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12.09.2017 · Aus der Diözese · Pfarre

Tag der Pfarrgemeinderäte - Evangelisation heißt Begegnung

650 Pfarrgemeinderatsmitglieder trafen sich am 9. September im Bildungshaus Großrußbach.

Tolle Stimmung beim Tag der Pfarrgemeinderäte im Bildungshaus Schloss Großrußbach.

Mit einem mitreißenden Impulsreferat von Hermann Glettler, dem steirischen Bischofsvikar für Caritas und Evangelisation, wurden an die 650 Pfarrgemeinderatsmitglieder am 9. September im Bildungshaus Großrußbach für ihre Arbeit in den kommenden fünf Jahren ermutigt.

Der „Tag des Pfarrgemeinderäte“ des Vikariats Unter dem Manhartsberg stand unter dem Motto: „Das Evangelium verkünden“, entnommen der Tageslesung des Sonntag, 9. September 2017, aus dem Brief an die Kolosser (Kapitel 1, Verse 21-23). Moderiert wurde der Tag von der stellvertretenden Vorsitzenden des pastoralen Vikariatsrates, Helga Zawrel, und von SONNTAG-Chefredakteur Michael Ausserer.

 

Tolle Stimmung im Bildungshaus Schloss Großrußbach
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Den Glauben mitteilen

Hermann Glettler, Bischofsvikar für Caritas und diakonale Dienste und für Evangelisation und missionarische Initiativen in der Diözese Graz-Seckau, erinnerte in seinem Impulsreferat an die Gebetsmeinung von Papst Franziskus für den September: „Missionarischer Geist möge unsere Pfarren inspirieren, den Glauben mitzuteilen und die Liebe sichtbar zu machen.“ Dies sei bereits „Programm genug“ für jede Pfarrgemeinde. „Bei der Frage, wie wir das Evangelium verkünden sollen, werden wir allerdings schnell schmähstad“, stellte der Bischofsvikar fest.

 

„Wir brauchen eine missionarische Pastoral am Land. Nicht zuerst Konzepte, sondern die Sehnsucht und die innere Haltung müssen die Seelsorge bestimmen“, unterstrich Glettler. Die Experten hierfür seien die anwesenden Pfarrgemeinderatsmitglieder. Die Sehnsucht im eigenen Herzen meine: „Will ich, dass möglichst viele Menschen mit Jesus in Berührung kommen?“ Kirche sei damit eine Art „Umschlagplatz des Glaubens“. Es gehe nicht darum, „Nachlassverwalter einer einst florierenden Volkskirche zu sein“. Evangelisation bedeute auch „nicht Propaganda, sondern Begegnung“.

 

Wortwahl beachten

Glettler: „Unsere Mission im Dorf ist, dass die Körpersprache derer stimmt, die in die Kirche gehen.“ Er warnte auch vor der Rede vom „Noch“, wie etwa: „Noch gehen so und so viele sonntags in die Kirche.“ Die bestehenden Pfarren müssten „in eine missionarische Spur“ gebracht werden. So dürften unsere Pfarren „kein netter Verein sein wie andere Vereine, sondern sie sollen offen sein für alle Menschen“. Das sei nicht ganz einfach, denn: „Wer draußen ist, kommt schwer herein.“

 

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Unbrauchbar für die Mission?

Aufhorchen ließen Glettler in seinem Impulsreferat mit einer provokanten Aussage: „Die typischen katholischen Kirchgeher sind unbrauchbar für die Mission.“ Gehe es doch um eine Ausweitung des Blicks. Die Pfarren müssten „kleine Feuer entzünden“, und die suchenden Menschen „Schritt für Schritt in den Glauben einführen“. Glettler: „Gelebte Mission beginnt mit einem ehrlichen Interesse an den Menschen, die im Sozialraum Pfarre leben.“ Er warnte auch vor einem „Mentalitätsschock“: „Wir sind zu sehr defensiv eingestellt, wir müssen offensiv werden, uns aufmachen hin zu den Menschen.“ Dazu gehöre auch eine Verlässlichkeit, etwa „im Gebet für die Menschen“.

 

Tolle Stimmung im Bildungshaus Schloss Großrußbach
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Bedürfnisorientierte Evangelisation

Da Evangelisation auch „bedürfnisorientiert“ ist, sollte besonders regelmäßig für Kranke und für Kinder gebetet werden. Es gehe darum, Nähe und Verbundenheit aufzubauen. „Baut menschliche Beziehungen auf, denn Pfarrgemeinderatsmitglieder sind Vernetzer.“ Es brauche „Kommunionhelfer drinnen und draußen“. Das Pfarrhaus, der Pfarrhof, müsse ein „missionarischer Ort“ sein, der „Knotenpunkt“ der Pfarre.

 

Glettler forderte dabei auch, „Seelsorgeteams für die Pfarre aufzubauen“, gerade auch dann, wenn kein Priester mehr im Pfarrhof wohnt. Er bat auch, „auf die Qualität der Gottesdienste“ zu achten. Besondere Aufmerksamkeit erfordere die Musik und die Predigt. Und für die Kinder sollte „verlässlich in jedem Gottesdienst etwas dabei sein“.

 

Bedürfnis nach Segen

Glettler plädierte auch für eine „offene Kirche“, die einladend ist auch für jene, die nur selten ein Gotteshaus aufsuchen. Und er forderte zu mehr Segnungen auf: Die Menschen hätten das starke Bedürfnis, gesegnet zu werden. Hier könnten auch Laien, Frauen und Männer, gemeinsam mit dem Priester, zu Segnenden in einer Pfarre werden, etwa nach dem Gottesdienst.

 

Einen „Gruß von unserem Kardinal“ überbrachte der Bischofsvikar des Nord-Vikariats, Weihbischof Stephan Turnovszky, zu Beginn seines Impulsreferats. Darin versicherte unser Erzbischof den Anwesenden, „im Gebet bei euch“ zu sein.

 

 

Mission und Jüngerschaft

„Unsere Mission ist es, liebevoll zu sein“, betonte Turnovszky: „Es geht nicht um die Kirche, es geht um die Gesellschaft.“ Er möchte „nicht die Pfarren ändern, sondern das Weinviertel und das Marchfeld“. Die Pfarren sollten dazu beitragen, „dass die Menschen die Gewissheit bekommen, dass mein Leben gut ausgeht“. Mission und Jüngerschaft seien die zwei Säulen. Mission bedeute, „für alle Menschen da zu sein, die im Pfarrgebiet wohnen“.

 

Jüngerschaft meine „ein Leben aus der Freundschaft mit Jesus“. Die neue Einrichtung des Pfarrvermögensverwaltungsrates ermögliche eine Entlastung von administrativen Aufgaben, um mehr Energie für die Seelsorge zu haben. „Was brauchen die Menschen? Wen möchten wir in der Seelsorge erreichen“ – dies seien die entscheidenden Fragen, betonte Turnovszky. „Ich wünsche mir Pfarren, die sich nicht mit sich selbst beschäftigen, sondern Licht und Salz sind“, forderte der Bischofsvikar. Es gehe um das „Einmischen und Daruntermischen, um damit zur Wohltat zu werden“. Es brauche also eine gesellschaftsrelevante Perspektive, keine binnenkirchliche.

 

Turnovszky lud ein, „ein gutes, versöhntes und liebevolles Miteinander zu leben“. Die Menschen müssten sehen, „wie sie, die Katholiken, einander lieben“. In der „Verkündigung“ brauche es eine auch „ansprechende Alltagssprache“. Der Bischofsvikar würdigte dabei die „Pfarrblätter“, die auch viele Nicht-Kirchgänger erreichen würden. Als eine mögliche Form der Glaubenshinführung und -vertiefung nannte Turnovszky die „Alpha-Kurse“.

 

Die Gottesdienste müssten „inspirierend“ sein, damit die Menschen „davon etwas haben“. Er bat, bei den Fürbitten mehr auf die Thematik des Bittens zu achten. Auch Turnovszky sprach sich wie Glettler dafür aus, das Segnungsangebot zu verstärken.

 

Der Bischofsvikar lobte zudem die Arbeit der Pfarr-Caritas. Im Bereich Umweltschutz gelte es, Allianzen zu schmieden. Die Pfarren sollten anziehend und offen für Neue sein. In der Zukunft brauche es größere Zusammenarbeit und Offenheit. Beim Pastoralkonzept, das gemeinsam überlegt werden sollte, stehe eine Frage im Vordergrund: „Wo wollen wir hin?“ Hinsichtlich der Strukturfragen appellierte der Bischofsvikar, „im Entwicklungsraum stärker zusammenzuarbeiten und Pfarrverbände zu bilden“.

 

Warum Engagement

Gegenüber dem „SONNTAG“ und „radio klassik Stephansdom“ erläuterten vier Teilnehmer des „Tages der Pfarrgemeinderäte“ ihre Beweggründe, warum sie sich ehrenamtlich engagieren.

 

Die 18-jährige Lisa Lindtner aus der Pfarre Velm-Götzendorf (Dekanat Zistersdorf) ist das erste Mal im PGR ihrer Pfarre. Sie ging in die Jungschargruppe und war von den Liedern der KISI-Kids, die dabei gesungen wurden, fasziniert. Letztlich kam in der Pfarre ein „KISI“-Club zustande, um „junge Menschen für die Kirche zu begeistern“. Sie treffen sich jetzt, vernetzt mit einem Nachbarort, alle zwei Wochen.

 

Lindtner: „Wenn man singt und tanzt, dann kommt Leben rein.“ Das Engagement im PGR sei ein „guter Weg, um in der Kirche tätig zu sein, und dabei stehen ganz neue Möglichkeiten offen“. „Wir hatten schon zwei anregende PGR-Sitzungen“, erzählt sie: „Die anderen PGR-Mitglieder nehmen Rücksicht auf meine Ideen, was beispielsweise die Kinder betrifft.“ Vom Impulsreferat von Bischofsvikar Glettler nimmt sie den Gedanken mit, „Menschen neu für Jesus und die Kirche zu gewinnen“.

 

Die Leute begrüßen

„Wir sollten mehr auf die Menschen zugehen“, sagt die 63-jährige Hermine Müller aus der Pfarre Mannersdorf an der March (Dekanat Gänserndorf). Sie ist Vikariatsrätin für das Dekanat Gänserndorf und war 30 Jahre lang im PGR ihrer Pfarre. „Wenn jemand nicht zu den regelmäßigen Gottesdienstmitfeiernden gehört, und in die Kirche kommt, dann sollen wir nach der Messe zu diesen Menschen hingehen und sie begrüßen“, plädiert Müller für eine starke pfarrliche Willkommens-Kultur: „Ich freue mich über jedes neue und über jedes junge Gesicht in unserer Kirche.“

 

„In meinen 30 PGR-Jahren habe ich kein PGR-Treffen versäumt“, sagt Müller: „Diese Tage sind aufbauend, motivierend.“ Im Hinblick auf den diözesanen Entwicklungsprozess sieht Müller, dass viele PGR-Mitglieder den Prozess „mehr mittragen als manche Priester“. Seitens der Diözesanleitung sollten „die Ziele konkreter und energischer formuliert“ werden“, fordert Müller: „Bis dahin geschieht das, bis dahin jenes.“ Sie war 40 Jahre lang in der Privatwirtschaft in einem Betrieb tätig. „In jedem Betrieb hat man seine Vorgaben und die müssen befolgt werden.“

 

Möglichkeit der Mitgestaltung

Der 51-jährige Klaus Schütz aus der Pfarre Großkrut (Dekanat Poysdorf) ist seit fünf Perioden im PGR und ebenso lange stellvertretender PGR-Vorsitzender. „Meine Motivation ist die Möglichkeit der Mitgestaltung“, sagt er. „In der jetzigen neuen PGR-Periode, in der vereinfacht gesagt die Sorge um die Gebäude und die eigentliche Seelsorge getrennt wurden, besteht die Möglichkeit, den Pfarrer in seiner pastoralen Tätigkeit stärker zu unterstützen“, betont Schütz. In den bisherigen Sitzungen ging es „oft vor allem um Renovierungen und um Pfarrfeste“.

 

Sein Pastoralprogramm ist einfach und schlüssig. Schütz: „Wir müssen neue Wege gehen, um die Leute dort zu erreichen, wo sie sind. Wir dürfen nicht erwarten, dass die Leute zu uns kommen, wir müssen zu ihnen hinaus.“ Eine Herausforderung sei etwa ein „Alphakurs“, um auch junge Menschen mit dem Glauben in Berührung zu bringen.

 

Schütz möchte selbst einen „Alpha-Kurs“ machen, um zu erleben, wie man leichter über den Glauben reden lernt. Die Heiterkeit nimmt er vom Vortrag von Bischofsvikar Glettler mit. „Heiterkeit löst Manches“, sagt Schütz: „Man kann dabei den Menschen etwas zum Nachdenken mitgeben, damit sie sich mit ihrem Glauben jeden Tag aufs Neue beschäftigen.“ Für Schütz ist der Glaube die zentrale Kraft: „Gott ist mein Höchstes und nicht nur Beiwerk.“ Das Wichtigste in der Verkündigung ist es, „jeden Tag Gott, dem Schöpfer, zu danken und ihn zu preisen.“

 

Chance der Zusammenarbeit nutzen

Der 21-jährige Tobias Fellinger aus der Pfarre Oberstinkenbrunn (Dekanat Hollabrunn) ist das erste Mal im PGR. Er war Ministrant. Sein Vater schied aus dem PGR aus, Tobias stellte sich „für die Mitarbeit zur Verfügung“. Seine spirituelle Heimat hat Fellinger in der Legion Mariens. Die Pfarrverbände seien eine Chance für die Zusammenarbeit. „Wir schmieden auch Zukunftspläne, wie es bei uns in 10, 15 Jahren aussehen wird“, sagt er: „Da braucht es einen Weitblick, um die doch bisweilen starren Strukturen aufzubrechen und Möglichkeiten der Veränderung zu sehen.“

 

Fellinger: „Bei uns gehen wenige Jugendliche in die Kirche, hier wollen wir Neue gewinnen.“ Oberstinkenbrunn bildet mit Maria Roggendorf und Enzersdorf einen Pfarrverband. „Kirche braucht mehr Fröhlichkeit, Freude und Humor, damit können wir auch mehr Jüngere für den Glauben gewinnen“, diesen Impuls nimmt Tobias Fellinger vom Impulsreferat von Bischofsvikar Glettler mit.

 

Beim PGR-Tag präsentierten u. a. diözesane Dienststellen, die Gliederungen der Katholischen Aktion (KA), das Medienhaus der Erzdiözese Wien („Der SONNTAG“, „Radio klassik Stephansdom“, die Pfarrmedienstelle) und die „Junge Kirche“ sowie die „St. Elisabeth-Stiftung“ ihre Angebote, Unterlagen und „Produkte“. Das Team des Bildungshauses Schloss Großrußbach mit Direktor Franz Knittelfelder sorgte für den reibungslosen organisatorischen und kulinarischen Ablauf des PGR-Tages. Für die musikalische Gestaltung des Tages sorgten „Johannes Cornaro und Band“, beim „Chillout“ musizierten Jimmy Schlager und Chris Heller.

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erstellt von: red/Stefan Hauser und Stefan Kronthaler
12.09.2017
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Tolle Stimmung im Bildungshaus Schloss Großrußbach
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Alle Bilder zum Pfarrgemeinderätetag auf: www.markus-goestl.at

 

Das Impulsreferat von Hermann Glettler als download

Weitere Informationen:

Vikariat Unter dem Manhartsberg

 

Bildungshaus Schloss Großrußbach

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Erzbischof Grünwidl: „Gott umarmt uns im Heute“ – Ermutigung für Ordensleute im Stephansdom

Beim Tag des geweihten Lebens im Wiener Stephansdom hat Erzbischof Josef Grünwidl die Ordensleute der Erzdiözese zur Wachsamkeit, zur gelebten Liebe und zu realistischem Mut aufgerufen.

Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt

Papst Leo hat den Redemptoristen und Leitmeritzer Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt. Noch vor gut einer Woche hat er als Co-Konsekrator von Erzbischof Josef Grünwidl fungiert. 

Österreichs Priester topmotiviert für Priester-EM in Polen - 18 Nationen sind dabei

Kapitän Michael Semmelmeyer: „Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hochmotiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können.

Abschied von Bischof Maximilian Aichern: Ein Leben im Dienst der sozialen Gerechtigkeit

Emeritierter Linzer Bischof ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben - Scheuer über Aichern: "Brückenbauer mit geistiger Strahlkraft"

Neues Papstwohnung künftig unterm Dach und mit Fitnessraum

Leo XIV. bezieht künftig Appartement eine Etage über traditioneller Papstwohnung - Weiter kein Termin für Umzug, Papst wohnt weiter in Gebäude der Glaubensbehörde

Erzbischof und Bischöfin bekunden Willen zur Zusammenarbeit

Antrittsbesuch von Erzbischof Grünwidl bei evangelisch-lutherischer Bischöfin Richter im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes der Kirchen für die Gesellschaft - 

Kardinal Schönbon zum Tod von Gerhard Klein: „Ein Christ im Alltag und ein Journalist mit Haltung“

Gerhard Klein ist verstorben. Mit ihm verliert Österreich einen profilierten ORF‑Journalisten und prägenden Leiter der Medienausbildung. Sein Engagement wird weithin spürbar bleiben

Parolin: Lage in Minneapolis "inakzeptabel"

Kardinalstaatssekretär zu ICE-Einsätzen mit Todesfolge: Gewalt nie Lösung für gesellschaftliche Probleme

Die Vergessenen

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 30.1.2026.

Lob aus den Kirchen für Wiener Religionsrat

Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Religionen unterzeichneten Grundsatzerklärung und spendeten Blut

Erzbischof Grünwidl bei Bundeskanzler Stocker

Antrittsbesuch Grünwidls im Bundeskanzleramt im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für ein gesellschaftliches Miteinander

Weltkirchliche Verbundenheit bei der Bischofweihe in Wien

Seit mehreren Jahren pflegt die Erzdiözese Wien lebendige Partnerschaften mit Diözesen auf drei Kontinenten: Lodwar in Kenia, San Jacinto in Ecuador und Infanta auf den Philippinen. Was einst mit ersten Begegnungen begann, hat sich zu einem intensiven Prozess des gegenseitigen Lernens, solidarischen Miteinanders und gemeinsamen Arbeitens entwickelt.

Ordensspitäler schaffen vier Milliarden Euro Wertschöpfung

Eine neue Studie zeigt: Österreichs 23 Ordensspitäler erzeugen vier Milliarden Euro Wertschöpfung und sichern über 41.000 Arbeitsplätze.

Starkes Team für starke Bildung: Neue pädagogische Leitung der Privatschulen der Erzdiözese Wien

Seit Dezember führt Constantin Haider als pädagogischer Geschäftsführer die Privatschulen der Erzdiözese Wien. Gemeinsam mit Eva Lindl, Leiterin von Kindergärten und Nachmittagsbetreuungen, gestaltet er die 12 Standorte zukunftsorientiert und wertebasiert. Ihre gemeinsame Basis: Leidenschaft für gute Pädagogik.

 

Erzbischof Grünwidl stellt erste Personalentscheidungen vor

Mit zwei zentralen Personalentscheidungen startet der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in seine Amtszeit: Ab 1. Februar übernimmt Richard Kager die Leitung des Vikariats unter dem Wienerwald. Im Herbst folgt Andreas Kaiser als Generalvikar und tritt damit am 1. September die Nachfolge von Nikolaus Krasa an.

10 Jahre Pfarre Franz von Sales

„Zum zehnten Geburtstag feierte die Pfarre Franz von Sales ihr lebendiges Zusammenwachsen und die Vielfalt ihrer drei Teilgemeinden in Wien.“
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Grünwidl: "Wenn Glaube exklusivistisch wird, schrillen Alarmglocken"

Wiener Erzbischof warnt in "Furche"-Interview vor Neointegralismus, Machtanspruch und politischer Instrumentalisierung des Christentums - Absage an Elite-Christentum wie auch an gegenseitiges Absprechen von Glauben oder an Schulterklopfen von "einzig wahren Christen"

Zukunft der Kirche in Hirschwang steht nun fest

Die Filialkirche wurde an die CityLoftArt GmbH verkauft und wird zu einem Kulturschauplatz. Eine kleine Kapelle wird auch weiterhin für das persönliche Gebet geöffnet sein.

Stephansdom zeigt Arnulf Rainers Kreuz-Werke trotz Widerruf

Mit 77 Kreuz-Darstellungen des im Dezember verstorbenen Künstlers Arnulf Rainer eröffnet das Wiener Domkapitel gemeinsam mit der Sammlung Trenker eine Ausstellung im Stephansdom. Die Präsentation läuft bis 7. Juni.

Kardinal Schönborn lädt zu Gebet für die Ukraine in den Stephansdom

Mit einem ökumenischen Gebet im Wiener Stephansdom setzt Kardinal Christoph Schönborn am 24. Februar ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und ruft zugleich zur Unterstützung der kirchlichen Hilfsaktionen auf.

Helene „Ilus“ Kohler (Pfarre Machstraße) verstorben

Die Pfarre Machstraße nimmt Abschied von Helene „Ilus“ Kohler, die nach langer Krankheit in den frühen Stunden des 5. Februar 2026 im 92. Lebensjahr verstorben ist.

Podiumsgespräch „Staat und Religion – ein belastetes Verhältnis?“: Ein Abend des Zuhörens und Austausches

Ende Jänner wurde der Stefanisaal im Curhaus am Stephansplatz zum Ort eines offenen und vielstimmigen Austauschs über eine Frage, die unsere Gesellschaft seit jeher begleitet: Wie gestaltet sich das Verhältnis von Staat und Religion – heute, in Österreich - in einer vielfältigen Stadt wie Wien?

Erzbischof Grünwidl trifft Landeshauptfrau Mikl-Leitner zu erstem offiziellen Austausch

Erste offizielle Begegnung nach Weihe und Amtseinführung des neuen Wiener Erzbischofs vor knapp drei Wochen - Grünwidl: Pfarrgemeinden in Niederösterreich bilden "starkes Netz des Glaubens, der Gemeinschaft und der Solidarität"

Großer Andrang aus Nord und Süd zu Gottesdiensten mit Erzbischof Josef Grünwidl

Am kommenden Wochenende werden zahlreiche Gläubige aus der gesamten Erzdiözese zu den ersten Gottesdiensten mit dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in Wiener Neustadt und Wullersdorf erwartet.

Liebende

Valentinstag: Segen für Liebende in vielen Kirchen

Rund um den Valentinstag laden viele Kirchen in der Erzdiözese Wien Paare und Einzelpersonen, die Sehnsucht nach einer Partnerschaft haben, zu Segensfeiern ein. 

Personelle Veränderungen in der Erzdiözese Wien – Februar 2026

Zum Jahresbeginn bewegt sich viel in der Erzdiözese Wien. Zahlreiche Aufgaben wurden neu besetzt, Übergangsphasen beendet und Verantwortungen erweitert.

Diakon Gerhard Widhalm verstorben

GR Gerhard Widhalm, Diakon in der Pfarre St Nikolaus in Auersthal  und im Pfarrverband Weinviertel-Süd  ist am 31. Jänner 2026 nach kurzer schwerer Krankheit im 65. Lebensjahr verstorben.

Gemälde von Benvenuto Tisi, gen. Il Garofalo (1481 - 1559 Ferrara) Mit freundlicher Genehmigung des kunsthistorischen Museums Wien (KHM)

Sr. M. Walfriede Nowotny verstorben

Die Franziskanerinnen von der Christlichen Liebe trauern um Sr. M. Walfriede (Mag. pharm. Berta Nowotny), die am 27. Jänner 2026 im 89. Lebensjahr in Wien verstorben ist.

Sr. M. Cornelia Paradeis verstorben

Die Franziskanerinnen von der Christlichen Liebe trauern um Sr. M. Cornelia (Elisabeth) Paradeis, die am 27. Jänner 2026 im 98. Lebensjahr in Wien verstorben ist

Ukraine kämpft ums Überleben: Schönborn mit dringlichem Hilfeaufruf

Kardinal bittet angesichts des russischen "Vernichtungskrieges" gegen die Zivilbevölkerung um mehr Hilfe und Spenden - Unterstützung für Notprogramme der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Caritas in der gesamten Ukraine

Erzbischof Grünwidl: „Gott umarmt uns im Heute“ – Ermutigung für Ordensleute im Stephansdom

Beim Tag des geweihten Lebens im Wiener Stephansdom hat Erzbischof Josef Grünwidl die Ordensleute der Erzdiözese zur Wachsamkeit, zur gelebten Liebe und zu realistischem Mut aufgerufen.

Pfarrmoderator Raimund Beisteiner plötzlich verstorben

Die Erzdiözese Wien gibt in tiefer Betroffenheit bekannt, dass Mag. Raimund Beisteiner, Pfarrmoderator der Pfarre Wiesmath, am Sonntag, dem 1. Februar 2026, im Alter von 59 Jahren während der Feier der Sonntagsgottesdienstes verstorben ist.

Dr. Heinz Menn, Priester des Opus Dei, verstorben

Dr. Heinz Menn, Priester des Opus Dei in Wien, ist am 22. Jänner im Alter von 90 Jahren verstorben.

Weltkirchliche Verbundenheit bei der Bischofweihe in Wien

Seit mehreren Jahren pflegt die Erzdiözese Wien lebendige Partnerschaften mit Diözesen auf drei Kontinenten: Lodwar in Kenia, San Jacinto in Ecuador und Infanta auf den Philippinen. Was einst mit ersten Begegnungen begann, hat sich zu einem intensiven Prozess des gegenseitigen Lernens, solidarischen Miteinanders und gemeinsamen Arbeitens entwickelt.

Erzbischof Grünwidl stellt erste Personalentscheidungen vor

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Internationaler Schoa-Gedenktag -„Erinnern, um Menschlichkeit zu bewahren“

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag mahnen Erzbischof Grünwidl, Regina Polak und Bischof Scheuer zu wachem Erinnern und persönlicher Verantwortung. Betroffenheit allein reiche nicht – das Gedenken müsse vor Gleichgültigkeit schützen und sensibel machen für die Gefahren von Hass und Ausgrenzung heute.

„Hier bin ich“ – Admissio der angehenden Ständigen Diakone in Laa

Elf Männer wurden in Laa zur Diakonatsweihe zugelassen: Die festliche Admissio mit Weihbischof Turnovszky am vergangenen Freitag bezeichnet ihren nächsten Ausbildungsschritt.

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

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Rund 3000 Menschen feierten die Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl im Stephansdom als ein großes Fest der Freude. Die Pummerin verbreitete die gute Nachricht über den frisch geweihten Bischof der Erzdiözese Wien.

Josef Grünwidl und unsere Dechanten: Bestärkung, Mahnung, Verheißung

Josef Grünwidl und die Dechanten reflektieren Herausforderungen und Perspektiven kirchlichen Leitens – zwischen Bestärkung, notwendiger Mahnung und einer Verheißung für die Zukunft.

Grünwidl zu bischöflichen Insignien: "Möglichst einfach und schlicht"

Mitra, Ring, Brustkreuz und Hirtenstab verweisen auf Auftrag, Verantwortung und geistliches Amtsverständnis des neuen Erzbischofs und sind wie sein Wahlspruch eng mit seiner persönlichen wie kirchlichen Biografie verbunden

Wiener Erzbischof Grünwidl: "Mit euch Christ, für euch Bischof"

Designierter Erzbischof gab bei Pressegespräch im Vorfeld seiner Bischofsweihe nochmals ausführlich über sein Amtsverständnis Auskunft - "Habe im Juni 2024 erfahren, dass ich auf der Liste stehe" - Aufgabe der kirchlichen Gemeinschaft, "als Zeichen der Hoffnung in der Welt zu leben"

KR Johann Frühwirth verstorben

Konsistorialrat Johann Frühwirth, Pfarrer i. R. der Erzdiözese Wien, verstarb am 20. Jänner 2026 im 92. Lebensjahr nach langjährigem priesterlichem Wirken.

Alles, was man zum Bischof wissen soll

Alles was Sie zu Bischof, Bischofsernennung- insignien aber auch zu Diözese(n) und alles, was dazu gehört immer schon wissen wollten.

Die Erzdiözese Wien im Überblick

Alle sprechen von der Erzdiözese Wien, aber was meinen sie damit?

Wien: Barmherzige Brüder sammeln für Behandlung Nichtversicherter

Ordensspital behandelte im Vorjahr 14.000 Personen ohne Krankenversicherung

KISI Musical Days 2026: Kreative Sommerwoche für Kinder und Jugendliche in Gerasdorf

Die KISI Musical Days Gerasdorf 2026 bieten eine intensive Sommerwoche, in der junge Menschen kreativ tätig sein, Gemeinschaft erleben und ihren Glauben auf lebendige Weise ausdrücken können.

Gebetswoche für die Einheit der Christen: Gemeinsames Zeugnis für gelebte Ökumene

Feier im Rahmen der "Gebetswoche für die Einheit der Christen" mit Vertretern verschiedener christlicher Konfessionen

Wiener Pfarre öffnet Pforten für Ukrainer in unsicheren Zeiten

Ein Festsaal wird zum Zufluchtsort: Die Döblinger Pfarre richtet in kurzer Zeit ein Notquartier ein und fängt neu ankommende Ukrainerinnen und Ukrainer mit engagierter Hilfe auf.

So wird Josef Grünwidl zum Bischof geweiht

Die Erzdiözese Wien feiert die Weihe ihres neuen Bischofs und seine Amtseinführung

Dies geschieht in mehreren symbolischen Etappen in einer Feier.

Wien: Otto-Mauer-Preisträger Nadim Vardag stellt im JesuitenFoyer aus

Ausstellung im Wiener "JesuitenFoyer" ab 12. Februar 2026

Dominikaner laden zum Thomas-Fest ein

Feierlicher Auftakt zum 800‑Jahr-Jubiläum der Wiener Dominikaner: Festmesse und Vortrag zu Thomas von Aquin laden am 28. Jänner zu einem inspirierenden Abend in die Innenstadt ein.

Personelle Veränderungen im Jänner 2026

Die Erzdiözese Wien verzeichnet zum Jahresbeginn 2026 eine Reihe organisatorischer und personeller Neuordnungen in ihren Gremien, Dienststellen und Pfarren.

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Kultusministerin Plakolm

Ehrenamt und Rolle der Kirche für junge Menschen Themen des Gesprächs im Bundeskanzleramt

Pfarrmoderator i. R. Walter Mück am Stefanitag verstorben

Die Erzdiözese Wien gibt bekannt, dass Pfarrer Walter Mück, langjähriger Seelsorger der Pfarre St. Florian in Wien, am 26. Dezember 2025, dem Hochfest des heiligen Stephanus, im Krankenhaus der Hartmannschwestern im 89. Lebensjahr verstorben ist.

GR Kurt Neulinger verstorben

GR Kurt Neulinger, langjähriger Seelsorger in Bad Schönau ist am 3. Jänner 2026 verstorben. 

Lic. Stanislav Dorotík verstorben

Die Erzdiözese Wien gibt bekannt, dass Lic. Stanislav Dorotík, Seelsorger und Pfarrmoderator i. R., am Sonntag, dem 28. Dezember 2025, im 88. Lebensjahr von Gott in die ewige Heimat gerufen wurde.

Grünwidl: Christen sollen Gottsuchende bleiben

Ernannter Erzbischof verweist am Dreikönigstag im Stephansdom auf die biblischen Sterndeuter aus dem Osten als "Pioniere der Gottsuche"

In memoriam Wolfgang Linhart

Nur wenige Tage nach Neujahr ist Wolfgang Linhart verstorben. Er prägte vier Jahrzehnte lang den SONNTAG und die Medienarbeit der Erzdiözese Wien.

25.12. im ORF: Josef Grünwidl über die Person des Heiligen Josef

In einem kurzen Portrait beleuchtet der Filmemacher Robert Neumüller den Heiligen Josef und zeigt welche Rolle dieser für den ernannten Erzbischof Josef Grünwidl spielt.

Sternsingeraktion startet bei Schönborn, Grünwidl, Van der Bellen

Österreichweit verkünden von 27. Dezember bis 6. Jänner 85.000 Kinder und Jugendliche singend die weihnachtliche Friedensbotschaft und sammeln Spenden für Hilfsprojekte im Globalen Süden - Sternsinger aus dem Burgenland beim Papst

Sr. Maria Consilia (Cornelia) Preyer CS verstorben

Die Schwesterngemeinschaft der Caritas Socialis nimmt Abschied von Sr. Maria Consilia CS

25 Jahre Mittelschule Sacré Coeur Wien: Ein Jubiläum im Zeichen von Dankbarkeit und Aufbruch

Die private Mittelschule Sacré Coeur Wien in der Fasangasse gehört zum traditionsreichen Sacré-Coeur-Campus. Seit 25 Jahren werden hier Schüler unterrichtet. Mit einer Festveranstaltung wurde das Jubiläum am Donnerstag gefeiert.

Bischofsweihe mitfeiern – in der Pfarre

Die gemeinsamen Feierhefte für das Fest der Weihe und Amtseinführung unseres neuen Erzbischofs können ab Anfang Januar bestellt werden.

Gesprächsgruppe: „Verbindung durch Verantwortung. Eltern-Sein nach der Trennung“

An fünf Abenden werden die Bedürfnisse von Kindern und deren Eltern in den Mittelpunkt gestellt und neben Fach-Inputs einer Expertin auch genügend Raum für eigene Fragen und Austausch in der Gruppe gegeben. 

Gefängnisseelsorge verteilt Teddybären an Kinder von Inhaftierten

Mit den Stofftieren sollen Kinder, die in der Justizanstalt Josefstadt auf ihren inhaftierten Elternteil warten, Trost, Zuwendung und Geborgenheit erfahren. Für die Aktion bittet die Gefängnisseelsorge um Spenden.

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