„Die diesjährige Ministrantenwallfahrt nach Klosterneuburg war eine tolle, großartige Feier“, sagt der Ministrantenseelsorger der Erzdiözese Wien, Philipp Seher, zum „Sonntag“. Mehr als 1.100 Buben und Mädchen waren mit ihren Begleiterinnen und Begleitern gekommen. „Die Ministrantinnen und Ministranten leben in ihren Pfarren voll Kirche“, sagt Seher. Allein aus dem Dekanat Laa-Gaubitsch waren die „Minis“ mit vier Bussen zum Grab des hl. Leopold gekommen.
In seiner Predigt rief Dompropst Ernst Pucher die vielen Ministrantinnen und Ministranten dazu auf, ein „dreifaches Adsum – Ich bin bereit“ zu sprechen. „Adsum“ steht auf dem traditionsreichen Vortragekreuz, das u. a. bei der Mini-Wallfahrt verwendet wird.
Das erste „Ich bin da – Ich bin bereit“ betreffe den Ministrantendienst selbst, das zweite „die Bereitschaft“ der Mädchen und Buben, in der Eucharistiefeier, in der hl. Messe „betend ganz da zu sein“. Das dritte „Ich bin ganz da“ betreffe „das Leben als Christin, als Christ“. Der Ministrantendienst möge das Leben prägen, betonte Pucher. Der Dompropst selbst war „gern Ministrant und gleichzeitig Lektor“ in der Pfarre Schwarzlackenau (Wien 21).
Am 8. Dezember gibt es in Wien die Lichterprozession und Marienvesper, am 10. Juni 2014 den „Mini-Tag“ im Kollegium Kalksburg und im August 2014 eine „Ministrantenwallfahrt nach Rom“.
Kron