Groß ist die Anzahl der Orden und ihre vielfältigen Aufgaben in der Erzdiözese und speziell in Wien, so der Tenor der Referentinnen und Referenten beim Jour Fixe für pfarrliche Öffentlichkeitsarbeiterinnen im „Quo Vadis“ in Wien 1. Der Fachausschuss im Vikariat Wien-Stadt lud unter dem Motto „Begleiter und Partner für Veränderungen in der Kirche“ gemeinsam mit Verantwortlichen des Quo Vadis zu einem Informationstreffen.
Für viele wurde es zum „aha-Erlebnis“: So stehen den Ordenspriestern in unserer Diözese etwa genauso viele Weltpriester gegenüber, fast die Hälfte der Pfarren wird von Ordensleuten betreut. Dazu kommt die große Anzahl von katholischen Kindergärten, Schulen, Spitälern und Pflegeeinrichtungen.
Doch schärfen die Gemeinschaften seit einiger Zeit den Blick auf ihre eigenen Wurzeln. Die Stärken der Großen zusammenzuführen und bei den Kleinen besonderes Augenmerk auf die je eigene Spiritualität zu legen, so Sr. Petronilla Herl, sei bei der Zusammenarbeit wichtig.
Im Pfarrleben sind die Männergemeinschaften sehr stark vertreten, so P. Lorenz Voith, der Vorsitzende der Wiener Superiorenkonferenz. In den Klöstern, die oft auch eine beachtliche Arbeitgeberfunktion inne- haben, seien die Kulturgüter ein weithin sichtbares Zeichen.
Monika Slouk vom Medienbüro stellte die Dachorganisation aller Ordensgemeinschaften in Österreich vor – P. Stefan und Sr. Joanna präsentierten die Angebote und Räumlichkeiten vom Quo Vadis. Als Abschluss luden sie zum Tagesausklang in den Raum der Stille in den 1.Stock.