Sunday 11. April 2021
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„Goldene Regel“

(4.9.2011) Kardinal-König-Gespräch zum Thema „Wir und das Fremde“

Der christliche Umgang mit Fremden muss in der kirchlichen Praxis erkennbar sein.

 

Das war Grundtenor der Vierten Kardinal König-Gespräche am 27. August in den Pielachtaler Heimatgemeinden des vor sieben Jahren verstorbenen Kardinals.

 

Zum Thema „Wir und das Fremde“ referierten der ehemalige Caritas-Präsident Helmut Schüller und die Wiener Flüchtlingsaktivistin Ute Bock. Dabei betonte Schüller, dass das soziale Zusammenleben durch die Praxis der Kirchenmitglieder gedeckt sein müsse und nicht nur durch Worte der Bischöfe.

 

Schüller verwies in seinen Ausführungen auf die Grundhaltung, die von Altem und Neuem Testament Fremden gegenüber gefordert sei. Fremde galten wie auch Witwen, Waisen und Verschuldete zu den besonders schutzbedürftigen Personen.

 

Gerade für Christen sei es wichtig, sich in andere Menschen hineinzudenken. Die „goldene Regel“ könnte ein Maßstab für das Miteinander sein, so Schüller.

 

In „unglaublicher Ehrlichkeit“ hätten sich die Menschen von Kirchberg und Rabenstein des sensiblen Themas angenommen, resümierte der Journalist und Moderator des Abends, Heinz Nussbaumer. Er zählt gemeinsam mit Annemarie Fenzl zu den Promotoren dieser Veranstaltung.

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