Die private Mittelschule Sacré Coeur Wien in der Fasangasse gehört zum traditionsreichen Sacré-Coeur-Campus. Seit 25 Jahren werden hier Schüler unterrichtet. Mit einer Festveranstaltung wurde das Jubiläum am Donnerstag gefeiert.
Mit einem vielfältigen Festprogramm hat die private Mittelschule Sacré Coeur Wien ihr 25‑jähriges Bestehen gefeiert. Seit einem Vierteljahrhundert begleitet die Schule junge Menschen auf ihrem Bildungsweg – getragen von einer Pädagogik, die Wissen, Persönlichkeit und Verantwortungsbewusstsein gleichermaßen fördert. Das Jubiläum bot Anlass, auf diese Entwicklung zurückzublicken und zugleich zuversichtlich nach vorne zu schauen.
Der Jubiläumstag begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der hellen Kapelle des Campus. Nikolaus Krasa, Delegat der Erzdiözese Wien, setzte mit einer kurzen Hebräisch‑Einführung einen besonderen Akzent. Unterstützt wurde er von Thomas Wisotzki, Schulseelsorger am Standort Rennweg. Für musikalische Gestaltung sorgten der Schulchor aus Schüler:innen und Pädagog:innen sowie ein Instrumentalensemble der Lehrkräfte.
Im Festsaal führte die neue Schulleiterin Sonja Siegl mit viel Herzlichkeit durch das Programm. Als ehemalige Schülerin und langjährige Pädagogin kennt sie die Schule in all ihren Facetten. Die inhaltlichen Impulse überließ sie bewusst ihren Ehrengästen – und diese setzten starke Akzente, insbesondere weibliche.
Sr. Magna von der Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe erinnerte an die Ursprünge des Standorts, der einst als „Marienanstalt“ vom Frauenorden um Franziska Lechner gegründet wurde. Lechner sei eine „Pionierin der Frauenemanzipation“ gewesen, die jungen Frauen Schutz und Bildung ermöglichte.
Andrea Pinz, Leiterin des Schulamts der Erzdiözese Wien, richtete den Blick nach vorne. Ausgehend vom Sacré‑Coeur‑Leitbild sprach sie über „Wachstum“ – jenes Wachstum, das durch gemeinsames Engagement, verlässliche Begleitung und die Einbindung in die erzdiözesane Bildungslandschaft möglich wurde. Der Schulgemeinschaft wünschte sie weiterhin persönliches, soziales und spirituelles Gedeihen.
Auch Eva Lindl von der Schulstiftung würdigte die Mittelschule als Teil einer „großen, verantwortungsvollen Bildungsfamilie“. Besonderen Dank richtete sie an die drei anwesenden Direktorinnen, die die Schule mit Kompetenz, Führungsstärke und Menschlichkeit geprägt hätten.