Sonntag 18. Januar 2026
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"Pro Life Marsch" unterwegs für die Ungeborenen

(14.08.2012) "Jugend für das Leben" geht 400 Kilometer durch Österreich um auf die Folgen von Abtreibung aufmerksam zu machen.

Sie gehen von Eisenstadt nach Klagenfurt und wollen die österreichische Bevölkerung auf die komplexen und weitreichenden Folgen von Abtreibung aufmerksam. Unter dem Motto "Wie weit würdest du gehen, um ein Menschenleben zu retten?" findet zwischen 14. und 31. August der "Pro Life Marsch" der Jugend für das Leben statt.

 

Der rund 400 Kilometer lange Weg führt die engagierten Teilnehmer durch die Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten. Von 18. bis 20. August führt der Weg auch durch die Erzdiözese Wien. Täglich werden in den einzelnen Stationen Multi-Media Vorträge angeboten. Spontane Gespräche unterwegs bieten die Möglichkeit, um die regionale Bevölkerung über das facettenreiche Anliegen zu informieren.

 

Problematische vorgeburtliche Untersuchungen

Die Jugendlichen wollen mit dem Marsch, der heuer zum 8. Mal stattfindet, auf das Unrecht aufmerksam machen, das ungeborenen Mitmenschen im allerfrühesten Stadium ihres Lebens angetan wird. Dazu gehörten, so Carina Broucek, Pressesprecherin der Jugendorganisation, nicht nur Abtreibung, sondern oftmals auch die Methoden der Präimplantations- oder Pränataldiagnostik: "Vorgeburtliche, genetische Untersuchungen dienen nicht der Gesundheit der Mutter und des ungeborenen Kindes, sondern führen bei Verdacht auf Behinderung oft zur Abtreibung", betont Broucek. Behinderte Ungeborene würden dadurch als unerwünscht und nicht lebenswert deklariert werden.

 

Leid nach Abtreibung

Aber auch die Betroffenen einer Abtreibung sind den Jugendlichen ein Anliegen: "Viele Frauen und Männer leiden unter den Folgen einer Abtreibung und können mit niemanden über ihre Erlebnisse sprechen, da die Gesellschaft das Leid nach Abtreibung totschweigt, erklärt Broucek. Dadurch würde man jeder betroffenen Person ihr Leid und ihre Trauer absprechen und somit auch jegliche Möglichkeit auf Heilung und seelischen Frieden. Aus diesem Grund werde in Vorträgen das Post Abortion Syndrom thematisiert.

 

Einladung zum Mitmarschieren

"Jugend für das Leben" lädt Interessierte zu den Vorträgen ein, möchte aber auch zum Mitmarschieren beim Pro Life Marsch animieren. Interessierte können sich für die ganze Strecke oder nur tageweise spontan anschließen. Für Verpflegung unterwegs und abends in den Unterkünften ist gesorgt. Tagsüber wird das Großgepäck mit dem Auto transportiert.

Anmeldung und alle weiteren Infos unter: http://plm2012.youthforlife.net/

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