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Zeichnung Perikope
Der Sonntag, Markus Szyszkowitz / Zeichnung Perikope
15.12.2025
Kirchenlexikon

Was ist eine Perikope?

Unter Perikopen versteht man die Stellen aus der Bibel, die in der Liturgie vorgelesen werden.

Nein – das Gerät, mit dem man um die Ecke schauen kann, heißt Periskop. Unter Perikopen versteht man hingegen die Stellen aus der Bibel, die in der Liturgie vorgelesen werden. Katholische Sonntagsmessen haben in der Regel drei Lesungen: eine „Erste Lesung“ aus dem Alten Testament (in der Osterzeit aus der Apostelgeschichte), eine „Zweite Lesung“ aus den Apostelbriefen des Neuen Testaments und eine Perikope aus den Evangelien. Welche Stellen das sind, legt in der katholischen Kirche die verbindliche Leseordnung vor.


Sie kennt für die Sonntage drei unterschiedliche Lesejahre, die immer am
1. Adventsonntag beginnen.

 

Im Lesejahr A stammen die Evangeliumstexte vor allem aus dem Matthäusevangelium, im Jahr B aus dem Markus- und im Jahr C aus dem Lukasevangelium. Abschnitte aus dem Johannesevangelium kommen zu besonderen (den „geprägten“) Zeiten zu Gehör, etwa im Advent und in der Weihnachtszeit. Für die Wochentage gibt es zwei Lesejahre (I und II). Seit 30. November 2014 sind wir in den Lesejahren B und I.


Die Übung, bestimmte Texte nach einer vorgegebenen Ordnung im Gottesdienst zu verlesen, hat das Christentum aus der jüdischen Synagoge übernommen.

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Zeichnung Perikope

Die Rechte an den Grafiken „Das kleine Kirchenlexikon“ liegen bei der Erzdiözese Wien.
Mit der Kennzeichung © Erzdiözese Wien/Markus Szyszkowitz sind sie nur zur Verwendung in Pfarrmedien freigegeben.

Alle Zeichnungen von Markus Szyszkowitz www.artoons.at

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