Das vatikanische Dokument „Venite ad me“ zieht Konsequenzen aus dem Ende religiöser Selbstverständlichkeiten. Sein Leitgedanke reicht über neue Methoden der Glaubensvermittlung hinaus: Die Kirche muss Menschen helfen, eine persönliche Beziehung zu Christus zu entwickeln. Damit stellt das Glaubensdikasterium auch vertraute pastorale Routinen auf den Prüfstand.
Bei einer Begegnung mit dem American Jewish Committee bekräftigt der Papst die Absage der Kirche an Antisemitismus. Er fordert, die Freundschaft zwischen Juden und Katholiken durch konkrete Gesten sichtbar zu machen.
Die Untersuchung des entfernten Gewebes hat einen örtlich begrenzten Lungentumor bestätigt. Nach Angaben seiner Ärzte braucht Papst Leo XIV. nach der Operation keine weitere Therapie. Nun stehen Erholung und Atemphysiotherapie im Mittelpunkt.
Vier großformatige Holzschnitte thematisieren Vergänglichkeit und christliche Hoffnung auf Auferstehung - Dompfarrer Faber: Einladung, dem Tod beweglich statt erstarrt zu begegnen.
Internationales Symposion "Joseph Ratzingers Theologie im Widerstreit" vom 22. bis 24. Oktober an Universität Wien - Kardinal Schönborn im Gespräch mit Organisatoren Tück und Marschler über "Die provokante Wahrheit des Glaubens" - Tück: "Ratzinger gegen Kritiker wie Liebhaber verteidigen"