Ich habe an der Schienenwallfahrt teilgenommen, weil ich mich auf interessante, vielleicht auch überraschende Gespräche im Zug und unterwegs in der wunderbaren Natur gefreut habe“, sagt Klemens Braunisch, Pfarre Grinzing (Wien 19), zum SONNTAG: „Meine Erwartungen wurden übertroffen.“
„Die Schienenwallfahrt bedeutete für mich Gemeinschaft mit den anderen Vikariaten und war ein bewusster Tag, um Gott, dem Schöpfer, für unsere Erde und Natur zu danken, aber auch um den rechten Umgang mit unserer Erde zu bitten“, sagt die stv. Vikariatsratvorsitzende des Nord-Vikariats, Helga Zawrel.
Für den Wiener Vikariatsrat Wolfgang Lanz zeigt die Schienenwallfahrt, „wie man eine größere Anzahl von Personen umweltfreundlich transportieren kann“.
Die vom „Umweltbüro“ unserer Erzdiözese und vom „Referat für Bahn & Post“ organisierte Schienenwallfahrt führte – ausgehend von Laa an der Thaya über Wien und Wiener Neustadt – zum Bahnhof Schlöglmühl und dann zu Fuß nach Prigglitz.
In seiner Predigt appellierte Wiens Bischofsvikar Dariusz Schutzki, „Menschen zu werden, die die Schöpfung nicht übersehen“. Viele kleine Schritte und Akzente setzen notwendig, um die Schöpfung zu bewahren.
Bei der Rochuskapelle zitierte Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger OPraem einen mystischen Text der hl. Birgitta von Schweden. „Wir sind Werkzeuge der Vorsehung Gottes und tragen zur Erhaltung seiner Schöpfung bei“, betonte er.
Das Umweltbüro weiß um den Wert der „Umwelt-Enzyklika“ unseres Papstes. „,Laudato si’ ist ein Geschenk des Himmels“, sagte der Leiter des Umweltbüros, Markus Gerhartinger.