Am 14. Dezember wurde das „Friedenlicht aus Betlehem" im Rahmen einer ökumenischen Lichterfeier in der Votivkirche an PfadfinderInnen aus 20 Ländern übergeben.
Rund 1.200 Pfadfinder aus 20 Ländern nahmen an der Lichterfeier mit dem Apostolischen Nuntius Peter Stephan Zurbriggen, dem lutherischen Bischof Michael Bünker, dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios sowie dem anglikanischen Reverend Patrick Curran in der Wiener Votivkirche teil.
Auch heuer wurde das Licht zu der 1986 vom ORF-Landesstudio Oberösterreich ins Leben gerufenen Aktion wieder von einem Kind aus Oberösterreich in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet und nach Wien gebracht. Nuntius Zubriggen betonte bei der Feier die starke symbolische Kraft des Lichtes, das für eine unauslöschbare Sehnsucht nach Frieden gerade in der Weihnachtszeit stehe. Des Weiteren richtete er die Weihnachtsgrüße von Papst Franziskus aus, dem das Licht am 18. 12. in Rom übergeben wurde. Der Papst wisse vom großen Einsatz der Pfadfinder und wünsche sich ihren Eifer auch für die Zukunft.
Bischof Bünker appellierte an die Jugendlichen, nicht nachzulassen in ihrem Einsatz für Frieden. In vielen Teilen der Erde und gerade in Bethlehem würden die Menschen nicht in Frieden leben können. Das Friedenslicht sei jedoch ein „Symbol dafür, dass es sich lohnt, für eine friedliche Welt einzustehen“.