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Zeichnung Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach
Der Sonntag, Markus Szyszkowitz / Zeichnung Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach
04.12.2025
Kirchenlexikon

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach

Wer kennt nicht alltägliche Situationen, in denen die besten Vorsätze über den Haufen geworfen werden. Der gute Wille wäre ja da, aber dann gelingt es halt doch nicht. Auch die Jünger Jesu haben diese menschliche Schwäche immer wieder erfahren.

Der Evangelist Markus berichtet, dass Jesus mit seinen Jüngern nach dem letzten Abendmahl auf den Ölberg ging, um dort zu beten. Während Jesus in der Nacht in der Einsamkeit verweilte, schafften es seine Begleiter nicht, wach zu bleiben. Jesus fand sie schlafend vor.

 

Da sagte er zu Petrus: „Simon, du schläfst? Konntest du nicht einmal eine Stunde wach bleiben? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ (Mk 14,37-38) (Auch der Evangelist Matthäus berichtet von jener Begebenheit und gibt den Ausspruch Jesu in gleicher Weise wieder.)

 

Doch auch nach dieser Ermahnung schliefen die Jünger wieder ein. Kurz darauf wurde Jesus gefangen genommen, zum Tod verurteilt und hingerichtet. Im Laufe der Zeit wurde sein Ausspruch sehr beliebt, macht er doch auf drastische Weise deutlich, wie begrenzt der Mensch ist, trotz aller noch so guten Vorsätze und Absichten.  

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Zeichnung Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach

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