Donnerstag 1. Januar 2026
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Krankenhausseelsorger Pater Martin Kummer verstorben

(03.11.2011) Pater Martin Kummer MI war Moderator der Pfarre Maria, Heil der Kranken und viele Jahre lang Seelsorger am Hanuschkrankenhaus.

Nach kurzer schwerer Krankheit ist Pater Martin Theodor Kummer im 64. Lebensjahr am 21. Oktober 2011 im Wiener AKH verstorben.

 

Martin Kummer wurde am 10. November 1947 in Wien geboren und wuchs in Mönchhof im Burgenland auf. 1958 kam er in das Gymnasium der Kamillianer in Losensteinleiten bei Steyr in Oberösterreich. 1964 trat er in den Kamillianer-Orden ein und begann das Noviziat im Kloster Hilariberg bei Kramsach in Tirol. Nach den theologischen Studien in Salzburg legte er am 8. Dezember 1971 in Wien die feierliche Profess ab und wurde am 19. März 1972 im Dom von Eisenstadt zum Priester geweiht.

 

Sein priesterliches Wirken

Pater Martin Kummer war 13 Jahre lang Krankenhausseelsorger am Landeskrankenhaus Salzburg (St. Johanns-Spital). Hier konnte er unzählige Kranke und sterbende Menschen begleiten, heißt es in der Parte.

 

Von 1974 bis 1986 war er zunächst Hausökonom und ab 1983 Superior der Salzburger Kommunität. 1986 kam er nach Wien, wo er sechs Jahre Superior des Kamillianerklosters war. Von 1987 bis 1991 war er zugleich Moderator der Pfarre, Maria, Heil der Kranken, und ab 1992 Hausökonom. Von 1994 an bis zuletzt wirkte Pater Kummer als Rektor und Seelsorger im Wiener Hanuschkrankenhaus.

 

1995 bis 2001 war er nochmals Superior im Wiener Kloster und übernahm 1998 zusätzlich den Dienst als Rektor und Krankenhausseelsorger im Krankenhaus Baumgartner Höhe (Otto-Wagner-Spital). Aus gesundheitlichen Gründen musste er im Jahr 2010 diesen Dienst aufgeben.

Während seines Urlaubs in seiner Heimatgemeinde Mönchhof erkrankte Pater Martin Theodor Kummer schwer und kam in das Wiener AKH, wo er am 21. Oktober verstarb. "Mit Pater Kummer verlieren wir einen Mitbruder, der mit seiner Liebenswürdigkeit, Hilfsbereitschaft und seinem priesterlichen Engagement als Ordensmann vorbildlich gelebt und gewirkt hat", schreiben die Kamillianer in der Parte.

 

Begräbnis und Requiem

Das Begräbnis auf dem Friedhof Ober-St. Veit, 1130 Wien, Gemeindeberggasse 6, findet am Freitag, 4. November 2011 ,um 12.00 Uhr, statt. Anschließend, um 13.30 Uhr, feiern die Kamillianer das Requiem in der Karl Borromäus-Kirche im Geriatriezentrum Am Wienerwald, 1130 Wien, Versorgungsheimplatz 1 (Einfahrt Jagdschlossgasse 59).

 

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