinal Schönborn die Schilderungen von Doris Wagner für glaubhaft. Auf Seiten der Opfer zu stehen und ihnen zu sagen "Ich glaube dir" stünde auch allen Ordensgemeinschaften gut an, merkte der Generalsekretär in Richtung der Gemeinschaft "Das Werk" an, die am Samstag in einer Aussendung eine "einvernehmliche" sexuelle Beziehung zwischen Wagner und einem Priester behauptet hatte.

 

In Österreichs katholischer Kirche werde spätestens seit 2010 ein vorbildlicher Weg im Umgang mit Missbrauch eingeschlagen, der in anderen Ländern noch aussteht, sagte der Bischofskonferenz-Generalsekretär. Schipka hofft auf Impulse in Richtung weltweite Sensibilisierung durch die von Papst Franziskus für 21. bis 24. Februar einberufene Vatikan-Konferenz zum Thema Missbrauch, an der die Vorsitzenden der nationalen Bischofskonferenzen, hochrangige Ordensvertreter sowie Experten teilnehmen.

 

Zugleich warnte Schipka vor einem Pauschalverdacht gegenüber Klerikern: Missbrauch sei ein gesamtgesellschaftliches Thema. Im Blick auf zu Tätern gewordene Priester falle ihm das Wort des Papstes ein: "Wenn ein Baum fällt, macht das mehr Lärm, als wenn ein Wald wächst." Man dürfe nicht aus dem Blick verlieren, dass es viele verdienstvolle, empathiefähige Seelsorger gibt, die ihre Macht nicht für eigene Zwecke missbrauchen, so der Generalsekretär.

 

Mayrhofer bestätigt Missbrauch von Ordensfrauen

Sr. Mayrhofer bestätigte die Aussage des Papstes bei dessen "fliegender Pressekonferenz" nach seinem Arabien-Besuch, wonach Ordensfrauen bis heute Opfer sexueller Übergriffe werden. Weibliche Ordensangehörige würden oft in eine dienende, aufopferungsbereite Rolle hineingedrängt und nähmen diese oft allzu bereitwillig an. Noch stärker als Frau generell in der Gesellschaft würden Ordensfrauen manchmal als "Menschen zweiter Klasse" angesehen, und Priesterseminaristen würden Klosterschwestern nur als Dienende für ihren Haushalt kennen.

 

Es brauche ein Geschlechterverhältnis "auf Augenhöhe" in der Kirche, forderte die höchstrangige Ordensvertreterin Österreichs. In diesem Zusammenhang sagte Sr. Mayrhofer mit Ironie zum Thema Weiheämter für Frauen: "Wenn's die Männer ausüben ist es Dienst, und wenn's die Frauen anstreben ist es Macht."

 

Die Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden wünscht sich - wie sie sagte - "so etwas wie eine Ombudsstelle für Ordenspersonen", an die sich etwa von Missbrauch betroffene Nonnen wenden können. Zwar gebe es die Vereinigungen selbst, allerdings seien Ordensführungskräfte oft nicht die passenden Ansprechpersonen. Eine weitere Anregung von Mayrhofer: Der Blick auf Opfer müsse ergänzt werden durch die Frage "Was macht Menschen zu Tätern?", sonst könnten Systemschwächen nicht behoben werden.

 

Kirchenunabhängige Fachleute im Einsatz

Waltraud Klasnic bestätigte die Vorreiterrolle der Kirche im Umgang mit Missbrauch. Seit der Einsetzung der Opferschutz-Kommission 2010 wurden 1.974 Fälle behandelt, 194 stünden noch an; es wurden den Opfern insgesamt 27,3 Millionen Euro für Therapie und Entschädigung zugesprochen - wobei die durchwegs mit kirchenunabhängigen Fachleuten besetzte Kommission bestimmt, wofür welche Mittel eingesetzt werden. Die Bischofskonferenz habe noch keinen diesbezüglichen Antrag abgelehnt, berichtete Klasnic.

 

Sie habe sich vor neun Jahren bereit erklärt, ehrenamtlich die Opferschutzanwaltschaft zu übernehmen - wie dann auch andere kompetente Persönlichkeiten unter der Bedingung von Unabhängigkeit. Das Modell solcher weisungsfreier Kommissionen sei danach auch auf Länderebene übernommen worden, wo in öffentlichen Heimen und Schulen ebenfalls viele Missbrauchsfälle vorgekommen seien.

 

Auf rechtsstaatliche Prinzipien wie "Hört auch den anderen Teil" oder "im Zweifel für den Angeklagten" machte der Heiligenkreuzer Altabt Gregor Henckel-Donnersmarck aufmerksam. Angesichts des gerade in solchen Fällen schwierigen Beweisdrucks habe Kardinal Schönborn bei Ausbruch der Missbrauchskrise für den kirchlichen Umgang damit festgelegt: keine Verjährung, im Zweifel für das Opfer.

 

Henckel-Donnersmarck informierte darüber, dass ungeeignete Priesterkandidaten in den mehrstufigen Aufnahmeverfahren etwa in Ordensgemeinschaften nicht zur Weihe zugelassen werden, dass bei der Ausbildung aber eine bessere Sensibilisierung bei der Ausübung von Autorität nötig sei.

 

"Macho-Kirche" überwinden

Andreas Batlogg SJ würdigte Doris Wagner dafür, trotz ihrer traumatisierenden Erfahrungen "kein gehässiges Buch" geschrieben, sondern damit den Versuch einer theologischen Debatte unternommen zu haben. Als Vorsitzender einer Bischofskonferenz wie Schönborn oder Kardinal Marx in Deutschland würde er Wagners Expertise für das Thema Missbrauch in der Kirche nützen wollen. Kritik übte der aus Vorarlberg stammende Jesuit am Ungleichgewicht von Frauen und Männern in der Kirche, letztere hätten die Macht in einer oft männerbündlerischen "Macho-Kirche". Unterwerfungsrituale und falsch verstandener Gehorsam bildeten den Unterboden für Missbrauch.

 

Theologisch begründete Unterschiede zwischen Mann und Frau seien heutzutage "nicht mehr vermittelbar", erklärte Monika Prettenthaler. Frauen solle nicht nur die gleiche Würde, sondern auch gleiche Rechte zugesprochen werden. Supervisionsverpflichtungen wie in anderen Berufsfeldern könnten auch im kirchlichen Bereich mithelfen, geschlossene Milieus aufzubrechen, die jahrelanges Wegschauen bei Übergriffen begünstigen, so die auch therapeutisch tätige Religionspädagogin. Zum Thema Vergebung hielt Prettenthaler fest, dieser müsse aufrichtige Reue und Wiedergutmachung vorausgehen.

 

Wie sehr das Thema Missbrauch in der Kirche nach wie vor bewegt, zeigen mehr als 700 Einträge auf der Online-Diskussionsplattform "debatte.ORF.at" (Stand Montagmittag). Der ORF strahlt am Dienstagabend das Gespräch zwischen Kardinal Schönborn und Doris Wagner aus, zu sehen in der TV-Reihe "kreuz&quer" um 22.35 Uhr in ORF2.

 

erstellt von: red/kap
11.02.2019
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Weitere Informationen:

Sendung "Im Zentrum"


 

„Das Opfer bin nicht ich“

 

Missbrauch: Kardinal Schönborn hinterfragt kirchliche Strukturen

 

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Seit Dezember führt Constantin Haider als pädagogischer Geschäftsführer die Privatschulen der Erzdiözese Wien. Gemeinsam mit Eva Lindl, Leiterin von Kindergärten und Nachmittagsbetreuungen, gestaltet er die 12 Standorte zukunftsorientiert und wertebasiert. Ihre gemeinsame Basis: Leidenschaft für gute Pädagogik.

 

Langjähriger Vatikan-Korrespondent John Allen gestorben

US-amerikanischer Journalist galt seit Jahrzehnten als einer der bestinformierten Vatikan-Analysten sowie Kenner der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten

Wiener Podiumsdiskussion: Europa zwischen Krise und Hoffnung

Filmemacher Erwin Wagenhofer, Grünen-Politikerin Alma Zadic und Ökonomin Sigrid Stagl diskutierten beim Figl-Haus-Europa-Talk im WUK

Ökumene: Gemeinsame Hoffnung in Zeiten der Zerreißprobe

Ein zentraler ökumenischer Gottesdienst in Wien rief zu leidenschaftlicher Einheit der Christen auf und verband spirituellen Zuspruch mit konkreter Solidarität über Konfessionsgrenzen hinweg.

Kardinal Pizzaballa: Gazastreifen braucht politischen Neustart

Patriarch von Jerusalem: Waffenruhe wird aufgrund Erschöpfung aller halten - Pfarrer in Gaza: Lage weiter "sehr kompliziert", weiter Warten auf Umsetzung des Friedensplans

Erfolgreiche Nieren-OP: Kopten-Patriarch Tawadros II. auf dem Weg der Besserung

Nach einem erfolgreichen chirurgischen Eingriff an einer Niere erholt sich das 73-jährige Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche derzeit in einem österreichischen Krankenhaus.

Universität Wien: Hochkarätige Fachtagung zum "Mythos Kopftuch"

Tagung am 17. Jänner über "religiöse Bedeutung und gesellschaftliche Konfliktlinien" des Kopftuches u.a. mit Islamwissenschaftler Khorchide, früherem Kultusamt-Leiter Henhapel, Religionsrechtler Potz und IGGÖ-Präsident Vural

Landau: Europa braucht umfassende Sicherheitsstrategie

Caritas-Europa-Präsident in "Presse"-Gastkommentar: Militärische Komponente um Zivilgesellschaft und soziale Sicherheit erweitern

Die brüchige Sprache der Welt: Leo XIV. und die Suche nach einem gemeinsamen Grund

Papst Leo XIV. warnt vor wachsender Kriegsbereitschaft, schwachem Multilateralismus, eingeschränkter Meinungsfreiheit, globaler Christenverfolgung und fordert stärkeren Schutz von Menschenwürde, Gewissen, Leben und Familie.

Quast-Neulinger: Kirche darf zu Machtmissbrauch nicht schweigen

Innsbrucker Theologin analysiert bei Salzburger Pastoraltagung christlichen Nationalismus und Integralismus - Aufruf zu Selbstkritik und mehr politischer Theologie

Papst Leo mahnt beim Konsistorium zu Einheit und geistlicher Nüchternheit

Beim außerordentlichen Konsistorium rief Papst Leo XIV. die Kardinäle zu Einheit, Demut und gemeinsamer Verantwortung auf und warnte eindringlich vor persönlichen Agenden und kirchlichen Lagerbildungen.

Papst Leo XIV. berät mit Kardinälen über Zukunftsfragen der Weltkirche

Papst und Kardinäle beraten in Rom über zentrale Zukunftsfragen der Kirche, liturgische Konflikte, Reformprozesse und weltweite Kommunikationsstrukturen.

Bischof Kapellari zum 90er: "Sehe viel Positives und bin gelassen"

Emeritierter Oberhirte der Diözesen Graz-Seckau und zuvor Gurk zieht in "Sonntagsblatt"-Interview Bilanz über "reiche Lebensernte"

2026 wird das erste Jahr, in dem allein Leo XIV. Papst ist

Sein Antrittsjahr 2025 war noch vom Erbe seines Vorgängers geprägt, doch 2026 wird Leos XIV. eigenes Jahr werden - innerhalb wie außerhalb des Vatikans. Von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel

Volles Programm für den Papst zu Weihnachten und an den Folgetagen

Zum ersten Mal feiert Papst Leo XIV. in diesem Jahr in Rom die Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel.

Papst Leo XIV. soll Deutsch auf Duolingo üben – sogar nachts

Im Vatikan sorgt ein ungewöhnliches Detail aus dem Alltag von Papst Leo XIV. für Gesprächsstoff: Offenbar widmet sich das Kirchenoberhaupt mit bemerkenswerter Ausdauer dem Deutschlernen – und das nicht nur zu "christlichen Tageszeiten".

Podcast Lebenswerk feiert einjähriges Jubiläum mit Live‑Ausgabe vom Gesundheitstag

Die Jubiläumsfolge macht spürbar, wie stark gemeinsame Werte, Kooperation und spirituelle Wurzeln die Arbeit der Ordensspitäler in Österreich prägen.

Im Vatikan endet ein Jahr der Extreme

Das Eineinhalb-Päpste-Jahr 2025 - Von Kathpress-Rom-Korrespondentin Severina Bartonitschek

Europäische Synodenexperten beraten in Linz

Katholische Privat-Universität Linz als zentraler Ort der Vernetzung in Umsetzungsphase der Weltsynode für eine synodalere Kirche - Theologin Csiszar in "Task Force für Synodalität" des Rats der Europäischen Bischofskonferenzen berufen - 2026 europäische Synodalitätskonferenz in Oberösterreich

St. Gabriel: Steyler Missionare sammeln Sachspenden für Geflüchtete auf der Balkanroute

Mitten im Winter wächst die Solidarität: Eine neue Initiative zeigt, wie engagierte Menschen konkrete Hilfe für Schutzsuchende organisieren und sichtbar machen.

Gaza: Weihnachtslichter inmitten der Zerstörung

Weinachten in Gaza in aller Einafchheit und Schlichtheit, mit dem Wunsch nach Frieden am Weihnachtsbaum.

Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule

Papst setzt am Marienfeiertag mit Gebet vor der Muttergottes nahe der Spanischen Treppe Tradition seiner Vorgänger fort

Kardinal Nemet weihte zwei Diakone der Salvatorianer

Kardinal Nemet weihte zwei Diakone der Salvatorianer

Die Ordensbrüder Adrian Hafner und Jean-Luc Kapend Chiseng stehen vor ihrer Priesterweihe 2026.

Pallottikirche

Pallottinerorden: Profanierung der Wiener Pallottikirche erst 2026

Orden reagiert auf Bitten aus der Gottesdienstgemeinde mit einer Verschiebung auf Anfang März.

Ein Mann sitzt auf der Couch und googelt.

Online-Suchtrends 2025: Österreich googelte Alter des neuen Papstes

Auch Ereignisse rund um Tod von Papst Franziskus interessierten die Internetnutzer.

Peter Thiel und die Theologie: Warum wir Tech-Ideologen ernst nehmen müssen

Der Innsbrucker Sozialethiker Wolfgang Palaver sprach an der Wiener Katholisch-Theologischen Fakultät über die religiösen Denkfiguren des US-Milliardärs Peter Thiel. Begriffe wie „Antichrist“ und „Katechon“ prägen Thiels politische Vision – und fordern die Theologie heraus, sich in die Debatte einzumischen.

Papst mahnt: Synodaler Weg braucht mehr innerdeutschen Dialog

Papst Leo XIV. sieht den Reformprozess der deutschen Kirche noch nicht am Ziel. Beim Rückflug aus dem Libanon mahnte er mehr innerdeutschen Dialog an – und warnte vor Machtgefällen, die Stimmen vieler Gläubiger zum Verstummen bringen könnten. Vielfalt in der Synodalität sei kein Bruch, sondern Stärke.

Papst Leo XIV. startet erste Auslandsreise – Friedensbotschaft für die Türkei und den Libanon

Papst Leo XIV. startet vom 27. November bis 2. Dezember seine erste Auslandsreise in die Türkei und den Libanon. Der frühere Leiter des Augustinerordens gilt als reisefreudig und bringt weltweite Erfahrung mit.

Gemüse in der Wüste – Hoffnung für Turkana

Landwirtschaft statt Hunger: Ein Projekt verwandelt Kenias Wüste in fruchtbares Land. Am 2. Dezember besucht eine Gruppe von Aktivisten Wien und berichtet von ihrer Arbeit

Tigray hungert trotz Friedensabkommen

Tigray bleibt von Hilfen weitgehend abgeschnitten – Ordensmann warnt vor dramatischer Lage

"Leo from Chicago": Neue Papst-Doku jetzt mit deutschen Untertiteln

Dokufilm beleuchtet familiäre, schulische und religiöse Prägung von Robert Francis Prevost

Belarus: Lukaschenko begnadigt zwei katholische Geistliche nach politisch motivierten Prozessen

Ordensmänner Akalatowitsch und Juchniewicz, gegen die in offensichtlich politisch motivierten Prozessen Lagerhaft verhängt worden war, kommen frei

Friedenslicht aus Oberösterreich für Papst Leo

Florian Mitter, das Friedenslichtkind aus Oberösterreich, übergab im Vatikan das Licht aus Bethlehem an Papst Leo XIV. und zeigte sich zutiefst beeindruckt.

Kinderpalliativzentrum MOMO: Inklusion schwerkranker Kinder sichern

Wiener Einrichtung mahnt Einlösung von UN-Kinderrechtskonvention ein: "Inklusion, Teilhabe, Schutz vor Gewalt, Bildung und Beteiligung müssen für alle Kinder in unserer Gesellschaft selbstverständlich sein"

3.800 Ordensleute als weiter prägende Kraft in Kirche und Gesellschaft

Österreichweit sind die 191 Ordensgemeinschaften in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pflege, Soziales, Kultur, Mission, Spiritualität und Seelsorge eine nicht wegzudenkende Größe.

Propst Sonnleitner: "Musik ist für mich ein Teil von Seelsorge"

Gefragter Organist an Spitze der Augustiner Chorherren von St. Florian ist kurz nach seiner Wahl mit drei unerwarteten Interessenten aus dem Kongo konfrontiert

Neues Buch gibt bislang unbekannte Einblicke in das Konklave 2025

Vatikanjournalisten öffnen in "Das letzte Konklave" den Blick auf Wahlgänge, Pannen und Anekdoten aus der Sixtinischen Kapelle.

Stift Klosterneuburg: René Girards Denken über Neid und Gewalt im Fokus

Das Stift Klosterneuburg präsentiertr das Buches "Neid, Gewalt und Sündenböcke" von Stiftskämmerer Elias Carr.

Katholische Jungschar fordert Partizipation: „Frag mich doch!“

Zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November macht die Katholische Jungschar Österreichs mit ihrer Kinderrechteaktion auf das Recht auf Partizipation aufmerksam.

Kardinal-König-Kunstpreis 2025 geht an Huda Takriti

Der seit 2005 alle zwei Jahre vergebene Preis zeichnet internationale Künstlern aus Österreich aus, die mit ihren Werken Debatten bereichern.

 

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