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Papst Benedikt XVI. verurteilt Anschläge in Norwegen

(23.07.2011) Papst Benedikt XVI. ruft in einem Beileidsschreiben die norwegische Bevölkerung zu einem geeinten und entschlossenen Eintreten gegen Hass und Konflikte auf.

Gegenseitiger Respekt, Solidarität und Freiheit wichtig für die Zukunft

Papst Benedikt XVI. hat die Anschläge von Oslo und Utoya als "Akte sinnloser Gewalt" verurteilt und den Familien der Opfer sein Beileid ausgesprochen. Der Papst sei "zutiefst traurig" über die vielen Toten und Verletzten, heißt es in einem am Samstagabend, 23. Juli 2011, vom Vatikan veröffentlichten Beileidsschreiben an König Harald V. von Norwegen.

Papst Benedikt XVI. rief die norwegische Bevölkerung angesichts der "nationalen Trauer" zu einem geeinten und entschlossenen Eintreten gegen Hass und Konflikte auf. Die Norweger sollten ohne Angst für eine von gegenseitigem Respekt, Solidarität und Freiheit geprägte Zukunft für die kommenden Generationen eintreten.

Der Papst versicherte die Opfer und ihre Angehörigen seines Gebetes. Unterzeichnet ist das Schreiben vom vatikanischen Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone.

 

Gedenken auch beim Angelusgebet in Castelgandolfo

Papst Benedikt XVI. hat nach dem Angelusgebet in Castelgandolfo die Anschläge in Norwegen verurteilt und zu einer Abkehr von Hass und Gewalt aufgerufen. Er empfinde "tiefen Schmerz" über die Opfer, sagte der Papst am Sonntag, 24. Juli 2011. Er appellierte eindringlich an alle, "den Weg des Hasses für immer zu verlassen und der Logik des Bösen zu entfliehen". Zugleich rief er im Innenhof seiner Sommerresidenz zum Gebet für die Opfer und ihre Angehörigen auf.

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