Mit der Festmesse am 13. November in Schönkirchen ging die Visitation des Dekanates Gänserndorf durch Weihbischof Franz Scharl zu Ende. „In 10 Monaten absolvierte unser Weihbischof einige hundert Termine in den Schulen, Kindergärten, bei den Besuchen der politischen Gemeinden, verschiedenen Vereinen, Geschäften und vor allem bei den Sitzungen mit den Pfarrgemeinderäten unserer 17 Pfarren“, berichtet Dechant P. Kazimierz Wiesyk SAC im Gespräch mit dem „Sonntag“. Die vielen Gespräche mit Priestern, Diakonen, Religionslehrerinnen und
-lehrern gaben die Gelegenheit, nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft des Glaubenslebens „in unserer Gegend zur Sprache zu bringen".
Wiesyk: „Sehr oft haben Menschen bei den Begegnungen mit Weihbischof Scharl ihre Probleme und Schwierigkeiten im Beruf zur Sprache gebracht. Nur das aufmerksame Zuhören seitens des Weihbischofs war schon ein Trost für viele.“ In den Kindergärten sahen die Kinder zum ersten Mal in ihrem Leben einen Bischof. Oft war er für sie einfach „der Nikolaus“. In fast allen Kindergärten gebe es Kinder mit Migrationshintergrund. In den Schulen war die Freude der Begegnung so groß, dass die Schüler gefragt haben: „Kommst Du nächste Woche wieder?“ Wiesyk: „Die Begegnungen in den Schulklassen waren alle sehr gut thematisch vorbereitet. Die Schüler konnten ihr Wissen in Wort und Bild herzeigen.“
Bei den Begegnungen mit dem PGR kamen oft Sorgen um die Zukunft der Pfarren im Zusammenhang mit der Erneuerung der Pfarrstrukturen zur Sprache. Wiesyk: „Diese Vielfalt konnte Weihbischof Scharl durch seine Besuche in den Pfarren nicht nur registrieren, sondern auch bewundern und stärken.“ Der Dechant dankt dem Weihbischof und hofft, dass Scharl „selbst viel Ermutigung von uns mitgenommen hat für seinen weiteren bischöflichen Dienst als unser Hirt“.
Kron