Menschen ohne Hände, ohne Beine, ohne Nasen oder Ohren. Mit solchen Bildern verbindet man Lepra. Die Infektionskrankheit führt dazu, dass Nerven absterben. Die Erkrankten verlieren ihr Schmerzempfinden, sie verletzen sich, ohne es zu bemerken. Entzünden sich die Wunden, können die betroffenen Körperteile absterben.
Die gute Nachricht: Lepra ist heilbar. Doch die Medikamente sind teuer und viele Kranke können sie nicht bezahlen. In Asien, Lateinamerika und Afrika leiden rund 12 Millionen Menschen an Lepra, 233.000 Neuerkrankungen wurden im Vorjahr gemeldet.
Der Kampf gegen Lepra ist längst nicht gewonnen, bestätigt der Kamillianerorden, der seit dem 16. Jh. Kranke betreut und seit 40 Jahren in der Leprahilfe tätig ist. Die Gemeinschaft nimmt es nicht hin, dass Armut zu Krankheit verdammt. Die meisten der über tausend Ordensmitglieder arbeiten in Spitälern, Gesundheitsstationen und Lepradörfern weltweit.
Hilfe bieten die Kamillianer auch Aidskranken. In Thailand, Kenia oder Peru versorgen sie Infizierte mit lebenswichtigen Medikamenten und unterstützen deren Kinder finanziell und mit Lebensmitteln. Besonderes Anliegen des Ordens ist die Ausbildung der vielen Waisen, welche die Pandemie hervorbringt, denn ohne Schule werden aus den Elternlosen meist Straßenkinder.
Weltlepratag am 26. 1.
Die Kamillianer bitten um Unterstützung mit Spenden für:
Medikamente. Heilung der Lepra kostet max. € 150/P.
Verbandsmaterial
Prothesen, Rollstühle für Leprakranke, die Hände oder Füße verloren haben (1 Rollstuhl max. € 360)
Heilmittel für Leprakranke, die erblindet sind
Jeder Euro hilft!
PSK-Kt.: 2482.200, BLZ 60000, IBAN: AT37 6000 0000 0248 2200, BIC: OPSKATWW oder
RLB Noe-Wien, Nr. 2.317.352, BLZ 32000, IBAN: AT95 3200 0000 0231 7352, BIC: RLNWATWW
Nähere Informationen unter Tel: 01/804 61 41-36 oder im Internet »www.kamillianer.at«.