Dienstag 24. Februar 2026
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„Musterland der Ökumene"

(12.1.2014) Lothar Pöll: Neuer Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich.

 

Viele kleine Schritte zur Vertiefung der Beziehungen zwischen den Kirchen möchte der methodistische Superintendent Lothar Pöll setzen. Er ist seit 1. Jänner neuer Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ). Pöll wurde bereits im vergangenen Oktober von den ÖRKÖ-Mitgliedern zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf den rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar Nicolae Dura, der diese Funktion in den vergangenen vier Jahren innehatte.


Österreich werde oftmals als „Musterland der Ökumene“ bezeichnet, sagte Pöll zum Amtsantritt. Der ÖRKÖ-Vorsitzende verwies auf die ausgezeichneten Kontakte zwischen den Kirchen, viele gemeinsame Gottesdienste und auch Initiativen wie die Fortschreibung des Ökumenischen Sozialworts im Prozess „sozialwort 10+“. Freilich gebe es auch noch „offene Baustellen“, etwa im Bereich der gemischt-konfessionellen Ehepaare und beim Zugang zur Kommunion.


Stellung beziehen

Wichtig ist Pöll vor allem eines: „Ökumene darf nicht nur Sache von Amtsträgern sein. Ökumene muss an der Basis passieren und ein Anliegen aller Christen sein.“
Wann immer es nötig ist, wollten die Kirchen auch zu gesellschaftlich wichtigen Themen gemeinsam Stellung beziehen,  kündigte der ÖRKÖ-Vorsitzende an. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Erklärung des ÖRKÖ  zum Gedenken an die Novemberpogrome und zu Antisemitismus-Tendenzen im Land.     

kap

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