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12.09.2017 · Aus der Diözese · Pfarre

Tag der Pfarrgemeinderäte - Evangelisation heißt Begegnung

650 Pfarrgemeinderatsmitglieder trafen sich am 9. September im Bildungshaus Großrußbach.

Tolle Stimmung beim Tag der Pfarrgemeinderäte im Bildungshaus Schloss Großrußbach.

Mit einem mitreißenden Impulsreferat von Hermann Glettler, dem steirischen Bischofsvikar für Caritas und Evangelisation, wurden an die 650 Pfarrgemeinderatsmitglieder am 9. September im Bildungshaus Großrußbach für ihre Arbeit in den kommenden fünf Jahren ermutigt.

Der „Tag des Pfarrgemeinderäte“ des Vikariats Unter dem Manhartsberg stand unter dem Motto: „Das Evangelium verkünden“, entnommen der Tageslesung des Sonntag, 9. September 2017, aus dem Brief an die Kolosser (Kapitel 1, Verse 21-23). Moderiert wurde der Tag von der stellvertretenden Vorsitzenden des pastoralen Vikariatsrates, Helga Zawrel, und von SONNTAG-Chefredakteur Michael Ausserer.

 

Tolle Stimmung im Bildungshaus Schloss Großrußbach
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Den Glauben mitteilen

Hermann Glettler, Bischofsvikar für Caritas und diakonale Dienste und für Evangelisation und missionarische Initiativen in der Diözese Graz-Seckau, erinnerte in seinem Impulsreferat an die Gebetsmeinung von Papst Franziskus für den September: „Missionarischer Geist möge unsere Pfarren inspirieren, den Glauben mitzuteilen und die Liebe sichtbar zu machen.“ Dies sei bereits „Programm genug“ für jede Pfarrgemeinde. „Bei der Frage, wie wir das Evangelium verkünden sollen, werden wir allerdings schnell schmähstad“, stellte der Bischofsvikar fest.

 

„Wir brauchen eine missionarische Pastoral am Land. Nicht zuerst Konzepte, sondern die Sehnsucht und die innere Haltung müssen die Seelsorge bestimmen“, unterstrich Glettler. Die Experten hierfür seien die anwesenden Pfarrgemeinderatsmitglieder. Die Sehnsucht im eigenen Herzen meine: „Will ich, dass möglichst viele Menschen mit Jesus in Berührung kommen?“ Kirche sei damit eine Art „Umschlagplatz des Glaubens“. Es gehe nicht darum, „Nachlassverwalter einer einst florierenden Volkskirche zu sein“. Evangelisation bedeute auch „nicht Propaganda, sondern Begegnung“.

 

Wortwahl beachten

Glettler: „Unsere Mission im Dorf ist, dass die Körpersprache derer stimmt, die in die Kirche gehen.“ Er warnte auch vor der Rede vom „Noch“, wie etwa: „Noch gehen so und so viele sonntags in die Kirche.“ Die bestehenden Pfarren müssten „in eine missionarische Spur“ gebracht werden. So dürften unsere Pfarren „kein netter Verein sein wie andere Vereine, sondern sie sollen offen sein für alle Menschen“. Das sei nicht ganz einfach, denn: „Wer draußen ist, kommt schwer herein.“

 

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Unbrauchbar für die Mission?

Aufhorchen ließen Glettler in seinem Impulsreferat mit einer provokanten Aussage: „Die typischen katholischen Kirchgeher sind unbrauchbar für die Mission.“ Gehe es doch um eine Ausweitung des Blicks. Die Pfarren müssten „kleine Feuer entzünden“, und die suchenden Menschen „Schritt für Schritt in den Glauben einführen“. Glettler: „Gelebte Mission beginnt mit einem ehrlichen Interesse an den Menschen, die im Sozialraum Pfarre leben.“ Er warnte auch vor einem „Mentalitätsschock“: „Wir sind zu sehr defensiv eingestellt, wir müssen offensiv werden, uns aufmachen hin zu den Menschen.“ Dazu gehöre auch eine Verlässlichkeit, etwa „im Gebet für die Menschen“.

 

Tolle Stimmung im Bildungshaus Schloss Großrußbach
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Bedürfnisorientierte Evangelisation

Da Evangelisation auch „bedürfnisorientiert“ ist, sollte besonders regelmäßig für Kranke und für Kinder gebetet werden. Es gehe darum, Nähe und Verbundenheit aufzubauen. „Baut menschliche Beziehungen auf, denn Pfarrgemeinderatsmitglieder sind Vernetzer.“ Es brauche „Kommunionhelfer drinnen und draußen“. Das Pfarrhaus, der Pfarrhof, müsse ein „missionarischer Ort“ sein, der „Knotenpunkt“ der Pfarre.

 

Glettler forderte dabei auch, „Seelsorgeteams für die Pfarre aufzubauen“, gerade auch dann, wenn kein Priester mehr im Pfarrhof wohnt. Er bat auch, „auf die Qualität der Gottesdienste“ zu achten. Besondere Aufmerksamkeit erfordere die Musik und die Predigt. Und für die Kinder sollte „verlässlich in jedem Gottesdienst etwas dabei sein“.

 

Bedürfnis nach Segen

Glettler plädierte auch für eine „offene Kirche“, die einladend ist auch für jene, die nur selten ein Gotteshaus aufsuchen. Und er forderte zu mehr Segnungen auf: Die Menschen hätten das starke Bedürfnis, gesegnet zu werden. Hier könnten auch Laien, Frauen und Männer, gemeinsam mit dem Priester, zu Segnenden in einer Pfarre werden, etwa nach dem Gottesdienst.

 

Einen „Gruß von unserem Kardinal“ überbrachte der Bischofsvikar des Nord-Vikariats, Weihbischof Stephan Turnovszky, zu Beginn seines Impulsreferats. Darin versicherte unser Erzbischof den Anwesenden, „im Gebet bei euch“ zu sein.

 

 

Mission und Jüngerschaft

„Unsere Mission ist es, liebevoll zu sein“, betonte Turnovszky: „Es geht nicht um die Kirche, es geht um die Gesellschaft.“ Er möchte „nicht die Pfarren ändern, sondern das Weinviertel und das Marchfeld“. Die Pfarren sollten dazu beitragen, „dass die Menschen die Gewissheit bekommen, dass mein Leben gut ausgeht“. Mission und Jüngerschaft seien die zwei Säulen. Mission bedeute, „für alle Menschen da zu sein, die im Pfarrgebiet wohnen“.

 

Jüngerschaft meine „ein Leben aus der Freundschaft mit Jesus“. Die neue Einrichtung des Pfarrvermögensverwaltungsrates ermögliche eine Entlastung von administrativen Aufgaben, um mehr Energie für die Seelsorge zu haben. „Was brauchen die Menschen? Wen möchten wir in der Seelsorge erreichen“ – dies seien die entscheidenden Fragen, betonte Turnovszky. „Ich wünsche mir Pfarren, die sich nicht mit sich selbst beschäftigen, sondern Licht und Salz sind“, forderte der Bischofsvikar. Es gehe um das „Einmischen und Daruntermischen, um damit zur Wohltat zu werden“. Es brauche also eine gesellschaftsrelevante Perspektive, keine binnenkirchliche.

 

Turnovszky lud ein, „ein gutes, versöhntes und liebevolles Miteinander zu leben“. Die Menschen müssten sehen, „wie sie, die Katholiken, einander lieben“. In der „Verkündigung“ brauche es eine auch „ansprechende Alltagssprache“. Der Bischofsvikar würdigte dabei die „Pfarrblätter“, die auch viele Nicht-Kirchgänger erreichen würden. Als eine mögliche Form der Glaubenshinführung und -vertiefung nannte Turnovszky die „Alpha-Kurse“.

 

Die Gottesdienste müssten „inspirierend“ sein, damit die Menschen „davon etwas haben“. Er bat, bei den Fürbitten mehr auf die Thematik des Bittens zu achten. Auch Turnovszky sprach sich wie Glettler dafür aus, das Segnungsangebot zu verstärken.

 

Der Bischofsvikar lobte zudem die Arbeit der Pfarr-Caritas. Im Bereich Umweltschutz gelte es, Allianzen zu schmieden. Die Pfarren sollten anziehend und offen für Neue sein. In der Zukunft brauche es größere Zusammenarbeit und Offenheit. Beim Pastoralkonzept, das gemeinsam überlegt werden sollte, stehe eine Frage im Vordergrund: „Wo wollen wir hin?“ Hinsichtlich der Strukturfragen appellierte der Bischofsvikar, „im Entwicklungsraum stärker zusammenzuarbeiten und Pfarrverbände zu bilden“.

 

Warum Engagement

Gegenüber dem „SONNTAG“ und „radio klassik Stephansdom“ erläuterten vier Teilnehmer des „Tages der Pfarrgemeinderäte“ ihre Beweggründe, warum sie sich ehrenamtlich engagieren.

 

Die 18-jährige Lisa Lindtner aus der Pfarre Velm-Götzendorf (Dekanat Zistersdorf) ist das erste Mal im PGR ihrer Pfarre. Sie ging in die Jungschargruppe und war von den Liedern der KISI-Kids, die dabei gesungen wurden, fasziniert. Letztlich kam in der Pfarre ein „KISI“-Club zustande, um „junge Menschen für die Kirche zu begeistern“. Sie treffen sich jetzt, vernetzt mit einem Nachbarort, alle zwei Wochen.

 

Lindtner: „Wenn man singt und tanzt, dann kommt Leben rein.“ Das Engagement im PGR sei ein „guter Weg, um in der Kirche tätig zu sein, und dabei stehen ganz neue Möglichkeiten offen“. „Wir hatten schon zwei anregende PGR-Sitzungen“, erzählt sie: „Die anderen PGR-Mitglieder nehmen Rücksicht auf meine Ideen, was beispielsweise die Kinder betrifft.“ Vom Impulsreferat von Bischofsvikar Glettler nimmt sie den Gedanken mit, „Menschen neu für Jesus und die Kirche zu gewinnen“.

 

Die Leute begrüßen

„Wir sollten mehr auf die Menschen zugehen“, sagt die 63-jährige Hermine Müller aus der Pfarre Mannersdorf an der March (Dekanat Gänserndorf). Sie ist Vikariatsrätin für das Dekanat Gänserndorf und war 30 Jahre lang im PGR ihrer Pfarre. „Wenn jemand nicht zu den regelmäßigen Gottesdienstmitfeiernden gehört, und in die Kirche kommt, dann sollen wir nach der Messe zu diesen Menschen hingehen und sie begrüßen“, plädiert Müller für eine starke pfarrliche Willkommens-Kultur: „Ich freue mich über jedes neue und über jedes junge Gesicht in unserer Kirche.“

 

„In meinen 30 PGR-Jahren habe ich kein PGR-Treffen versäumt“, sagt Müller: „Diese Tage sind aufbauend, motivierend.“ Im Hinblick auf den diözesanen Entwicklungsprozess sieht Müller, dass viele PGR-Mitglieder den Prozess „mehr mittragen als manche Priester“. Seitens der Diözesanleitung sollten „die Ziele konkreter und energischer formuliert“ werden“, fordert Müller: „Bis dahin geschieht das, bis dahin jenes.“ Sie war 40 Jahre lang in der Privatwirtschaft in einem Betrieb tätig. „In jedem Betrieb hat man seine Vorgaben und die müssen befolgt werden.“

 

Möglichkeit der Mitgestaltung

Der 51-jährige Klaus Schütz aus der Pfarre Großkrut (Dekanat Poysdorf) ist seit fünf Perioden im PGR und ebenso lange stellvertretender PGR-Vorsitzender. „Meine Motivation ist die Möglichkeit der Mitgestaltung“, sagt er. „In der jetzigen neuen PGR-Periode, in der vereinfacht gesagt die Sorge um die Gebäude und die eigentliche Seelsorge getrennt wurden, besteht die Möglichkeit, den Pfarrer in seiner pastoralen Tätigkeit stärker zu unterstützen“, betont Schütz. In den bisherigen Sitzungen ging es „oft vor allem um Renovierungen und um Pfarrfeste“.

 

Sein Pastoralprogramm ist einfach und schlüssig. Schütz: „Wir müssen neue Wege gehen, um die Leute dort zu erreichen, wo sie sind. Wir dürfen nicht erwarten, dass die Leute zu uns kommen, wir müssen zu ihnen hinaus.“ Eine Herausforderung sei etwa ein „Alphakurs“, um auch junge Menschen mit dem Glauben in Berührung zu bringen.

 

Schütz möchte selbst einen „Alpha-Kurs“ machen, um zu erleben, wie man leichter über den Glauben reden lernt. Die Heiterkeit nimmt er vom Vortrag von Bischofsvikar Glettler mit. „Heiterkeit löst Manches“, sagt Schütz: „Man kann dabei den Menschen etwas zum Nachdenken mitgeben, damit sie sich mit ihrem Glauben jeden Tag aufs Neue beschäftigen.“ Für Schütz ist der Glaube die zentrale Kraft: „Gott ist mein Höchstes und nicht nur Beiwerk.“ Das Wichtigste in der Verkündigung ist es, „jeden Tag Gott, dem Schöpfer, zu danken und ihn zu preisen.“

 

Chance der Zusammenarbeit nutzen

Der 21-jährige Tobias Fellinger aus der Pfarre Oberstinkenbrunn (Dekanat Hollabrunn) ist das erste Mal im PGR. Er war Ministrant. Sein Vater schied aus dem PGR aus, Tobias stellte sich „für die Mitarbeit zur Verfügung“. Seine spirituelle Heimat hat Fellinger in der Legion Mariens. Die Pfarrverbände seien eine Chance für die Zusammenarbeit. „Wir schmieden auch Zukunftspläne, wie es bei uns in 10, 15 Jahren aussehen wird“, sagt er: „Da braucht es einen Weitblick, um die doch bisweilen starren Strukturen aufzubrechen und Möglichkeiten der Veränderung zu sehen.“

 

Fellinger: „Bei uns gehen wenige Jugendliche in die Kirche, hier wollen wir Neue gewinnen.“ Oberstinkenbrunn bildet mit Maria Roggendorf und Enzersdorf einen Pfarrverband. „Kirche braucht mehr Fröhlichkeit, Freude und Humor, damit können wir auch mehr Jüngere für den Glauben gewinnen“, diesen Impuls nimmt Tobias Fellinger vom Impulsreferat von Bischofsvikar Glettler mit.

 

Beim PGR-Tag präsentierten u. a. diözesane Dienststellen, die Gliederungen der Katholischen Aktion (KA), das Medienhaus der Erzdiözese Wien („Der SONNTAG“, „Radio klassik Stephansdom“, die Pfarrmedienstelle) und die „Junge Kirche“ sowie die „St. Elisabeth-Stiftung“ ihre Angebote, Unterlagen und „Produkte“. Das Team des Bildungshauses Schloss Großrußbach mit Direktor Franz Knittelfelder sorgte für den reibungslosen organisatorischen und kulinarischen Ablauf des PGR-Tages. Für die musikalische Gestaltung des Tages sorgten „Johannes Cornaro und Band“, beim „Chillout“ musizierten Jimmy Schlager und Chris Heller.

( 59363 )

erstellt von: red/Stefan Hauser und Stefan Kronthaler
12.09.2017
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Fotos
Tolle Stimmung im Bildungshaus Schloss Großrußbach
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Alle Bilder zum Pfarrgemeinderätetag auf: www.markus-goestl.at

 

Das Impulsreferat von Hermann Glettler als download

Weitere Informationen:

Vikariat Unter dem Manhartsberg

 

Bildungshaus Schloss Großrußbach

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Mit zwei zentralen Personalentscheidungen startet der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in seine Amtszeit: Ab 1. Februar übernimmt Richard Kager die Leitung des Vikariats unter dem Wienerwald. Im Herbst folgt Andreas Kaiser als Generalvikar und tritt damit am 1. September die Nachfolge von Nikolaus Krasa an.

10 Jahre Pfarre Franz von Sales

„Zum zehnten Geburtstag feierte die Pfarre Franz von Sales ihr lebendiges Zusammenwachsen und die Vielfalt ihrer drei Teilgemeinden in Wien.“

Internationaler Schoa-Gedenktag -„Erinnern, um Menschlichkeit zu bewahren“

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag mahnen Erzbischof Grünwidl, Regina Polak und Bischof Scheuer zu wachem Erinnern und persönlicher Verantwortung. Betroffenheit allein reiche nicht – das Gedenken müsse vor Gleichgültigkeit schützen und sensibel machen für die Gefahren von Hass und Ausgrenzung heute.

„Hier bin ich“ – Admissio der angehenden Ständigen Diakone in Laa

Elf Männer wurden in Laa zur Diakonatsweihe zugelassen: Die festliche Admissio mit Weihbischof Turnovszky am vergangenen Freitag bezeichnet ihren nächsten Ausbildungsschritt.

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Rund 3000 Menschen feierten die Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl im Stephansdom als ein großes Fest der Freude. Die Pummerin verbreitete die gute Nachricht über den frisch geweihten Bischof der Erzdiözese Wien.

Josef Grünwidl und unsere Dechanten: Bestärkung, Mahnung, Verheißung

Josef Grünwidl und die Dechanten reflektieren Herausforderungen und Perspektiven kirchlichen Leitens – zwischen Bestärkung, notwendiger Mahnung und einer Verheißung für die Zukunft.

Grünwidl zu bischöflichen Insignien: "Möglichst einfach und schlicht"

Mitra, Ring, Brustkreuz und Hirtenstab verweisen auf Auftrag, Verantwortung und geistliches Amtsverständnis des neuen Erzbischofs und sind wie sein Wahlspruch eng mit seiner persönlichen wie kirchlichen Biografie verbunden

Wiener Erzbischof Grünwidl: "Mit euch Christ, für euch Bischof"

Designierter Erzbischof gab bei Pressegespräch im Vorfeld seiner Bischofsweihe nochmals ausführlich über sein Amtsverständnis Auskunft - "Habe im Juni 2024 erfahren, dass ich auf der Liste stehe" - Aufgabe der kirchlichen Gemeinschaft, "als Zeichen der Hoffnung in der Welt zu leben"

Alles, was man zum Bischof wissen soll

Alles was Sie zu Bischof, Bischofsernennung- insignien aber auch zu Diözese(n) und alles, was dazu gehört immer schon wissen wollten.

Die Erzdiözese Wien im Überblick

Alle sprechen von der Erzdiözese Wien, aber was meinen sie damit?

Wien: Barmherzige Brüder sammeln für Behandlung Nichtversicherter

Ordensspital behandelte im Vorjahr 14.000 Personen ohne Krankenversicherung

KISI Musical Days 2026: Kreative Sommerwoche für Kinder und Jugendliche in Gerasdorf

Die KISI Musical Days Gerasdorf 2026 bieten eine intensive Sommerwoche, in der junge Menschen kreativ tätig sein, Gemeinschaft erleben und ihren Glauben auf lebendige Weise ausdrücken können.

Gebetswoche für die Einheit der Christen: Gemeinsames Zeugnis für gelebte Ökumene

Feier im Rahmen der "Gebetswoche für die Einheit der Christen" mit Vertretern verschiedener christlicher Konfessionen

Wiener Pfarre öffnet Pforten für Ukrainer in unsicheren Zeiten

Ein Festsaal wird zum Zufluchtsort: Die Döblinger Pfarre richtet in kurzer Zeit ein Notquartier ein und fängt neu ankommende Ukrainerinnen und Ukrainer mit engagierter Hilfe auf.

So wird Josef Grünwidl zum Bischof geweiht

Die Erzdiözese Wien feiert die Weihe ihres neuen Bischofs und seine Amtseinführung

Dies geschieht in mehreren symbolischen Etappen in einer Feier.

Wien: Otto-Mauer-Preisträger Nadim Vardag stellt im JesuitenFoyer aus

Ausstellung im Wiener "JesuitenFoyer" ab 12. Februar 2026

Dominikaner laden zum Thomas-Fest ein

Feierlicher Auftakt zum 800‑Jahr-Jubiläum der Wiener Dominikaner: Festmesse und Vortrag zu Thomas von Aquin laden am 28. Jänner zu einem inspirierenden Abend in die Innenstadt ein.

Personelle Veränderungen im Jänner 2026

Die Erzdiözese Wien verzeichnet zum Jahresbeginn 2026 eine Reihe organisatorischer und personeller Neuordnungen in ihren Gremien, Dienststellen und Pfarren.

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Kultusministerin Plakolm

Ehrenamt und Rolle der Kirche für junge Menschen Themen des Gesprächs im Bundeskanzleramt

Pfarrmoderator i. R. Walter Mück am Stefanitag verstorben

Die Erzdiözese Wien gibt bekannt, dass Pfarrer Walter Mück, langjähriger Seelsorger der Pfarre St. Florian in Wien, am 26. Dezember 2025, dem Hochfest des heiligen Stephanus, im Krankenhaus der Hartmannschwestern im 89. Lebensjahr verstorben ist.

Lic. Stanislav Dorotík verstorben

Die Erzdiözese Wien gibt bekannt, dass Lic. Stanislav Dorotík, Seelsorger und Pfarrmoderator i. R., am Sonntag, dem 28. Dezember 2025, im 88. Lebensjahr von Gott in die ewige Heimat gerufen wurde.

Grünwidl: Christen sollen Gottsuchende bleiben

Ernannter Erzbischof verweist am Dreikönigstag im Stephansdom auf die biblischen Sterndeuter aus dem Osten als "Pioniere der Gottsuche"

Wolfgang Linhart

In memoriam Wolfgang Linhart

Nur wenige Tage nach Neujahr ist Wolfgang Linhart verstorben. Er prägte vier Jahrzehnte lang den SONNTAG und die Medienarbeit der Erzdiözese Wien.

Sternsingeraktion startet bei Schönborn, Grünwidl, Van der Bellen

Österreichweit verkünden von 27. Dezember bis 6. Jänner 85.000 Kinder und Jugendliche singend die weihnachtliche Friedensbotschaft und sammeln Spenden für Hilfsprojekte im Globalen Süden - Sternsinger aus dem Burgenland beim Papst

Sr. Maria Consilia (Cornelia) Preyer CS verstorben

Die Schwesterngemeinschaft der Caritas Socialis nimmt Abschied von Sr. Maria Consilia CS

25 Jahre Mittelschule Sacré Coeur Wien: Ein Jubiläum im Zeichen von Dankbarkeit und Aufbruch

Die private Mittelschule Sacré Coeur Wien in der Fasangasse gehört zum traditionsreichen Sacré-Coeur-Campus. Seit 25 Jahren werden hier Schüler unterrichtet. Mit einer Festveranstaltung wurde das Jubiläum am Donnerstag gefeiert.

Bischofsweihe mitfeiern – in der Pfarre

Die gemeinsamen Feierhefte für das Fest der Weihe und Amtseinführung unseres neuen Erzbischofs können ab Anfang Januar bestellt werden.

Gesprächsgruppe: „Verbindung durch Verantwortung. Eltern-Sein nach der Trennung“

An fünf Abenden werden die Bedürfnisse von Kindern und deren Eltern in den Mittelpunkt gestellt und neben Fach-Inputs einer Expertin auch genügend Raum für eigene Fragen und Austausch in der Gruppe gegeben. 

Gefängnisseelsorge verteilt Teddybären an Kinder von Inhaftierten

Mit den Stofftieren sollen Kinder, die in der Justizanstalt Josefstadt auf ihren inhaftierten Elternteil warten, Trost, Zuwendung und Geborgenheit erfahren. Für die Aktion bittet die Gefängnisseelsorge um Spenden.

Türme der Wiener Votivkirche nachts nun mit Lichtkunstwerk

Installation von Billi Thanner auf zweithöchster Wiener Kirche regt zum Nachdenken über die Unendlichkeit an.

P. Christian Stranz SVD startet zweite Amtszeit als Provinzial der Steyler Missionare

Die Ordensleitung in Rom hat P. Christian Stranz für weitere drei Jahre zum Leiter der Mitteleuropäischen Provinz der Steyler Missionare bestätigt. Ab Mai 2026 beginnt seine zweite Amtsperiode, in der zentrale Weichen für die Zukunft der Provinz gestellt werden.

Licht ist ein Symbol in allen Kulturen und Religionen. Es schenkt Geborgenheit und besiegt die Dunkelheit. Im Christentum ist die Osterkerze Vorbild für alle anderen brennenden Kerzen und Symbol für Christi Sieg über den Tod und die Finsternis des Bö

Weihnachtsfeiern für einsame Menschen in Wiener Pfarren

Wer Weihnachten nicht allein feiern möchte, den laden Wiener Pfarren zu gemeinsamen Feiern bei Speis und Trank, Liedern und gemütlichem Beisammensein unter dem Christbaum ein.

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