Donnerstag 15. Januar 2026
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

suchen
  • YouTube
  • facebook
  • instagram
  • twitter
  • anliegen@edw.or.at
Topmenü:
  • Jobs
  • Mitarbeiterportal
  • Pfarren
  • Personen
  • Presse
  • Shop

Sprachenmenü:
  • EN
  • FR
  • ES
  • IT
  • PL

  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
     
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
     
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
     
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof em.
      • Weihbischöfe
      • Administrator
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
     

Hauptmenü ein-/ausblenden
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof em.
      • Weihbischöfe
      • Administrator
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
22.05.2014

Exkommunikation von Martha Heizer: "Selbst aus der Gemeinschaft gestellt"

Der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer hat die Selbst-Exkommunikation von Martha Heizer und ihrem Mann Gerd Heizer festgestellt.

Innsbrucker Bischof erlässt Exkommunikationsdekret wegen verbotener "privater Eucharistiefeiern" und hofft auf Umdenken der derzeitigen Vorsitzenden von "Wir sind Kirche".

Der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer hat die Selbst-Exkommunikation von Martha Heizer und ihrem Mann Gerd Heizer festgestellt. Das ist das Ergebnis eines kirchenrechtlichen Verfahrens wegen der im September 2011 in einem ORF-Fernsehbeitrag bekanntgewordenen Praxis der "privaten Eucharistiefeiern ohne Priester". In der am Donnerstag, 23. Mai 2014, veröffentlichten Stellungnahme erklärte der Bischof sein Bedauern darüber, dass es bei den Betroffenen zu keinem Umdenken gekommen sei. Gleichzeitig wird darauf verwiesen, dass innerhalb von 10 Tagen beim Bischof von Innsbruck die Rücknahme oder inhaltliche Abänderung der Entscheidung beantragt werden kann.

 

Gegenüber den Medien hatte Martha Heizer am Mittwochabend erklärt, dass sie weder das Dekret annehme, noch das Verfahren und die Entscheidung akzeptiere.

 

Feststellung einer Selbst-Exkommunikation ist kein Sieg

In seiner Erklärung verwies Scheuer erneut darauf, dass mit der Bekanntgabe der Praxis von "privaten Eucharistiefeiern ohne Priester" eine Situation geschaffen worden sei, in der er als Bischof von Innsbruck rechtliche Schritte einleiten musste. Wörtlich sagte der Bischof zum gesamten Verfahren: "Ich empfinde es als Niederlage, dass es uns nicht gelungen ist, dass Ehepaar Heizer zum Umdenken zu bewegen und so das Verfahren zu vermeiden. Denn die Feststellung einer Selbst-Exkommunikation ist kein Sieg, sondern immer eine Niederlage für die Kirche. Mit großem Bedauern stelle ich fest, dass es bis jetzt kein Umdenken der Betroffenen gegeben hat." Auch hätte das Ehepaar gewusst, "welche Situation sie herbeiführen und was ihr Handeln kirchlich bedeutet".

 

Es liege jetzt allein beim Ehepaar Heizer, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Tatstrafe der Exkommunikation entweder nicht festgestellt oder unverzüglich nachgelassen werden kann und muss, heißt es in der bischöflichen Stellungnahme weiter, wo es zum Anlassfall heißt: Da Eucharistie von ihrem Wesen her eine Feier der ganzen Kirche ist, könne es so etwas wie eine "private Eucharistiefeier" gar nicht geben. "Kriterien für die Eucharistiefeier können nicht nur der subjektive Wille der Betroffenen und deren Befindlichkeit sein. Die Kirche hielt immer daran fest, dass bei der Eucharistiefeier in der Person des Priesters aufgrund der Weihe auch die Kirche anwesend bleibt", wird in der Stellungnahme festgehalten.

 

Schwerwiegendes Delikt

Bischof Scheuer hatte schon 2011 erklärt, dass es sich bei den "privaten Eucharistiefeiern" um ein schwerwiegendes Delikt handle. Da es den sogenannten "graviora delicta" zuzurechnen sei, müsse es auch der vatikanischen Glaubenskongregation gemeldet werden, was nach Abschluss einer kirchenrechtlichen Voruntersuchung dann durch den Bischof auch erfolgte.

 

Martha Heizer zählt zu den Gründungsmitgliedern des im Zuge der "Causa Groer" 1995 durchgeführten "Kirchen-Volksbegehrens" und der dadurch entstandenen Plattform "Wir sind Kirche". Die Tirolerin wurde am 5. April bei der Vollversammlung der Plattform in Salzburg zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die promovierte Pädagogin, die vor ihrer Pensionierung am Institut für Religionspädagogik der Universität Innsbruck tätig war, leitet zudem seit 2012 das Netzwerk "International Movement We are Church" (IMWAC).

 

Schönborn: "Die Tür ist jederzeit offen"

Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn hat im Fall der Exkommunikation von Martha und Gerd Heizer das Vorgehen des Innsbrucker Bischofs Manfred Scheuer bestärkt. "Wenn jemand in einem für unsere Kirche so zentralen Punkt wie der Eucharistie einen Sonderweg geht und propagiert, der weit außerhalb unseres Glaubens liegt, ist das ein schwerwiegender Schritt hinaus aus der Gemeinschaft der Kirchen", so der Kardinal in einer Stellungsnahme.

Sicher sei für ihn, dass Manfred Scheuer - als "milder und besonnener" Bischof" - in dieser Sache "wirklich alles versucht" habe, so Schönborn weiter. An Bischof Scheuer liege es auch, die Tragweite eines derartigen Schrittes durch ein Exkommunikationsdekret klar zu machen, wobei er selbst mangels Detailkenntnis zum vorliegenden Fall nichts sagen könne. Wie der Kardinal betonte, würde er sich für eine Rückkehr des Ehepaares Heizer "wieder ganz unter das gemeinsame Dach" freuen, Nachsatz: "Die Tür ist jederzeit offen".

 

Theologe Siebenrock: "Selbst aus der Gemeinschaft gestellt"

Mit ihrem eigenständigen wie ungültigen Feiern der Eucharistie hätten Martha und Gerd Heizer elementare Regeln der Eucharistiefeier gebrochen und sich selbst aus der Gemeinschaft der Kirche gestellt. Das betonte der Innsbrucker Theologe Roman Siebenrock in einem auf der Website der Innsbrucker Theologischen Fakultät veröffentlichten Beitrag (www.uibk.ac.at/theol/leseraum/).

 

Niemand kann aus eigener Vollmacht Eucharistie feiern

Es gehe in dem seit Jahren schwelenden Konflikt "um die Integrität der Eucharistie und um die Wahrung der unvergleichlichen Gabe, die uns Jesus Christus in seinem Sakrament anvertraut hat". Niemand könne aus eigener Vollmacht oder rein privat Eucharistie feiern. Eucharistie werde immer mit und im Auftrag der Kirche oder Befähigung durch die Kirche gefeiert. Wer dies missachte, "gründet eine neue Form von Kirche und christlicher Tradition", erklärte Siebenrock. Die Exkommunikation stehe nicht im Widerspruch zum "anhaltenden Reformprozess der Kirche" unter Papst Franziskus.

 

Der am Institut für Systematische Theologie in Innsbruck lehrende Wissenschaftler trat mehrmals bei Veranstaltungen der Plattform "Wir sind Kirche" auf, deren Vorsitzende Martha Heizer seit April ist. Ungeachtet dessen hält Siebenrock mit Kritik im aktuellen Fall nicht hinter dem Berg: Martha Heizer und ihr Mann Gerd würden eine "latente Gefahr in der Kirche" ans Licht bringen: "Sie glauben in eigener Souveränität, Kirche sein zu können." Alle Reform - "und Papst Franziskus hat klare Zeichen gesetzt" - würden zwar davon getragen sein, dass alle Getauften Kirche sind und insofern drückt der Ruf "Wir sind Kirche" eine grundlegende Überzeugung aller Glaubenden aus. Das Ehepaar Heizer habe diesem Ruf jedoch eine neue Interpretation gegeben, kritisierte Siebenrock: Wer sich selbst zum Priester oder zur Priesterin macht, sage letztlich "Ich bin die Kirche, ich bin Bischof oder Bischöfin, ich bin Papst oder Päpstin; - und zwar aus eigener Souveränität."

 

Entscheidung des Bischofs "unausweichlich"

Der Spruch von Bischof Manfred Scheuer sei deshalb unausweichlich gewesen, befand Siebenrock. Der Bischof habe ihn nicht gewollt und nicht "selbstherrlich" herbeigeführt. Das Verfahren sei Scheuer durch die Handlungen des Ehepaares Heizer im September 2011 aufgedrängt worden. Die Feststellung einer Exkommunikation sei kein Sieg, sondern für die Kirche immer auch eine Niederlage, so Prof. Siebenrock. In diesem Fall sei sie unausweichlich gewesen, zumal angesichts der "medialen Präsentation" der verbotenen Feiern im ORF-Fernsehen im September 2011.

 

Keine gültige Eucharistiefeier

Es gehe im Fall Heizer nicht darum, die eigenverantwortlichen und vielfältigen Gottesdienstformen ohne Priester in Gruppen oder den Gemeinden zurückzuweisen. Auch verschiedene Experimente der Frauenliturgie seien davon nicht berührt - und auch nicht die notwendige Suche nach der den Frauen zukommenden Stellung in der Kirche. "Hier ist noch viel Veränderungsbedarf nötig und unausweichlich", so Siebenrock: "Das steht für mich außer Frage, zumal Papst Franziskus angesichts des Priestermangels um mutige und kühne Vorschläge gebeten hat."

 

Es sei in dem Verfahren auch nicht darum gegangen, "dass der Bischof in die Privatsphäre von Menschen eindringen und ihnen verbieten möchte, ihre Freiheit zu gebrauchen." Die Religions-, Äußerungs- und Handlungsfreiheit werde nicht berührt. Siebenrock: "Der Bischof von Innsbruck erklärt nur, dass das keine gültige Eucharistiefeier ist und dass sie, weil sie die elementaren Regeln der Eucharistiefeier gebrochen haben, offensichtlich mit dieser Kirche nicht mehr gemeinsam auf dem Weg bleiben möchten." Ein "Etikettenschwindel" werde als solcher benannt, so der Innsbrucker Theologe: "Wo katholisch drauf steht, muss "katholisch" drin sein. Die Kirche habe das Recht, "ihre Marke" zu schützen.

 

"Die Heizers wussten um die Folgen"

Martha und Gerd Heizer hätten sehr genau gewusst, was ihr Handeln bedeutet. Sie hätten in jedem Schritt des "korrekten und transparenten" Verfahrens die Möglichkeit gehabt, Klärungen einzubringen und Nuancierungen vorzunehmen. Die Kirchenverantwortlichen hätten es sich nicht leicht gemacht, das Verfahren sei ja bereits seit 2011 gestartet worden, dabei seien "alle Gesichtspunkte betrachtet worden".

 

Und auch jetzt hätte das Ehepaar Heizer noch Gelegenheit zur Selbstkorrektur, bezog sich Siebenrock auf die zehntägige Einspruchsfrist nach der Aushändigung des Dekrets. Er sprach wörtlich von einer "Exkommunikationswarnung" und "Raum für Besinnung und einen Ausweg".

erstellt von: KAP (22.5.2014)
22.05.2014
zurück
Weiter Informationen:

Stichwort: Exkommunikation
Exkommunikation bedeutet den einstweiligen Ausschluss eines Kirchenmitglieds aus der aktiven kirchlichen Gemeinschaft. Den Betroffenen ist es verboten, sich an der Eucharistiefeier oder einer anderen gottesdienstlichen Feier zu beteiligen, Sakramente zu spenden oder zu empfangen sowie kirchliche Ämter oder Dienste auszuüben. Die Taufe hingegen wird durch eine Exkommunikation nicht rückgängig gemacht.

Nach kirchlicher Lehre kann die Exkommunikation entweder durch einen Spruch verhängt werden oder durch bestimmte Taten von selbst eintreten. Wird diese Tatstrafe dann noch durch den Vatikan ausdrücklich bestätigt, handelt es sich um eine besonders schwere Form des Ausschlusses. Die Exkommunikation ist eine sogenannte Beugestrafe. Der Ausschluss hält solange an, bis die Ursache dafür beseitigt ist oder der Betroffene sein Vergehen wiedergutgemacht hat. Die Lossprechung von der Exkommunikation erfolgt je nach Fall unterschiedlich vom zuständigen Diözesanbischof, der Glaubenskongregation oder dem Papst.

Das kirchliche Gesetzbuch kennt mehrere Tatbestände, die allein durch die Ausführung einer Tat mit der Exkommunikation belegt sind: Neben der Bischofsweihe ohne päpstlichen Auftrag bedeuten beispielsweise auch Irrglaube, Gewaltanwendung gegen den Papst, die Verletzung des Beichtgeheimnisses oder eine Abtreibung automatisch einen Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft.

Spruchstrafen kann die zuständige kirchliche Autorität bei schwerwiegenden Straftaten nach eigenem Ermessen verhängen. Laut Kirchenrecht dürfen Beugestrafen, insbesondere die Exkommunikation, nur mit allergrößter Zurückhaltung verhängt werden.

 


 

Vollständiger Beitrag des Innsbrucker Theologe Roman Siebenrock zur Exkommunikation von Martha Heizer in einem auf der Website der Innsbrucker Theologischen Fakultät veröffentlichten Beitrag: www.uibk.ac.at/theol/leseraum/

 


Kontakt Diözese Innsbruck:
Bischöfliches Ordinariat der Diözese Innsbruck
Riedgasse 9-11, 6020 Innsbruck
Vermittlung: Telefon: 0512/2230-0

Webseite: www.dibk.at

Nachrichten

Polak: Christsein geht nicht ohne Bezug zum Judentum

Neue Präsidentin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Kirchenzeitungs-Interview: Interreligiöser Dialog verpflichtend für Gläubige - Antisemitismus "wie ein Chamäleon" mit ständig änderndem Erscheinungsbild

Universität Wien: Hochkarätige Fachtagung zum "Mythos Kopftuch"

Tagung am 17. Jänner über "religiöse Bedeutung und gesellschaftliche Konfliktlinien" des Kopftuches u.a. mit Islamwissenschaftler Khorchide, früherem Kultusamt-Leiter Henhapel, Religionsrechtler Potz und IGGÖ-Präsident Vural

Wiener Pfarre öffnet Pforten für Ukrainer in unsicheren Zeiten

Ein Festsaal wird zum Zufluchtsort: Die Döblinger Pfarre richtet in kurzer Zeit ein Notquartier ein und fängt neu ankommende Ukrainerinnen und Ukrainer mit engagierter Hilfe auf.

Wien: Otto-Mauer-Preisträger Nadim Vardag stellt im JesuitenFoyer aus

Ausstellung im Wiener "JesuitenFoyer" ab 12. Februar 2026

Landau: Europa braucht umfassende Sicherheitsstrategie

Caritas-Europa-Präsident in "Presse"-Gastkommentar: Militärische Komponente um Zivilgesellschaft und soziale Sicherheit erweitern

Regens Tatzreiter: Berufsbegleitende Priesterausbildung bleibt an Seminare gekoppelt

Regens der Priesterseminare aus der Ostregion, Tatzreiter, reagiert auf Kritk von Basisgemeinden: Neu eröffneter "Zweiter Weg" soll nicht Typus des Einzelgängers fördern, sondern moderne Lebensrealität und Seminar-Ausbildung "gut und fruchtbar miteinander verbinden"

Dominikaner laden zum Thomas-Fest ein

Feierlicher Auftakt zum 800‑Jahr-Jubiläum der Wiener Dominikaner: Festmesse und Vortrag zu Thomas von Aquin laden am 28. Jänner zu einem inspirierenden Abend in die Innenstadt ein.

Die brüchige Sprache der Welt: Leo XIV. und die Suche nach einem gemeinsamen Grund

Papst Leo XIV. warnt vor wachsender Kriegsbereitschaft, schwachem Multilateralismus, eingeschränkter Meinungsfreiheit, globaler Christenverfolgung und fordert stärkeren Schutz von Menschenwürde, Gewissen, Leben und Familie.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

TV-Gottesdienstübertragungen am Sonntag aus Ebensee und Gurk

Aus Kärnten und Oberösterreich werden am Fest der Taufe des Herrn die Fernsehgottesdienste übertragen. 

Schönborns Nahost-Beauftragter Baghdi im Heiligen Land

Gespräche mit Kirchenoberhäuptern und erfolgreicher Abschluss einer Spendenaktion für katholische und orthodoxe Schulen im Heiligen Land

Quast-Neulinger: Kirche darf zu Machtmissbrauch nicht schweigen

Innsbrucker Theologin analysiert bei Salzburger Pastoraltagung christlichen Nationalismus und Integralismus - Aufruf zu Selbstkritik und mehr politischer Theologie

Personelle Veränderungen im Jänner 2026

Die Erzdiözese Wien verzeichnet zum Jahresbeginn 2026 eine Reihe organisatorischer und personeller Neuordnungen in ihren Gremien, Dienststellen und Pfarren.

Eiskalt

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 9.1.2026

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Kultusministerin Plakolm

Ehrenamt und Rolle der Kirche für junge Menschen Themen des Gesprächs im Bundeskanzleramt

Papst Leo mahnt beim Konsistorium zu Einheit und geistlicher Nüchternheit

Beim außerordentlichen Konsistorium rief Papst Leo XIV. die Kardinäle zu Einheit, Demut und gemeinsamer Verantwortung auf und warnte eindringlich vor persönlichen Agenden und kirchlichen Lagerbildungen.

Nächste Auflage von „beta – neue Fragen“ startet bald

Ab 27. Jänner startet im Wiener Dominikanerkloster der Kurs „beta – neue Fragen“. Er vertieft katholische Glaubensinhalte durch Vorträge, Austausch und Gemeinschaft in entspannter Atmosphäre.

Grünwidl: Christen sollen Gottsuchende bleiben

Ernannter Erzbischof verweist am Dreikönigstag im Stephansdom auf die biblischen Sterndeuter aus dem Osten als "Pioniere der Gottsuche"

Diözesen eröffnen Möglichkeit berufsbegleitender Priesterausbildung

Neuer Weg zur Weihe für 45- bis 60-jährige "Spätberufene" erleichtert individuelle Anpassungen. 

Papst Leo XIV. berät mit Kardinälen über Zukunftsfragen der Weltkirche

Papst und Kardinäle beraten in Rom über zentrale Zukunftsfragen der Kirche, liturgische Konflikte, Reformprozesse und weltweite Kommunikationsstrukturen.

Grünwidl: 2026 soll von Vertrauen und Hoffnung geprägt sein

Designierter Wiener Erzbischof bei Neujahrsansprache auf ORF-Radio NÖ: "Wünsche uns allen, dass wir resilient bleiben gegen Unheilspropheten und Schwarzseher"

Silvester: Zwischen Mythen, Legenden und dem Zauber des Neuanfangs

Der Jahreswechsel ist mehr als nur ein Datum – er berührt etwas Grundlegendes in uns. Abschied und Aufbruch liegen dicht beieinander, wie die zwei Seiten einer Medaille.

Stephansdom in der Weihnachtszeit

Ein Neujahrswunsch

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 31.12. 2025

Bischof Kapellari zum 90er: "Sehe viel Positives und bin gelassen"

Emeritierter Oberhirte der Diözesen Graz-Seckau und zuvor Gurk zieht in "Sonntagsblatt"-Interview Bilanz über "reiche Lebensernte"

Grünwidl: "Meine Vision für 2026: miteinander, nicht gegeneinander"

Ernannter Wiener Erzbischof in ORF-Silvesteransprache aus dem Wiener Stephansdom: "Es kommt auf uns alle an, denn jeder von uns kann in seinem Gestaltungs- und Einflussbereich etwas beitragen, dass die große Vision des Miteinanders Wirklichkeit wird"

"Pax Christi"-Präsident Palaver: Papst-Friedensbotschaft "prophetisch"

Innsbrucker Theologe: Leo XIV. mahnt globale Politik "zum Geist der Diplomatie und des Dialogs zurückkehren" - Katholischer Weltfriedenstag wurde 1968 von Papst Paul VI. eingeführt und wird jährlich am 1. Jänner begangen

Stephansdom

Das bringt 2026 in der katholischen Kirche

Bischofsweihe in Wien, Kindergroßveranstaltung "Kaleidio", Europa-Bischofstreffen in Salzburg und das erstes eigene Papst-Jahr von Leo XIV.

Katholische Kirche Anno Domini 2025

Heiliges Jahr, Pontifikatswechsel und viele personelle Änderungen in der heimischen Kirche - Ein kursorischer Jahresrückblick von Dr. Paul Wuthe

Sternsinger beim ernannten Wiener Erzbischof Josef Grünwidl

Sternsinger aus Wien überbrachten dem designierten Wiener Erzbischof den Neujahrssegen – Auftakt einer Aktion, die Hoffnung und Hilfe weltweit bringt.

2026 wird das erste Jahr, in dem allein Leo XIV. Papst ist

Sein Antrittsjahr 2025 war noch vom Erbe seines Vorgängers geprägt, doch 2026 wird Leos XIV. eigenes Jahr werden - innerhalb wie außerhalb des Vatikans. Von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel

„Alle Jahre wieder“

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 24.12. 2025

Krieg als Verrat am Evangelium: Kirchen zwischen Scham, Mut und der Pflicht zum Frieden

Orthodoxe Ordensfrau und katholische Theologin prangern kirchliche Rechtfertigung von Gewalt an: Verrat am Evangelium, fehlende Friedensstrategie – Ruf nach mutiger Umkehr und Kultur des Friedens.

Sternsingeraktion startet bei Schönborn, Grünwidl, Van der Bellen

Österreichweit verkünden von 27. Dezember bis 6. Jänner 85.000 Kinder und Jugendliche singend die weihnachtliche Friedensbotschaft und sammeln Spenden für Hilfsprojekte im Globalen Süden - Sternsinger aus dem Burgenland beim Papst

Volles Programm für den Papst zu Weihnachten und an den Folgetagen

Zum ersten Mal feiert Papst Leo XIV. in diesem Jahr in Rom die Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel.

Papst Leo XIV. soll Deutsch auf Duolingo üben – sogar nachts

Im Vatikan sorgt ein ungewöhnliches Detail aus dem Alltag von Papst Leo XIV. für Gesprächsstoff: Offenbar widmet sich das Kirchenoberhaupt mit bemerkenswerter Ausdauer dem Deutschlernen – und das nicht nur zu "christlichen Tageszeiten".

25 Jahre Mittelschule Sacré Coeur Wien: Ein Jubiläum im Zeichen von Dankbarkeit und Aufbruch

Die private Mittelschule Sacré Coeur Wien in der Fasangasse gehört zum traditionsreichen Sacré-Coeur-Campus. Seit 25 Jahren werden hier Schüler unterrichtet. Mit einer Festveranstaltung wurde das Jubiläum am Donnerstag gefeiert.

Einsame Weihnacht

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 19.12. 2025.

Bischofsweihe mitfeiern – in der Pfarre

Die gemeinsamen Feierhefte für das Fest der Weihe und Amtseinführung unseres neuen Erzbischofs können ab Anfang Januar bestellt werden.

Gesprächsgruppe: „Verbindung durch Verantwortung. Eltern-Sein nach der Trennung“

An fünf Abenden werden die Bedürfnisse von Kindern und deren Eltern in den Mittelpunkt gestellt und neben Fach-Inputs einer Expertin auch genügend Raum für eigene Fragen und Austausch in der Gruppe gegeben. 

Gefängnisseelsorge verteilt Teddybären an Kinder von Inhaftierten

Mit den Stofftieren sollen Kinder, die in der Justizanstalt Josefstadt auf ihren inhaftierten Elternteil warten, Trost, Zuwendung und Geborgenheit erfahren. Für die Aktion bittet die Gefängnisseelsorge um Spenden.

Krippenführungen in der Dominikanerkirche S. Maria Rotunda

In der Weihnachtszeit lädt die Dominikanerkirche S. Maria Rotunda zu drei stimmungsvollen Krippenführungen ein, bei denen Pfarrer P. Christoph J. Wekenborg OP die historische Klosterkrippe aus dem Grödnertal näher vorstellt.

Mariazeller-Feier am Stephansplatz

Herzliche Einladung zur Mariazeller-Feier mit Bischofsvikar P. Mag. Erich Bernhard COp am Freitag, dem 19. Dezember, um 18:00 Uhr in der Curhauskapelle am Stephansplatz 3 (1. Stock, Lift).

Podcast Lebenswerk feiert einjähriges Jubiläum mit Live‑Ausgabe vom Gesundheitstag

Die Jubiläumsfolge macht spürbar, wie stark gemeinsame Werte, Kooperation und spirituelle Wurzeln die Arbeit der Ordensspitäler in Österreich prägen.

Türme der Wiener Votivkirche nachts nun mit Lichtkunstwerk

Installation von Billi Thanner auf zweithöchster Wiener Kirche regt zum Nachdenken über die Unendlichkeit an.

Im Vatikan endet ein Jahr der Extreme

Das Eineinhalb-Päpste-Jahr 2025 - Von Kathpress-Rom-Korrespondentin Severina Bartonitschek

Ostkirchen: Tradition und Identität in Diaspora-Situationen bewahren

Wiener Ostkirchen-Experte Németh referierte bei internationaler Ostkirchen-Konferenz in Paris - Nachfolgetagung 2026 zum Thema liturgische Identität in Planung

Europäische Synodenexperten beraten in Linz

Katholische Privat-Universität Linz als zentraler Ort der Vernetzung in Umsetzungsphase der Weltsynode für eine synodalere Kirche - Theologin Csiszar in "Task Force für Synodalität" des Rats der Europäischen Bischofskonferenzen berufen - 2026 europäische Synodalitätskonferenz in Oberösterreich

P. Christian Stranz SVD startet zweite Amtszeit als Provinzial der Steyler Missionare

Die Ordensleitung in Rom hat P. Christian Stranz für weitere drei Jahre zum Leiter der Mitteleuropäischen Provinz der Steyler Missionare bestätigt. Ab Mai 2026 beginnt seine zweite Amtsperiode, in der zentrale Weichen für die Zukunft der Provinz gestellt werden.

Licht ist ein Symbol in allen Kulturen und Religionen. Es schenkt Geborgenheit und besiegt die Dunkelheit. Im Christentum ist die Osterkerze Vorbild für alle anderen brennenden Kerzen und Symbol für Christi Sieg über den Tod und die Finsternis des Bö

Weihnachtsfeiern für einsame Menschen in Wiener Pfarren

Wer Weihnachten nicht allein feiern möchte, den laden Wiener Pfarren zu gemeinsamen Feiern bei Speis und Trank, Liedern und gemütlichem Beisammensein unter dem Christbaum ein.

Radio klassik: Programm zu Weihnachten und Epiphanie: Gottesdienste, Lebensgeschichten und soziale Perspektiven

Zu Weihnachten und Neujahr sendet Radio Klassik Stephansdom ein dichtes Programm zu Spiritualität, Engagement und Lebenswegen.

Telefonseelsorge zu Weihnachten besonders gefragt

Viele erleben Weihnachten nicht als heiles, sondern als belastendes Fest. Konflikte, Trauer und Ängste treten zu den Feiertagen besonders stark auf. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr für alle Sorgen und Nöte unter der Nummer 142 kostenlos erreichbar.

zurück
nach oben springen
Sitemapmenü:
Glauben &
Feiern
  • Spiritualität
  • Kirchenjahr
  • Sakramente & Feiern
  • Christ-Sein
Nachrichten &
Magazin
  • Nachrichten
  • Termine
  • Magazin
  • Schwerpunkte
Service &
Hilfe
  • Service
  • Wer hilft mir ...?
  • Wir helfen!
Menschen &
Organisation
  • Geschichte der Erzdiözese Wien
  • Menschen
  • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
  • Kirchliche Einrichtungen
  • Lebendige Kirche

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
nach oben springen