Organisiert ist das Haus, das Platz für 135 Bewohner - dezidiert auch für Demenz-Patienten - bietet, nach dem Prinzip der Hausgemeinschaft: In zehn Gemeinschaften leben jeweils bis zu 14 Personen miteinander - unterstützt von einem professionellen, rund um die Uhr verfügbaren, 130-köpfigen Pflegeteam. Errichtet wurde das Haus in nur zwei Jahren. Die Gesamtkosten betrugen rund 15 Millionen Euro. Geführt wird es von "CaSa - Leben im Alter", einer Initiative der Caritas der Erzdiözese Wien und der Stiftung Liebenau.
An der Eröffnung nahmen außerdem die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely, Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Berthold Broll, Vorstand der Stiftung Liebenau und Otto Straka, Geschäftsführer von Heimat Österreich, teil. Wehsely betonte zur Eröffnung, dass das Wohnheim eine "wichtige Ergänzung des optimal abgestimmten Pflege- und Betreuungsnetzwerkes" in Wien darstelle. Unterstützt wird das Haus unter anderem aus Geldern des Fonds Soziales Wien, die Errichtung wurde außerdem mit 4,1 Millionen Euro aus der Wiener Wohnbauförderung unterstützt.

