Mittwoch 25. Februar 2026
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Einsatz für Kinderrechte

(6.4.2014) Die Dreikönigsaktion startet eine Aktion zur Fußball-WM.

Österreichs Sternsinger haben ein Rekordergebnis ersungen: Exakt 16.121.638,23 Euro sammelten die 85.000 Kinder und Jugendliche bei der diesjährigen Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar Österreichs (KJS) und konnten das Ergebnis von 2013 somit um fünf Prozent steigern. Auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien kamen insgesamt 2.480.190,07 Euro zusammen. Diese von Kindern  getragene Hilfe bedeute für über eine Million Menschen den Start in ein besseres Leben, betont Elke Giacomozzi, KJS-Bundesvorsitzende.


Anwälte der Armen

Die Nachricht, dass die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar heuer „60 Jahre Sternsingen“ gefeiert hat, ist bis nach Rom gedrungen. Papst Franziskus hat zum Jubiläum seine herzlichen Grüße und Segenswünsche übermittelt: „Die Kinder werden zu Anwälten der Armen und Notleidenden in Afrika, Asien und Lateinamerika und bitten um finanzielle Hilfe, um das Leid dieser Menschen zu lindern.“ Das heißt jenen zur Seite zu stehen, die zu den Verlierern eines globalen Wirtschaftssystems zählen, das nur allzu oft Profit vor Menschenrechte stellt.

 

Einer der Schwerpunkte der Arbeit der Dreikönigsaktion ist der Einsatz für Kinderrechte. 2014 liegt hier das Hauptaugenmerk auf den Menschen- und Kinderrechtsverletzungen im Umfeld der bevorstehenden Fußball-WM in Brasilien. Das mit Spannung erwartete sportliche Großereignis hat  seine Schattenseiten: die Häuser und Wohnungen Tausender mussten den neuen Stadien und Straßen weichen. Menschen wurden vertrieben.   Wie immer trifft es die Schwächsten der Gesellschaft am stärksten: die Kinder.


Ein anderer Anpfiff

Damit die Rechte der Kinder bei sportlichen Großveranstaltungen wie der Fußball-WM nicht unter die Räder kommen, hat die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar gemeinsam mit Jugend Eine Welt, den Österreichischen Kinderfreunden und der Kindernothilfe die Aktion „Anpfiff für Kinderrechte!“ ins Leben gerufen, als ein Teil der breit getragenen zivilgesellschaftlichen Initiative „Nosso Jogo - Initiative für globales Fair Play“. Gemeinsam mit Partnerorganisationen in Brasilien und Europa macht das Bündnis mobil, informiert über Menschenrechtsverletzungen im Umfeld der WM und ruft die brasilianische Regierung und die FIFA auf, Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Kinder zu ergreifen.                      

kap/ml

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