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15.01.2016 · Ökumene

Große Fortschritte im Dialog Kirche-Judentum

Früherer Vatikan-Berater Henrix im Interview: 'Wir haben im Austausch Fortschritte gemacht, die wir vor 20 Jahren nicht zu hoffen wagten.'

Hans Hermann Henrix hob hervor, dass das vatikanische Dokument im Geiste des Konzilsdokuments "Nostra Aetate" (1965) geschrieben sei, gleichzeitig aber auch "neue Pointierungen" vornehme. Die Formulierung einer "prinzipiellen Ablehnung einer institutionellen Judenmission", wie sie im neuen Dokument verwendet wird, hätte der Vatikan bisher noch nicht gebraucht. Henrix findet im Dokument den "Grundton der Anerkennung", sieht aber auch, dass für die katholische Theologie in Zukunft weitere Fragen zu lösen seien, die in dem vorliegenden Dokument noch keine Klärung gefunden hätten.

Früherer Vatikan-Berater Henrix im Interview: "Wir haben im Austausch Fortschritte gemacht, die wir vor 20 Jahren nicht zu hoffen wagten."

Die katholische Kirche und das Judentum haben zuletzt "im Austausch Fortschritte gemacht, die wir vor 20 Jahren nicht zu hoffen wagten". Das betonte der deutsche Theologe Prof. Hans Hermann Henrix im "Kathpress"-Interview. Für den ehemaligen Konsultor der Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum beim Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen am Vatikan ist das Pontifikat von Papst Franziskus symptomatisch für das Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und dem Judentum: Er strahle eine Offenheit und eine Haltung der Anerkennung aus.

Am 17. Jänner wird in Österreich und einigen anderen Ländern der "Tag des Judentums" begangen, an dem sich die Kirchen ihrer jüdischen Wurzeln besinnen. An diesem Tag werde Papst Franziskus die Tradition seiner beiden Vorgänger "bestärken", so Henrix, und die Synagoge in Rom besuchen. Damit unterstreiche der Papst die "Nähe der Kirche zum Judentum". Außerdem drückt sich für Henrix damit aus, dass Christentum und Kirche "ohne positiven Grundbezug zum Judentum nicht denkbar" seien.

Diese Haltung stelle ein Novum in der Kirchengeschichte dar. Über eine lange Phase in der Vergangenheit sei die Kirche dem Judentum nämlich laut Henrix feindselig gegenübergestanden. Der Theologe drückte den Wunsch aus, dass ein solcher "Tag des Judentums" auch in Deutschland begangen werde, was bis jetzt nicht der Fall sei.

Im Dezember waren zwei Dokumente zum christlich-jüdischen Dialog erscheinen: eines vom Vatikan und eines von einer Gruppe orthodoxer Rabbiner. Henrix sprach in diesem Zusammenhang von einem "doppelten Fanfarenstoß", den die beiden Dokumente bewirken würden.

Der Theologe hob hervor, dass das vatikanische Dokument im Geiste des Konzilsdokuments "Nostra Aetate" (1965) geschrieben sei, gleichzeitig aber auch "neue Pointierungen" vornehme. Die Formulierung einer "prinzipiellen Ablehnung einer institutionellen Judenmission", wie sie im neuen Dokument verwendet wird, hätte der Vatikan bisher noch nicht gebraucht. Henrix findet im Dokument den "Grundton der Anerkennung", sieht aber auch, dass für die katholische Theologie in Zukunft weitere Fragen zu lösen seien, die in dem vorliegenden Dokument noch keine Klärung gefunden hätten.

Eine Woche vor der Veröffentlichung des vatikanischen Dokuments unterzeichnete eine Gruppe von 20 orthodoxen Rabbinern ein Dokument, das klare theologische Aussagen erhält, so Henrix. Feindschaft sei hier durch Zuwendung ersetzt worden. Das jüdische Dokument mit einem "durchwegs positiven Grundton" bringe eine "theologische Würdigung" der Kirche zum Ausdruck. Es vermittle dem Leser laut Henrix, dass das Christentum weder ein "Unfall" noch ein "Irrtum" sei, sondern "Geschenk Gottes an die Völker". Das Dokument betone, dass die Kirche ein "wichtiger Gesprächspartner" sei. Nachsatz von Henrix: Ein solch positiver Grundton sei noch vor 15 Jahren nicht zu erwarten gewesen: "Das zeigt, dass sich auch in jüngster Zeit einiges verändert hat."


Optimistische Einschätzung für nahe Zukunft

Der deutsche Theologe zeigte sich überzeugt, dass der christlich-jüdische Dialog auch in den nächsten Jahren positiv fortgeführt wird. Ohne Kontroversen werde das Verhältnis freilich nicht bleiben. Beide Seiten seien jedoch auf "schießende Kontroversen" gut vorbereitet und würden diese in einem "kollegialen Klima" erörtern können, "um sie zu überwinden und zu positiven Lösungen" zu gelangen.

Es habe sich inzwischen sogar eine "fast freundschaftliche Kollegialität zwischen Kardinälen, Bischöfen, Theologinnen, Theologen kirchlicherseits und Gelehrten, Rabbinern, Rabbinerinnen jüdischerseits" entwickelt. Besonders von Seiten der Politik werde es aber, so Henrix, auch in die Zukunft ein "Potential an Konflikten und Kontroversen" geben.

Henrix hielt sich dieser Tage in Wien auf, wo er einen Gastvortrags an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien über die aktuellen Herausforderungen im christlich-jüdischen Dialog hielt. Der Vortrag fand im Vorfeld des "Tag des Judentums" am kommenden Sonntag statt, den die Kirchen seit 1997 gemeinsam feiern, um ihrer Verbundenheit mit dem Judentum Ausdruck zu verleihen. Zugleich war er auch der Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit 2016 sein 60-jähriges Bestehen begeht.

In seinem Vortrag sprach der Aachener Theologe auch nach wie vor bestehende "schmerzliche Kontroversen" an, die das Verhältnis zwischen Christen und Juden immer wieder trüben würden. Insbesondere mit der untrennbaren Verknüpfung des Judentums mit dem Staat Israel, in dem sich das Volk Israel manifestiert, habe man von katholischer Seite nach wie vor Schwierigkeiten. "Die Forderung vieler Juden, Israel zur theologischen Fragestellung zu machen, wird von der katholischen Kirche weitestgehend negiert", dies habe sich auch im aktuellen vatikanischen Dokument nicht geändert, so Hendrix.

Wie fragil die christlich-jüdische Verbundenheit auch heute noch zum Teil ist, habe sich beispielsweise bei der "Beschneidungskontroverse" im Sommer 2012 gezeigt. Die Zahl der "unqualifizierten Stimmen", teilweise auch von kirchlicher Seite, habe ihn sehr "nachdenklich" gestimmt, so Henrix: "Es hat sich gezeigt, dass bei sensiblen Themen noch immer verächtliche Töne gegenüber dem Judentum vernehmbare sind."


"Nostra Aetate" als Wegbereiter

Das Konzilsdokument "Nostra Aetate" über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen sei in den vergangenen Jahren stark rezipiert worden, erinnerte Henrix im "Kathpress"-Interview. Es habe inzwischen jedenfalls "ein Stück Fortschreibung" des Dokuments gegeben. Eine wichtige Rolle dabei habe Johannes Paul II. gespielt, der bei seinem Besuch in Deutschland im Jahr 1980 zentrale Aussagen getätigt habe. Der Papst habe von "dem von Gott nie gekündigten alten Bund" gesprochen. Eine solch klare Formulierung sei laut Henrix in "Nostra Aetate" noch nicht zu finden. Auch von innerkirchlicher Kritik auf diese Aussagen zur Beziehung zwischen katholischer Kirche und Judentum habe sich Johannes Paul II. nicht beeindrucken lassen und sei bei dieser "theologischen Vision" geblieben, würdigte der Theologe den polnischen Papst.

Wenn es auch seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil eine ständige Verbesserung des jüdisch-christlichen Dialogs gegeben habe, seien auch Irritationen aufgetreten. Ein Zusammentreffen von Johannes Paul II. mit dem ehemaligen UN-Generalsekretär und österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheim sei von jüdischer Seite beispielsweise nicht gut aufgenommen worden, wie ein Blick Henrix' in die Geschichte zeigte. Dennoch: Unter Johannes Paul II. seien alle Verstimmungen immer "positiv bearbeitet" worden.

Das Pontifikat von Benedikt XVI. beurteilte Henrix in Bezug auf den jüdisch-christlichen Dialog ambivalent. Einige Rabbiner sind laut dem Theologen der Meinung, dass die Wirkung des deutschen Papstes für den Dialog zwischen Kirche und Judentum in den kommenden Jahren nicht zu unterschätzen sei. Die Anpassung der Karfreitagsfürbitte für die Anhänger des tridentinischen Ritus im Jahr 2008 habe allerdings "unbestreitbar" zu Irritationen geführt, besonders deswegen, weil die Überschrift "Pro conversione iudaeorum" - "Für die Bekehrung der Juden" nicht geändert worden sei, erläuterte Henrix.

15.01.2016
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Papst Franziskus empfing koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. im Vatikan.

Ukrainekrieg: Friedensgottesdienst im Stephansdom

Ukrainekrieg: Friedensgottesdienst im Stephansdom

Der Generalvikar der katholischen Ostkirchen in Österreich feierte am Samstag im Stephansdom "Göttliche Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomus" in deutscher und ukrainischer Sprache. Vorsitzender des ökumenischen Rates in Österreich kritisierte fehlende Friedensverhandlungen und Aufrüstung.

'Weltgebetstag der Frauen' 2023 mit Schwerpunktland Taiwan

"Weltgebetstag der Frauen" 2023 mit Schwerpunktland Taiwan

Älteste Ökumene-Frauenbewegung unterstützt heuer Christinnen und Christen in dem ostasiatischen Inselstaat. Liturgie für Weltgebetstag am 3. März von taiwanesischen Frauen.

Austausch von Jugendlichen aus dem Nahen Osten

Austausch von Jugendlichen aus dem Nahen Osten

Auf Einladung der Stiftung Pro Oriente sind Ende Jänner 22 junge Christinnen und Christen aus dem Nahen Osten zu einem internationalen Nahost-Jugendtreffen in St. Pölten zusammengekommen.

Schönborn: Ökumene braucht interreligiöse Offenheit

Schönborn: Ökumene braucht interreligiöse Offenheit

Ökumene braucht nicht nur das Streben nach Einheit unter den christlichen Kirchen, sondern auch interreligiöse Offenheit. Dafür hat Kardinal Christoph Schönborn bei seinem traditionellen Ökumene-Empfang in der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen geworben.

'Holodomor'-Gedenken

"Holodomor"-Gedenken am 26. November

Ökumenische Gottesdienste mit Österreichs Bischöfen für die Millionen Opfer der absichtlich herbeigeführten Hungerkatastrophe in der Ukraine vor 90 Jahren. Gebet gilt auch dem Frieden in der Ukraine heute und den Opfern des Krieges.

"Mechaye Hametim": Christen gedachten der Novemberpogrome 1938

Ökumenischem Gottesdienst in Wiener Ruprechtskirche. Wiener Superintendent Geist erinnert an NS-Opfer Jochen Klepper, einen der bedeutendsten religiösen Dichtern des 20. Jahrhunderts.

Ökumenischer Gottesdienst für verstorbene Körperspender

Ökumenischer Gottesdienst für verstorbene Körperspender

Ein kaum bekannter Brauch der Ehrerweisung:  Die Medizinische Universität Wien gedenkt jedes Jahr in einem ökumenischen Gottesdienst der Verstorbenen, die ihren Körper der Anatomie überlassen haben. Auch heuer findet diese Feier kurz vor Allerheiligen (27. Oktober, 18.00 Uhr) in der Votivkirche statt.

Politiker und Kirchenvertreter beten um Frieden in der Ukraine

Politiker und Kirchenvertreter beten um Frieden in der Ukraine

Orthodoxer Metropolit Arsenios, katholischer Weihbischof Turnovszky und evangelische Oberkirchenrätin Bachler feierten mit Parlamentariern ökumenischen Gottesdienst in Wiener Hofburgkapelle.

Ökumene: Schönborn übergab Kirche an Serbisch-Orthodoxe Kirche

Ökumene: Schönborn übergab Kirche an Serbisch-Orthodoxe

Kirche "Am Schöpfwerk" in Wien-Meidling gehört künftig zur serbisch-orthodoxen Kirche. Schönborn bei Schlüsselübergabe an Bischof Andrej (Cilerdzic): Nach vielen Jahrzehnten lebendigen Glaubenslebens wird am Schöpfwerk auch in Zukunft das "Wort Jesu Christi verkündet und die Eucharistie gefeiert".

Ökumenische Sommerakademie mit Appell "Mehr Vertrauen wagen" eröffnet

23. Ökumenische Sommerakademie in Kremsmünster vom 13. bis 15. Juli zum Thema "Gesellschaft ohne Vertrauen - Risse im Fundament des Zusammenlebens". Theologe David: "Wir leben in einem Zeitalter des Misstrauens".

Empfang zur Osterzeit für Kirchen und Religionen im Bundeskanzleramt

Empfang zur Osterzeit für Kirchen und Religionen im Bundeskanzleramt

Erste Begegnung dieser Art seit Beginn der Pandemie. Kultusministerin Raab und Bischofskonferenz-Vorsitzender Lackner betonen ausgezeichnetes Verhältnis von Staat, Kirche und Religionen in Österreich.

Begegnung der Priester der katholischen Ostkirchen in Österreich mit Nationalratspräsident Sobotka.

Schönborn: Katholische Ostkirchen sind großer Schatz für Österreich

Begegnung der Priester der katholischen Ostkirchen in Österreich mit Nationalratspräsident Sobotka.

Ökumene-Tagung in Wien: Plädoyers für Kircheneinheit

Ökumene-Tagung in Wien: Plädoyers für Kircheneinheit

"Pro Oriente"-Kommission für Begegnung zwischen der katholischen und den orientalisch-orthodoxen Kirchen tagt bis Donnerstag in Wien.

Multireligiöses Zeichen des Friedens in der Seestadt Aspern

Multireligiöses Zeichen des Friedens in der Seestadt Aspern

"Campus der Religionen" setzte Zeichen der Solidarität am Sonntagnachmittag in der Wiener Seestadt. Bischofsvikar Schutzki: "Wichtiges Zeichen" der Religionsgemeinschaften.

Kardinal Schönborn betet mit ukrainischen Christen um Frieden

Kardinal Schönborn betet mit ukrainischen Christen um Frieden

Gebet am Aschermittwoch in griechisch-katholischer Pfarre St. Barbara - Aufruf an Verantwortliche zur Einstellung der Kämpfe.

'Weltgebetstag der Frauen' am 4. März im Zeichen der Hoffnung

"Weltgebetstag der Frauen" am 4. März im Zeichen der Hoffnung

Bei Gottesdiensten am 4. März wird in Österreich und weltweit für Hilfsprojekte für Frauen und Kinder gesammelt. Hilfe aus Österreich geht u.a. nach Albanien, Kamerun und bleibt auch im Land.

Abgase

Aktion "Autofasten" heuer mit Fokus auf Gesundheit

Ökumenische Initiative lädt dazu ein, in der bevorstehenden Fastenzeit das eigene Mobilitätsverhalten überprüfen und Alternativen zum Auto auszuprobieren.

Ukraine-Krise: Eindringlicher Friedensappell im Wiener Stephansdom

Ukraine-Krise: Eindringlicher Friedensappell im Wiener Stephansdom

Domdekan Prokschi betonte Verbindung zu Menschen in der Ukraine - Botschafter hofft, dass Krieg vermieden werden kann.

Friedensgebet für die Ukraine im Wiener Stephansdom

Kardinal Schönborn ruft zum Frieden auf und lädt für 19. Februar zum ökumenischen Gebet. Ostkirchen-Generalvikar Kolasa: Sicherheit ganz Europas in Gefahr.

Drei neue Mitglieder im Weltkirchenrat

Jetzt 352 Mitgliedskirchen im weltweiten Ökumenischen Rat der Kirchen. Mehr als 500 Millionen Christen aus protestantischen, orthodoxen, anglikanischen u.a. Traditionen repräsentiert.

Holocaust-Gedenktag: 'Niemals vergessen!'

Ökumenischer Rat zum Holocaust-Gedenktag: "Niemals vergessen!"

Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich: Menschenverachtenden Ideologien mit aller Kraft entgegentreten.

Klosterneuburg: Fürnsinn ruft zu Gebet für christliche Einheit auf

Ökumenischer Gottesdienst in Klosterneuburger Pius-Parsch-Kirche St. Gertrud am 22. Jänner.

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich zum 'Tag des Judentums'.

Kirchen um vertieften Dialog mit Judentum bemüht

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich zum "Tag des Judentums". Heftige Kritik von Weihbischof Scharl an Instrumentalisierung des Davidsterns durch demonstrierende Impfgegner.

Tag des Judentums: "Gemeinsam feiern und lernen"

Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit lädt zu Veranstaltungsreihe.

Kirchen begehen am 17. Jänner den "Tag des Judentums"

Gottesdienste und Veranstaltungen in ganz Österreich zeigen Verwurzelung des Christentums im Judentum. Zentraler Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Wiener orthodoxer Dreifaltigkeitskathedrale.

Orthodoxe feiern am 6. Jänner "Große Wasserweihe"

Beim Ritus am Donaukanal mit Metropolit Arsenios wird auch an Verpflichtung der Christen zum Umweltschutz erinnert. Orthodoxe Wasserweihen im Jänner in ganz Österreich.

Wien: Ökumene-Symposion mit Schönborn, Chalupka und Kardamakis

Veranstaltung am 28. Oktober im Wiener Erzbischöflichen Palais ist auch dem Gedenken an den katholischen Publizisten Erich Leitenberger gewidmet.

Weihbischof Scharl feierte Gottesdienst zum Auftakt am heurigen "Marsch fürs Leben"

Bei Gottesdienst für Teilnehmer in der Peterskirche verwies Weihbischof Scharl auf Konzilskonstitution "Gaudium et spes" - "Jeden Menschen als ein 'anderes Ich' sehen, und daher ist nicht erlaubt, ihn durch u.a. Abtreibung und Euthanasie zu schädigen"

Kardinal Schönborn besucht Christen in Syrien

Wiener Erzbischof folgt Einladung des syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Aphrem II. und weiterer Kirchenoberhäupter.

Hilarion Alfejew / Alfeyev, Kardinal Christoph Sch?nborn, Kardinal Kurt Koch

Schönborn: Freundschaften wichtige Voraussetzung für Ökumene

Festakt im Wiener Kardinal-König-Haus zum 20-Jahr-Jubiläum der Patristischen Tagungen. Moskauer Außenamtsleiter Metropolit Hilarion würdigt ökumenische Initiative.

665.000 Kinder im Religionsunterricht der Kirchen

Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich betont Bedeutung des Religionsunterrichts und begrüßt zugleich Ethikunterricht für alle Schüler, die keinen Religionsunterricht besuchen.

Kirchen-Appell an Regierung: Besonders gefährdete Afghanen aufnehmen

Erklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich: Auch Österreich soll sich an Aufnahmeprogramm des UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR beteiligen.

Kardinal Christoph Schönborn und  Patriarch Daniel I. (Ciobotea) beim Patriarchengottesdienst 2009 vor der Altsimmeringer Kirche.

Schönborn gratuliert rumänischem Patriarchen zum 70. Geburtstag

Den Wiener Erzbischof und Patriarch Daniel verbindet lange persönliche Freundschaft.

Ökumenische Sommerakademie: Corona führte auf 'schwankenden Boden'

Ökumenische Sommerakademie: Corona führte auf "schwankenden Boden"

22. Auflage der traditionsreichen Sommertagung heuer verkürzt und Online aus der KU Linz. Theologin Guanzini: Fragilität des Menschen bleibt wichtige Lehre aus Krise.

Ökumenische Initiative 'Österreich betet gemeinsam' gestartet

Ökumenische Initiative "Österreich betet gemeinsam" gestartet

Online-Plattform vernetzt Beter und bietet bis Pfingstmontag täglich aus allen neun Bundesländern geistliche Impulse von Mitgliedern der teilnehmenden Kirchen und Gemeinden an.

Schönborn hofft auf baldigen Wien-Besuch von Patriarch Porfirije

Schönborn hofft auf baldigen Wien-Besuch von Patriarch Porfirije

Wiener Erzbischof hebt in erster Reaktion auf Wahl des neuen serbisch-orthodoxen Patriarchen hervor, dass sich dieser schon bisher sehr für Versöhnung und Dialog eingesetzt hat.

Ökumene: Kirchen setzen digitales Zeichen für mehr Einheit

Ökumene: Kirchen setzen digitales Zeichen für mehr Einheit

Online-Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zur Gebetswoche für die Einheit der Christen. Kirchen gedachten des verstorbenen ÖRKÖ-Pressesprechers Leitenberger und engagieren sich sozial in Syrien.

Papst: Einheit der Christen ist Gnade Gottes

Franziskus in Gebetswoche für die Einheit der Christen: "Gebet ist die Seele der ganzen ökumenischen Bewegung". Livestream-Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich am Mittwochabend.

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