Dienstag 24. Februar 2026
Artikel aus dem Archiv

Lila und Grün für das Pfarrbüro

(12.1.2014) Das Pfarr-Büro der Pfarre Stockerau wurde nach ökologischen Kriterien umgestaltet.

 

„Die Räume waren düster, sozusagen nicht kundenfreundlich“, erzählt der Pfarrer von Stockerau, Dechant Markus Beranek, über die Neugestaltung des Pfarrbüros der größten Pfarre des Vikariats Unter dem Manhartsberg mit mehr als 9.000 Katholikinnen und Katholiken. Jetzt wurde der sogenannte „Warte-Bereich“ neu gestaltet, „es gibt mehr Licht, alles ist freundlicher und zweckmäßiger obendrein“. Aus einer früheren „Rumpelkammer“ wurde ein Besprechungsraum, der „laufend für Taufgespräche genutzt wird“, sagt Beranek.


Kunst im „Warteraum"

„Die Räume sind durch die Farben – grün und lila – gleichsam größer geworden“, sagt Pastoralassistent Manfred Plattner: „Wir sind ja auch ein fröhliches, buntes Team“. Die Reaktion der Menschen, die ins Pfarrbüro kommen? „Sie reagieren sehr positiv. Sie sind oft überrascht, denn früher, da war hier alles vollgeräumt“, weiß Plattner. „Die hellen Farben wirken sehr positiv, sie sind ein wichtiges Gestaltungselement“, ergänzt Beranek. „Die sanierten Räumlichkeiten tun uns gut und kommen bei den Leuten gut an“, sagt Pfarrsekretärin Hedi Grosschopf.


Im sogenannten Warteraum  verkürzen Bilder des Stockerauer Künstlers Adi Holzer die Zeit. „Holzer hat sich in seinem Werk immer wieder mit biblischen und überhaupt religiösen Themen auseinandergesetzt“, sagt Beranek. Im sogenannten „Koloman-Zyklus“ hat Holzer das kurze Wirken des heiligen Pilgers und Märtyrers Koloman in Stockerau dargestellt. Zwei biblische Texte – die Berufung des Abraham und der Hymnus aus dem Philipper-Brief (Kapitel 2) –  sind „Texte für die Kirche und Gemeinde hier in Stockerau“, sagt Beranek.


Bald eine „Öko-Pfarre"

Überhaupt hat sich die Pfarre Stockerau seit Beginn des Jahtres 2013 schöpfungsverantwortlich auf den Weg gemacht. Das Pfarrbüro ist „nach ökologischen Kriterien erneuert worden“, sagt Pastoralassistent Gerold Braunsteiner.


Die Pfarre versteht sich auf dem „Weg zu EMAS“ („Eco Management and Audit Scheme“), ein EU-weites Gemeinschaftsystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. „Es ist ein Weg mit vielen Schritten“, sagt Braunsteiner. So wurde in der Pfarre Stockerau bereits die Bestandsaufnahme, in der alle umweltrelevanten Daten erhoben wurden – Energie, Wasser, Abfall – durchgeführt. Braunsteiner: „Das Ziel ist es, dass wir uns kontinuierlich verbessern. Wir wollen die Schöpfung  so bewahren und schützen, dass auch unsere Kinder und Enkel noch etwas davon haben.“ Daher will die Pfarre mit einem „möglichst geringen Ressourcenverbrauch – bei Energie und Einkauf – agieren“.                   

Stefan Kronthaler

Gottesdienste
Finden Sie Gottesdienste in Ihrer Umgebung
ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
Darstellung: Desktop - Mobil