Mittwoch 25. Februar 2026
Artikel aus dem Archiv

„Dekanate sind auf einem guten Weg"

(3.11.2013) Die Wiener Dechanten tagten in Eisenstadt. Blitzlichter einer Klausur.

 

„Es wird langsam konkret; in die Dekanate ist Bewegung gekommen“, betonte Bischofsvikar Dariusz Schutzki am Ende der Klausur der Wiener Stadtdechanten in Eisenstadt. „Die Klausur hat gezeigt, dass wir mit dem Prozess in den Dekanaten in der Einheit mit unserem Erzbischof sind“, erklärte Schutzki. Vom 20. bis 24. Oktober waren die Dechanten schwerpunktmäßig mit dem diözesanen Entwicklungsprozess in den Dekanaten beschäftigt. Im Austausch wurden die Wege der Dekanate und die jeweiligen spezifischen Situationen behandelt. Im November finden in einem Großteil der Dekanate die Dekanatsvollversammlungen statt, bei denen Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen Liturgie, Verkündigung, Caritas, Pastoral und Ökonomie gebildet werden.


Prammer zu Gast

In Gesprächen mit Kardinal Christoph Schönborn und Generalvikar Nikolaus Krasa wurden die Verortung im – geistlichen – Gesamtprozess und die Notwendigkeit, gerade jetzt aktiv zu werden, hervorgehoben. Bedenken gegenüber den Begriffen „Jüngerschulung“ und „Mission first“ wurden besprochen. „Wir sind ein Leben lang in der Schule des Meisters“, unterstrich Kardinal Schönborn.


Bei der Klausur ging es auch um die Außenwahrnehmung von Kirche. Gast war Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, die ihre Verbundenheit mit einzelnen Aktionen der Kirche, wie etwa den Familienfasttag, hervorhob. Sie betonte die vielen Bereiche, in denen kirchliche Institutionen aktiv sind. In vielen gesellschaftspolitischen Wahrnehmungen herrschte große Übereinstimmung. „Wir müssen uns um junge Männer mit Migrationshintergrund und aus armen Schichten kümmern. Sie sind eine besondere Problemgruppe“, so Prammer.


„Journalisten berichten nicht über das, was ist, sondern vorzugsweise über Konflikte, die sich in der Kirche zeigen. Trotzdem oder gerade deshalb müssen wir in der Öffentlichkeitsarbeit aktiver werden“, sagte Michael Prüller vom Amt für Öffentlichkeitsarbeitsarbeit. Er betonte die Bedeutung der Pfarrblätter, die so viele Menschen erreichen wie sonst kein anderes kirchliches Medium. Er stellte auch neue Überlegungen der Öffentlichkeitsarbeit vor, die für die Pfarren vielfältige Möglichkeiten eröffnen.


Stark beeindruckt hat Erzabt Asztrik Varszegivon Pannonhalma, der den Besinnungsvormittag mit den Dechanten gestaltete. Seine Aussagen zum Glaubensverständnis und zur priesterlichen Identität waren Ermutigung und Bestätigung.   

 B.L.

Gottesdienste
Finden Sie Gottesdienste in Ihrer Umgebung
ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
Darstellung: Desktop - Mobil