Mittwoch 25. Februar 2026
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Es geht um Information

(17.11.2013) „Ermutigung und Ermächtigung" – Pfarrgemeinderats-Tag in Sachsenbrunn.

 

„Wir brauchen Euch in einer Zeit der Umbrüche für das, was ansteht in unserer Erzdiözese“, betonte Vikaratssekretär Stefan Krummel in seinem Vortrag vor mehr als 150 Frauen und Männern, die am 9. November zum PGR-Tag nach Sachsenbrunn gekommen waren. Es gehe „um einen mutigen Aufbruch in die Zukunft, um einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen und um den Wandel des Berufsbildes“. „Miteinander, Teamfähigkeit und Zusammenarbeit“ seien angesagt. Das große Problem sei „nicht der Priester-, sondern der Christenmangel“, erinnerte Krummel an eine Aussage von Kardinal Schönborn bei der 4. Diözesanversammlung.


Im Hinblick auf Veränderungen gebe es – in jeder Organisation – ein großes Spektrum: „Offene Gegner, heimliche Gegner, Skeptiker und Bremser, neutral Eingestellte, abwartend Zustimmende und aktive Befürworter“. „Widerstand enthält immer eine verschlüsselte Botschaft“, räumte Krummel ein: „Die Nichtbeachtung von Widerstand führt zu Blockaden.“ Kommunikation, Information und Einbindung seien hilfreich.


8 Qualitätsmerkmale

Künftig brauche es „kleine, christliche Gemeinschaften:  Christen brauchen Gemeinschaft, um leben zu können“. „Das Evangelium ist keine Sitzordnung, sondern eine Wegweisung“, betonte der Vikariatssekretär. Evangeliumsgemäßes Handeln verstärke „Solidarität und Subsidiarität“. Die im christlichen Umfeld erprobte „Natürliche Gemeindeentwicklung“ kenne acht Qualitätsmerkmale einer guten Gemeinde: „Bevollmächtigte Leitung, gabenorientierte Mitarbeiterschaft, leidenschaftliche Spiritualität, zweckmäßige Strukturen, inspirierende Gottesdienste, ganzheitliche Kleingruppen, bedürfnisorientierte Evangelisierung und liebevolle Beziehungen".


„Die erste Reform ist unser Umdenken“, sagte der stv. Vikariatsratsvorsitzende Nikolaus Csenar in seinem Statement. Es dürfe „keinen Stress“ in dieser Phase der Veränderung geben und die Pfarrgemeinden müssten „umfassend informiert“ werden.
Bischofsvikar Rupert Stadler nannte „Begeisterung, Gemeinschaft, Spiritualität und das Auf-Christus-Schauen“ als Säulen der Erneuerung. Die Seelsorgeräume seien „ein Modell der Vernetzung und Kooperation".


Michael Prüller, Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit und Komunikation, und Generalsekretär Niki Haselsteiner präsentierten die Medienarbeit der Erzdiözese, darunter die neue Homepage.  Die Pfarren müssten im Informationszeitalter die Vielzahl der Medien – vom Pfarrblatt bis zur eigenen Homepage –  aktiv nutzen.

Kron

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