Wer sind die Acht und was haben sie vor?
„Die Arbeit mit Jugendlichen macht mir große Freude. Sie bietet außerdem die Gelegenheit, die Gesellschaft (nach dem christlichen Menschenbild) mitzugestalten“, sagt Mag. Richard Schallerbauer, 1975 in Bludenz geboren und im Vorberuf KFZ-Mechaniker. Sein Ausbildungsweg: Studium der Fachtheologie und Kath. Religionspädagogik an der Universität Wien, Ausbildung zum Pastoralassistenten im Zentrum für Theologiestudierende. Der Einsatzort wird die Jugendstelle „SiJu“ sein, Schallerbauer wird als Jugendleiter für die Dekanate 3/11 und als Religionslehrer wirken.
„Einerseits fiel es mir sehr schwer, mit meinen bescheidenen Fähigkeiten einen Platz in der ,kapitalistischen‘ Arbeitswelt zu finden; andererseits hat sich die interessante Aufgabe in der Caritasgemeinde gerade angeboten, als ich in der Endphase meines Studiums war“, sagt Mag. Albert Unterberger, 1980 in Bregenz geboren. Seine Vorberufe: Verkäufer, Zeitsoldat, Kellner. Nach dem Studium der Fachtheologie und Kath. Religionspädagogik an der Universität Wien und der Ausbildung zum Pastoralassistenten im Zentrum für Theologiestudierende wird er in der Caritasgemeinde Wien bei Pfarrer Tomas Kaupeny und als Religionslehrer tätig sein.
„Nachdem mir klar wurde, dass die Arbeit mit Menschen ,mein Ding‘ ist, habe ich genau das in all den Jahren in unterschiedlichsten kirchlichen Bereichen getan“, sagt Gertrude Stagl, 1960 in Hollabrunn geboren. Ihre Vorberufe: Dipl. Familienberaterin, Heimhilfe in der Hauskrankenpflege, Büroangestellte, Projektleitung „Cafe Ephata“. Ihr Ausbildungsweg: Erwachsenenbildnerin, Wiener Theologischer Kurs, Ausbildung pastorale Berufe. Sie wird in der Wiener Pfarre Altsimmering tätig sein.
„Nach einem Jahr in der Begleitung von Flüchtlingskindern freu ich mich auf die Arbeit als Pastoralassistentin. Durch die Gnade des Heiligen Geistes kann ich meine Berufung zum Beruf machen und mich darauf einlassen, was Gott von mir will“, sagt Iris Milachowski, 1987 in Villach geboren. Ihr Ausbildungsweg: Ausbildung zur Pastoralassistentin und Jugendleiterin am Seminar für kirchliche Berufe. Ihr Einsatzort ist die Wiener Pfarre Breitensee.
Die Krankenhausseelsorge bietet mir die Möglichkeit, Menschen unterschiedlicher Charaktere, Herkunft und Einstellung sowie deren Angehörige auf einem Stück ihres Weges, menschenwürdig und damit in zutiefst christlichem Sinne zu begleiten“, betont Mag. Peter Hartenberger, 1966 in Klagenfurt geboren. Der Ausbildungsweg des Diplomgeographen: Wiener Theologischer Kurs, Berufsbegleitende Ausbildung. Sein Einsatzort: Krankenhausseelsorge/Wilhelminenspital.
„Die Hinwendung zu Gott, das direkte Hereinholen Gottes in die konkreten Sorgen und Freuden meines Lebens – das verändert alles“, sagt Mag. Sabine Kräutelhofer, 1984 in Wien geboren. Ihre Vorberufe: Verkäuferin, Bildungsreferentin der Jungschar Wien. Ihr Ausbildungsweg: Studium der katholischen Fachtheologie an der Universität Wien, Ausbildung zur Pastoralassistentin im Zentrum für Theologiestudierende. Der Einsatzort wird das Zentrum für Theologiestudierende sein.
„Ich möchte Jesus helfen, einen Zugang zu den Herzen der Menschen zu bekommen“, unterstreicht Sylvia Dörfler, 1964 in Judenburg geboren. Ihre Vorberufe: Mobile Hauskrankenpflege, Pfarrsekretärin. Ihr Ausbildungsweg: Wiener Theologischer Kurs, Ausbildung pastorale Berufe. Ihre Einsatzorte werden die Pfarren Hohenau und Rabensburg sowie das Dekanat Zistersdorf sein.
„Ich möchte die Liebe, die mir entgegengebracht wurde von Menschen, die mir geholfen haben, an andere weitergeben und mich für die Menschen einsetzen, die unsere Hilfe notwendig haben“, sagt Michaela Spies, 1977 in Löbau (Sachsen) geboren. Ihr Vorberuf: Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester, ihr Ausbildungsweg: Wiener Theologischer Kurs, Ausbildung pastorale Berufe. Sie wird in der Pfarre Auferstehung Christ (Wien 5) tätig sein.
Am Mittwoch, 14. November, 18 Uhr, werden fünf Frauen und drei Männer im Stephansdom von Kardinal Christoph Schönborn als PastoralassistentInnen in ihren Dienst in der Pfarrpastoral, Jugendpastoral, Krankenhausseelsorge gesendet.
Es gibt drei Ausbildungswege in der Erzdiözese Wien:
Die Ausbildung Pastorale Berufe setzt die Absolvierung des Theologischen Kurses voraus. Nach einem Praxisjahr als Pastoralhelfer/in folgen berufsbegleitend pastoraltheologische Einheiten im 2. und 3. Jahr. Abschluss: Diplom (www.skb.at).
Im Seminar für kirchliche Berufe wird in einer vierjährigen Ausbildungszeit auch auf den Beruf „Jugendleiter/ in“ vorbereitet, hervor zu heben sind pädagogische und musisch-kreative Ausbildungsteile. Abschluss: Diplom (www.skb.at).
Das Zentrum der Erzdiözese Wien für Theologiestudierende ist Ausbildungsort für akademischePastoralassistent/innen wie auch für Religionslehrer/innen in AHS und BHS (www.theozentrum.com).