Malteser aus der ganzen Welt werden die ersten Maitage in Lourdes verbringen. "Es ist eine Art Sternwallfahrt. Tausende Malteser und Betreute kommen zusammen", so Male. Er fährt bereits zum siebenten Mal, zum fünften Mal als Einsatzleiter der Wallfahrt nach Lourdes. Aus Österreich machen sich 60 Menschen mit Behinderung, 130 Pilger und zirka 90 Malteser, die sich um die Betreuung kümmern, auf den Weg.
Auf Grund der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. wird das Programm in Lourdes verändert, damit Sonntagvormittag die Seligsprechung live aus Rom auf großen Videowalls mitverfolgt werden kann. Das Programm während der sechs Tage in Lourdes ist dicht gedrängt und es bleibt kaum Freizeit. "Die Wallfahrt ist für alle Beteiligten enorm anstrengend. Nach dem Zurückkommen braucht man vier bis fünf Tage Schlaf, um wieder halbwegs ins Lot zu kommen", so Male.

