Donnerstag 8. Januar 2026
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Großartige Bilanz

(27.5.2012) Abschied von BV Matthias Roch und Vikariatssekretärin Annette Rössner.

Den Auftakt bildete eine von Helga Zawrel in der Kapelle des Bildungshauses vorbereitete Vesper zu den „7 Gaben des Heiligen Geistes“ , die den besonderen Dank der Vikariatsräte an den scheidenden Bischofsvikar Dr. Matthias Roch und die Langzeitsekretärin des Vikariates Annette Rössner mit einschloss.  


167 PGR-Treffen und 57 Priester-Begräbnisse

Danach zog Roch im Festsaal eine kurze Bilanz über 15 Jahre Vikariatsarbeit: Seit 1997 habe er insgesamt 167 PGR-Dekanatstreffen besucht, die schon zu einer gut gepflegten Tradition geworden seien. Außerdem musste er in seiner Amtszeit 57 Priesterbegräbnisse leiten. „Geprägt war die Zeit vom Experiment, im Sinn der Subsidiarität Pfarren und Dekanate im Vikariat als ,Weggemeinschaft des Glaubens‘ zu stärken“, betonte Roch.     

 

Als besondere Höhepunkte in dieser Zeit nannte er die Lourdeswallfahrt und die Neugestaltung der Kapelle des Bildungshauses 1998; die Fußwallfahrt nach Mariazell im Jahr darauf; die Einkehrtage in Rocca-di-Papa nahe Rom im Heiligen Jahr 2000; die Wallfahrt nach Assisi 2001 und im Jahr darauf die Fatimawallfahrt. Ebenso 1998 die Entwicklung eines Pastoralen Personal Plans für die Dekanate sowie  2001 eines Pfarrprofils.
    

In seine zweite Amtszeit fielen das Startfest für die neuen PGRs nach der Wahl (ebenso wie 2007 und 2012); der Beginn des 4-jährigen Weinviertler Pilgerweges 2003, mit dem Höhepunkt der Wallfahrt in Santiago de Compostella 2007. „Darin liegt auch der Ursprung der Idee für den Jakobsweg Weinviertel“, so Roch. Der Pilgerweg fand seine Fortsetzung im Weinviertler Glaubensweg 2008 bis 2011, der nun im August 2012 mit der Vikariatswallfahrt ins Heilige Land abgeschlossen wird. 2002 konnte bei der Hochwasserkatastrophe im Weinviertel aus dem Fonds „Zeugnis der Hoffnung“ auch finanzielle Hilfe geleistet werden.


Die Handschrift Vieler

Seine dritte Periode sei mit Blick auf die künftigen Herausforderungen der katholischen Kirche in der Erzdiözese Wien vom ersten PGR-Kongress mit Delegierten aus den österr. Diözesen und allen Bischöfen, 2010 in Mariazell sowie von den drei Delegiertenversammlungen im Rahmen von „Apg 2010“ in der „Konzilsaula“ des Stephansdomes geprägt gewesen.

 

„Diese Bilanz trägt die Handschrift Vieler. All das wäre nicht möglich, wenn nicht viele mitgedacht, mitgewirkt und mitgestaltet hätten. Dafür möchte ich euch ein herzliches ,Danke‘ und ,Vergelt’s Gott‘ sagen“, so Roch.
    

Annette Rössner, seit ca. 40 Jahren im Dienst der Diözese, davon mehr als drei Jahrzehnte zuerst an der Seite von Josef Nowak und später von Matthias Roch der „gute Geist des Vikariates“, geht im Sommer in Pension. Sie gab einen kurzen Rückblick auf die PGR-Wahlen und betonte, dass trotz eines Rückgangs um 4,15 % im Vergleich zur Wahl 2007 der Norden mit 22,12 % Wahlbeteiligung an der Spitze der Diözese liege. „Es zeigt sich, dass den Menschen die Nähe der Kirche vor Ort wichtig ist; je kleiner die Pfarrgemeinde, umso höher war die Wahlbeteiligung“, so Rössner. Der Anteil der Frauen habe, auch im Nordvikariat, neuerlich zugenommen (58,1%), was auch der Realität des ehrenamtlichen Engagements in den Pfarren entspreche. Der Altersdurchschnitt beträgt 48,2 Jahre; (ein Plus von 2 Jahren vs 2007); 35,6 % der Gewählten sind neu im PGR.


PGR-Startfest am 8. 9.

Mit einem gemeinsamen „Vikariatstag der Pfarrgemeinderäte“, zu dem der neue Bischofsvikar Weihbischof Stephan Turnovszky am 8. September alle PGRs des Vikariates „Unter dem Manhartsberg“ ins Bildungshaus Großrußbach einlädt, startet das Vikariat mit dem neuen Führungsteam in das neuen Arbeitsjahr, das sicher viele Herausforderungen bringen wird.    

lin

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