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Zeichnung Rosenkranz
Der Sonntag, Markus Szyszkowitz / Zeichnung Rosenkranz
15.12.2025
Kirchenlexikon

Was ist der Rosenkranz?

Diese „Schule des Gebets und des Glaubens“ wird nicht überall gleich gebetet und es gibt auch keine vorgeschriebene Ordnung.

Als das Team von Bayern München 2014 beim Papst war, berichteten die Spieler, dass sie „ein kleines Kreuz an einer Kette“ bekommen hätten. Sie wussten nicht mehr, dass das Rosenkränze waren. Dabei ist das Gebet des Rosenkranzes – 50 Ave Marias, die von fünf Vaterunsern unterbrochen werden – in Deutschland entstanden.

 

Es kam wohl aus der Gebetsübung von Ordensbrüdern, die nicht lesen konnten und daher statt der 150 Psalmen 150 Mal das Ave Maria beteten, auf drei Tage verteilt.

 

Ein Kartäusermönch, Dominik von Preußen, schrieb im Jahr 1409 zu den Ave Marias „Geheimnisse“, je einen kurzen Satz zum Leben Jesu, um es meditierend zu betrachten und somit – gleichsam an der Hand der Muttergottes – Christus näherzukommen.

 

Es bürgerten sich 15 solcher Geheimnisse ein, je eines für zehn Ave Marias (ein „Gesätzchen“). Im Jahr 2002 hat Papst Johannes Paul II. fünf weitere Geheimnisse hinzugefügt: den lichtreichen Rosenkranz.


Der Rosenkranz wird nicht überall gleich gebetet, es gibt auch keine vorgeschriebene Ordnung. Er ist weltweit das verbreitetste Volksgebet der katholischen Kirche. Auch Papst Franziskus hat die Gläubigen aufgerufen, vor allem in der Familie den Rosenkranz zu beten, diese „Schule des Gebets und des Glaubens“. 

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Zeichnung Rosenkranz

Die Rechte an den Grafiken „Das kleine Kirchenlexikon“ liegen bei der Erzdiözese Wien.
Mit der Kennzeichung © Erzdiözese Wien/Markus Szyszkowitz sind sie nur zur Verwendung in Pfarrmedien freigegeben.

Alle Zeichnungen von Markus Szyszkowitz www.artoons.at

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