Die Ordensleitung in Rom hat P. Christian Stranz für weitere drei Jahre zum Leiter der Mitteleuropäischen Provinz der Steyler Missionare bestätigt. Ab Mai 2026 beginnt seine zweite Amtsperiode, in der zentrale Weichen für die Zukunft der Provinz gestellt werden.
P. Christian Stranz SVD startet zweite Amtszeit als Provinzial der Steyler Missionare
Die Ordensleitung in Rom hat P. Christian Stranz für weitere drei Jahre zum Leiter der Mitteleuropäischen Provinz der Steyler Missionare bestätigt. Ab Mai 2026 beginnt seine zweite Amtsperiode, in der zentrale Weichen für die Zukunft der Provinz gestellt werden.
Pater Christian Stranz SVD bleibt für ein weiteres Triennium an der Spitze der Mitteleuropäischen Provinz der Steyler Missionare. Generalsuperior P. Anselmo Ribeiro SVD und sein Generalrat bestätigten am 12. Dezember 2025 die Wahl der Provinzmitglieder und ernannten Stranz offiziell für die Amtszeit 2026–2029. Seine zweite Periode beginnt am 1. Mai 2026; die Wahl der vier Provinzräte, die ihn unterstützen werden, läuft derzeit.
In einem Schreiben dankte Stranz seinen Mitbrüdern für das Vertrauen und bat um gemeinsame geistliche Ausrichtung, damit „das göttliche Wort viele Herzen berühren und aufrichten“ könne.
Der 59‑Jährige leitet die Provinz seit Mai 2023. Sie umfasst Niederlassungen in Österreich, der Schweiz, Kroatien und am Pariser Stadtrand. Die 96 Mitglieder stammen aus 17 Ländern und vier Kontinenten und arbeiten in Pfarren, der Jugend- und Krankenhausseelsorge, im Bibelapostolat, in Missionsprokuren sowie im Bereich ökosozialer Transformation. Sitz der Provinzleitung ist das Missionshaus St. Gabriel in Maria Enzersdorf.
Für die kommenden Jahre stehen zentrale Aufgaben an: Im Februar 2026 findet die reguläre Generalvisitation statt. Zudem soll ein umfassendes Präventionskonzept auf Basis eines gemeinsamen Werte- und Verhaltenskodexes entstehen. Stranz kündigt außerdem neue missionarische Strategien für jene Pfarren an, in denen Steyler Missionare tätig sind.
Die Steyler Missionare zählen weltweit rund 5600 Mitglieder aus 76 Staaten und arbeiten in 79 Ländern. Ihr Einsatz reicht von Pfarrseelsorge über Bildungsarbeit bis hin zu sozialem Engagement und ökologischem Einsatz.
P. Christian Stranz wurde 1966 in Eisenstadt geboren, trat 1984 in den Orden ein und wirkte nach seiner Priesterweihe 1992 neun Jahre in Argentinien. Seit 2001 arbeitet er wieder in Österreich, unter anderem als Pfarrer und später als Moderator des Seelsorgeraums Dornbirn.