Als "Fest der Superlative" hat der Herzogenburger Propst Maximilian Fürnsinn die am Sonntag, 4. September 2011, zu Ende gegangenen 40. "Niederösterreichischen Kindersommerspiele" (NÖKISS) bezeichnet. Propst Fürnsinn zog eine Erfolgsbilanz: Rund 20.000 Besucher sind gekommen, darunter auch viele prominente Persönlichkeiten mit Landeshauptmann Erwin Pröll an der Spitze. Unterdessen laufen auch die Vorbereitungen zum "Kinderfest" 2012 in Bethlehem bereits auf Hochtouren.
Anlässlich des 40. Geburtstags der Kindersommerspiele stand das Festival heuer unter dem Motto "Zeitreise: vorwärts - rückwärts - punktgenau". Fürnsinn sprach von einem großartigen Programm, das auch zahlreiche eindrucksvolle Gottesdienste und Workshops zu Kloster, Glaube und Religion beinhaltet hatte. Präsentiert wurde das "Best of" aus vier Jahrzehnten. Neben Kindertheater, Puppenspiel und Ballett, hunderten Spiel- und Bastelstationen und Wettbewerben sowie Kletterwand, Tauchbecken und Bauerngolf ließ das NÖKISS-Organisationsteam rund um Andreas Kickinger auch Klassiker wie Kinderwagenrennen und die berühmte Geisterbahn, die vor Jahren im Keller des Augustiner Chorherrenstiftes Herzogenburg für Spaß und Action sorgte, wieder aufleben.
Im kommenden Jahr, im 900. Bestandsjahr des Stiftes Herzogenburg, wird es neben den heimischen Kindersommerspielen auch ein Kinderfest in Bethlehem am 22. und 23. Juni geben. Die Vorbereitungen dafür würden bereits auf Hochtouren laufen: "Wir wollen vor allem den Kindern in Bethlehem Freude und Hoffnung bringen", so Propst Fürnsinn. Neben zwei Hauptveranstaltungen an den beiden Abenden direkt am Krippenplatz, der Geburtsstätte Jesus, wird es auch "ein Kreativangebot in Richtung einer Summerschool" geben. Weiters sind Angebote von Clowns und Künstlern geplant, die auch in diverse Institutionen gehen werden, wie in das dortige SOS-Kinderdorf und das Caritas-Babyhospital.
Mitarbeiter der Kindersommerspiele hätten bereits vor Ort erste Arbeiten aufgenommen. Das Interesse und die Vorfreude bei der Bevölkerung in Bethlehem sei riesengroß, so Fürnsinn. Auch Kinder aus Österreich würden zu diesem Fest ins Heilige Land fliegen. Zudem biete das Stift Herzogenburg Pilgerreisen an, die ebenfalls bereits jetzt auf hohes Interesse stoßen, sagte der Propst.