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17.01.2019 · Aus der Diözese · kirchenlexikon

Wien - Eine vergleichsweise junge Diözese

Mag. Dr. Johann Weißensteiner ist Leiter des Diözesanarchivs der Erzdiözese Wien

Unter den vielen alten ehrwürdigen Diözesen Europas gehört unsere Erzdiözese Wien zu den jüngeren. Es dauert Jahrhunderte, bis Wien eine eigenständige Diözese wird. Gemeinsam mit Diözesanarchivar Johann Weißensteiner machen wir einen Blick in die Geschichte und gehen nach der Frage nach, warum die päpstliche Bulle zur Errichtung der Wiener Diözese mit dem Jahr 1468 datiert ist.

Vor 550 Jahren, am 18. Jänner 1469, wurde unsere Diözese errichtet. Wenn wir uns jedoch die Bulle von Papst Paul II. zur Erhebung Wiens zum Bistum näher anschauen und die Datierung aus dem Lateinischen übersetzen, so heißt es darin: „Gegeben zu Rom bei St. Peter im Jahre der Menschwerdung des Herrn 1468 am 18. Jänner unseres Pontifikates im fünften“.

 

Alles ein Irrtum und das Diözesanjubiläum war schon im vergangenen Jahr? „Nein“, sagt der Wiener Diözesanarchivar Johann Weißensteiner im Gespräch mit dem SONNTAG, „die päpstliche Kanzlei verwendet im 15. Jahrhundert für die Datierung den sogenannten ‚Annunziationsstil‘.

 

Nach dieser Zeitrechnung ist der Jahresanfang nicht der 1. Jänner, sondern das Fest Mariä Verkündigung am 25. März. In Rom gehen die Berater des Papstes davon aus, dass mit der Em­pfängnis Jesu Christi und damit seiner Menschwerdung eine neue Epoche begonnen hat.“

 

Alles klar – nach unserem heutigen Verständnis handelt es sich tatsächlich um den 18. Jänner 1469. Aber warum dauert es solange, bis Wien eine eigenständige Diözese wird? Wir begeben uns auf historische Spurensuche.


Schon in der Zeit des Römischen Reiches leben auf dem Gebiet des heutigen Österreich Christen. Nach dem Zerfall der römischen Herrschaft im österreichischen Bereich 476/488 bricht die römische Kirchenverfassung zusammen.

 

Es gibt weiterhin kirchliche Stützpunkte, aber es dauert bis ins 8. Jahrhundert, bis wieder eine kirchliche Ordnung hergestellt wird. Der Heilige Bonifatius ordnet 739 die bayrische Kirche auf päpstliche Weisung und mit Zustimmung des Bayernherzogs neu und gliedert das Herzogtum Bayern in vier Diözesen – Regensburg, Freising, Salzburg und Passau. Vor allem Salzburg und Passau bestimmen von da an die kirchliche Struktur Österreichs.


Zwischen Passau und Salzburg wird 830 eine Grenzziehung vorgenommen. Salzburg erhält die Steiermark bis zum Fluss Piesting im heutigen Vikariat Unter dem Wienerwald.

 

„Das Bistum Passau dehnt im neunten Jahrhundert seine Diözesangrenzen bis auf die Mark östlich der Enns aus“, berichtet Johann Weißensteiner, Leiter unseres Diözesanarchivs.

 

„Im 10. Jahrhundert erfolgt mit dem Einfall der Ungarn ein großer Rückschlag in der Kolonisierung und Christianisierung. Nach der Schlacht am Lechfeld 955 und dem Zurückdrängen der Ungarn werden die früheren diözesanen Strukturen wieder reaktiviert.

 

Es entsteht die Mark der Babenberger, das Waldviertel wird kolonisiert, die Diözesangrenze von Passau wird bis zu den Flüssen Thaya, March und Leitha verschoben. Ganz Oberösterreich und weite Teile von Niederösterreich sind nun Bestandteil vom Passau.“  


Weit weg von Passau

Und der Wiener Diözesanarchivar hat einmal ausgerechnet: „Wenn ich von Passau nach Stopfenreuth fahren möchte, sind es ungefähr 430 Kilometer. Wenn man sich die mittelalterlichen Verkehrsverhältnisse vorstellt, dauert es wahnsinnig lang, dass der Bischof auch in den Osten seiner Diözese kommt.“

 

Ab 1200 gibt es immer wieder Versuche, in Wien ein eigenes Bistum zu errichten. Der Babenberger Leopold VI. und auch der Passauer Bischof Manegold von Berg schreiben an Papst Innozenz III.: „Die Diözese ist so groß, es soll in Wien ein Tochterbistum errichtet werden.“

 

Die Konsequenz: Laut Kirchenverfassung wird dadurch Passau zur Kirchenprovinz mit einem Metropoliten an der Spitze und wird aus der Kirchenprovinz Salzburg herausgenommen. Dagegen wehrt sich naturgemäß Salzburg.


Ein Patron für die neue Diözese

Ein nächstes Projekt beginnt in den Jahren um 1240 unter dem Babenbergerherzog Friedrich II. Er verhandelt mit dem römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. über die Erhebung Wiens zu einem Bistum und sogar über die Erhöhung des Herzogtums Österreichs zu einem Königreich.

 

Papst Innozenz IV. erlaubt 1245 dem Herzog, die Gebeine des Märtyrers Koloman von Melk an den Ort zu übertragen, an dem ein Bischofssitz errichtet werden soll, nämlich nach Wien. „Koloman soll der Patron des neuen Bistums werden.

 

Die wertvolle Reliquie braucht jedoch eine kostbare Fassung“, erzählt Johann Weißensteiner. „Es gibt eine begründete Hypothese, dass die sogenannte Virgilkapelle am Stephansplatz eigentlich als Grabstätte für den heiligen Koloman gedacht gewesen ist.

 

Wie so oft in der Geschichte werden große Pläne geschmiedet und dann kommt ein plötzlicher Schicksalsschlag. Herzog Friedrich II. stirbt 1246 in der Schlacht an der Leitha. So ist das ganze Projekt gescheitert.“


Belohnung für Volk und Kaiser

Ob 100 Jahre später der Habsburgerherzog Rudolf IV., der Stifter, ein Bistum geplant hat, hält der Historiker Weißensteiner für umstritten, „auf jeden Fall baut er die Stephanskirche groß aus.“  Die Pläne für eine Bistumsgründung liegen nach dem Tod Rudolfs für ein weiteres Jahrhundert auf Eis.

 

Erst Kaiser Friedrich III. erreicht bei seiner Romreise 1468 beim Papst, dass in Wien ein Bistum errichtet wird. Die Kirche St. Stephan wird zur Bischofskirche.

Betrachtet man die Bistumserrichtungsbulle näher, bemerkt man, dass nicht unbedingt der pastorale Aspekt im Vordergrund steht, was am Beginn des 13. Jahrhundert eine Rolle spielt.

 

Sondern es geht, wie Weißensteiner erklärt, um eine Rangerhöhung der Stadt. „Es gibt eine blühende Universität, viele Männer- und Frauenklöster, viele Kirchen. Das Volk ist fromm, der König und Kaiser treu zum Apostolischen Stuhl. Das ist aber damals keine Selbstständigkeit. Es gibt sogar in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und im 15. Jahrhundert Gegenpäpste.

 

Eine Frage steht stets im Raum: Wer hat in der Kirche wirklich letztlich das Sagen: die Gemeinschaft der Kardinäle und Bischöfe oder der Papst allein?

 

Friedrich hat sich für den Papst entschieden und muss dafür belohnt werden.“
Mit 1. Juni 1722 hat Papst Innozenz XIII. Wien zur Erzdiözese erhoben. Da müsse man sich sicher auch die allgemeine weltgeschichtliche Situation anschauen, sagt Weißensteiner.

 

„Das Ende des 17. Jahrhunderts ist eindeutig bestimmt durch die Abwehr der Osmanen durch die Europäer. Höhepunkt war sicher die Belagerung von Wien im Jahr 1683 und die erfolgreiche Entsatzschlacht und die Offensive des Kaisers und seiner Verbündeten weiter nach Ungarn hinein. Ungarn wird weitgehend von den Türken befreit und die damalige Habsburgermonarchie schiebt seine Grenzen bis weit ins heutige Serbien.

 

Wien gilt damals als Bollwerk des Abendlandes und kirchlicher Mittelpunkt. Dem Papst ist es deshalb ein Anliegen, dem Kaiser eine große Auszeichnung zu erweisen und erhebt Wien zur Erzdiözese.“


Damit wird eine Kirchenprovinz Wien geschaffen. Der Erzbischof ist zugleich auch Metropolit, dazu braucht es ein Suffraganbistum. „Man verfällt auf die Lösung, dass im Jahr 1469 unter Friedrich III.  auch ein zweites Bistum errichtet worden ist: Wiener Neustadt. Jetzt wird die Diözese Wiener Neustadt der Kirchenprovinz Wien unterstellt“, sagt Weißensteiner.

 

Die Diözese Wien hat bisher nur das Stadtgebiet und die Umlandgemeinden hinaus bis Mödling und Perchtoldsdorf umfasst. Das Diözesangebiet muss etwas vergrößert werden.

 

„Da verhandelt man mit der Diözese Passau, die endlich bereit ist, Pfarren im Viertel Unter dem Wienerwald abzutreten aber nur bis zur Piesting, denn südlich davon gehört alles zur Erzdiözese Salzburg. Die Pfarren wie Baden, Gumpoldskirchen, Pottenstein oder Mariazell in Österreich (heutiges Klein-Mariazell) mit dem Kloster werden 1729 der Erzdiözese Wien zugewiesen.“  

erstellt von: Der SONNTAG / Markus Langer
17.01.2019
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Weitere Informationen:

In der päpstlichen bulle steht eindeutig in der letzten Zeile: Anno Incarnationis Domini Millesimoquadringentesimosexagesimooctavo – im Jahre der Menschwerdung des Herrn 1468

 

Übersichtskarte Gebietsentwicklung 

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Die Franziskanerinnen von der Christlichen Liebe trauern um Sr. M. Walfriede (Mag. pharm. Berta Nowotny), die am 27. Jänner 2026 im 89. Lebensjahr in Wien verstorben ist.

Sr. M. Cornelia Paradeis verstorben

Die Franziskanerinnen von der Christlichen Liebe trauern um Sr. M. Cornelia (Elisabeth) Paradeis, die am 27. Jänner 2026 im 98. Lebensjahr in Wien verstorben ist

Ukraine kämpft ums Überleben: Schönborn mit dringlichem Hilfeaufruf

Kardinal bittet angesichts des russischen "Vernichtungskrieges" gegen die Zivilbevölkerung um mehr Hilfe und Spenden - Unterstützung für Notprogramme der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Caritas in der gesamten Ukraine

Erzbischof Grünwidl: „Gott umarmt uns im Heute“ – Ermutigung für Ordensleute im Stephansdom

Beim Tag des geweihten Lebens im Wiener Stephansdom hat Erzbischof Josef Grünwidl die Ordensleute der Erzdiözese zur Wachsamkeit, zur gelebten Liebe und zu realistischem Mut aufgerufen.

Pfarrmoderator Raimund Beisteiner plötzlich verstorben

Die Erzdiözese Wien gibt in tiefer Betroffenheit bekannt, dass Mag. Raimund Beisteiner, Pfarrmoderator der Pfarre Wiesmath, am Sonntag, dem 1. Februar 2026, im Alter von 59 Jahren während der Feier der Sonntagsgottesdienst verstorben ist.

Dr. Heinz Menn, Priester des Opus Dei, verstorben

Dr. Heinz Menn, Priester des Opus Dei in Wien, ist am 22. Jänner im Alter von 90 Jahren verstorben.

Weltkirchliche Verbundenheit bei der Bischofweihe in Wien

Seit mehreren Jahren pflegt die Erzdiözese Wien lebendige Partnerschaften mit Diözesen auf drei Kontinenten: Lodwar in Kenia, San Jacinto in Ecuador und Infanta auf den Philippinen. Was einst mit ersten Begegnungen begann, hat sich zu einem intensiven Prozess des gegenseitigen Lernens, solidarischen Miteinanders und gemeinsamen Arbeitens entwickelt.

Erzbischof Grünwidl stellt erste Personalentscheidungen vor

Mit zwei zentralen Personalentscheidungen startet der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in seine Amtszeit: Ab 1. Februar übernimmt Richard Kager die Leitung des Vikariats unter dem Wienerwald. Im Herbst folgt Andreas Kaiser als Generalvikar und tritt damit am 1. September die Nachfolge von Nikolaus Krasa an.

10 Jahre Pfarre Franz von Sales

„Zum zehnten Geburtstag feierte die Pfarre Franz von Sales ihr lebendiges Zusammenwachsen und die Vielfalt ihrer drei Teilgemeinden in Wien.“

Internationaler Schoa-Gedenktag -„Erinnern, um Menschlichkeit zu bewahren“

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag mahnen Erzbischof Grünwidl, Regina Polak und Bischof Scheuer zu wachem Erinnern und persönlicher Verantwortung. Betroffenheit allein reiche nicht – das Gedenken müsse vor Gleichgültigkeit schützen und sensibel machen für die Gefahren von Hass und Ausgrenzung heute.

„Hier bin ich“ – Admissio der angehenden Ständigen Diakone in Laa

Elf Männer wurden in Laa zur Diakonatsweihe zugelassen: Die festliche Admissio mit Weihbischof Turnovszky am vergangenen Freitag bezeichnet ihren nächsten Ausbildungsschritt.

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Rund 3000 Menschen feierten die Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl im Stephansdom als ein großes Fest der Freude. Die Pummerin verbreitete die gute Nachricht über den frisch geweihten Bischof der Erzdiözese Wien.

Josef Grünwidl und unsere Dechanten: Bestärkung, Mahnung, Verheißung

Josef Grünwidl und die Dechanten reflektieren Herausforderungen und Perspektiven kirchlichen Leitens – zwischen Bestärkung, notwendiger Mahnung und einer Verheißung für die Zukunft.

Grünwidl zu bischöflichen Insignien: "Möglichst einfach und schlicht"

Mitra, Ring, Brustkreuz und Hirtenstab verweisen auf Auftrag, Verantwortung und geistliches Amtsverständnis des neuen Erzbischofs und sind wie sein Wahlspruch eng mit seiner persönlichen wie kirchlichen Biografie verbunden

Wiener Erzbischof Grünwidl: "Mit euch Christ, für euch Bischof"

Designierter Erzbischof gab bei Pressegespräch im Vorfeld seiner Bischofsweihe nochmals ausführlich über sein Amtsverständnis Auskunft - "Habe im Juni 2024 erfahren, dass ich auf der Liste stehe" - Aufgabe der kirchlichen Gemeinschaft, "als Zeichen der Hoffnung in der Welt zu leben"

KR Johann Frühwirth verstorben

Konsistorialrat Johann Frühwirth, Pfarrer i. R. der Erzdiözese Wien, verstarb am 20. Jänner 2026 im 92. Lebensjahr nach langjährigem priesterlichem Wirken.

Alles, was man zum Bischof wissen soll

Alles was Sie zu Bischof, Bischofsernennung- insignien aber auch zu Diözese(n) und alles, was dazu gehört immer schon wissen wollten.

Die Erzdiözese Wien im Überblick

Alle sprechen von der Erzdiözese Wien, aber was meinen sie damit?

Wien: Barmherzige Brüder sammeln für Behandlung Nichtversicherter

Ordensspital behandelte im Vorjahr 14.000 Personen ohne Krankenversicherung

KISI Musical Days 2026: Kreative Sommerwoche für Kinder und Jugendliche in Gerasdorf

Die KISI Musical Days Gerasdorf 2026 bieten eine intensive Sommerwoche, in der junge Menschen kreativ tätig sein, Gemeinschaft erleben und ihren Glauben auf lebendige Weise ausdrücken können.

Gebetswoche für die Einheit der Christen: Gemeinsames Zeugnis für gelebte Ökumene

Feier im Rahmen der "Gebetswoche für die Einheit der Christen" mit Vertretern verschiedener christlicher Konfessionen

Wiener Pfarre öffnet Pforten für Ukrainer in unsicheren Zeiten

Ein Festsaal wird zum Zufluchtsort: Die Döblinger Pfarre richtet in kurzer Zeit ein Notquartier ein und fängt neu ankommende Ukrainerinnen und Ukrainer mit engagierter Hilfe auf.

So wird Josef Grünwidl zum Bischof geweiht

Die Erzdiözese Wien feiert die Weihe ihres neuen Bischofs und seine Amtseinführung

Dies geschieht in mehreren symbolischen Etappen in einer Feier.

Wien: Otto-Mauer-Preisträger Nadim Vardag stellt im JesuitenFoyer aus

Ausstellung im Wiener "JesuitenFoyer" ab 12. Februar 2026

Dominikaner laden zum Thomas-Fest ein

Feierlicher Auftakt zum 800‑Jahr-Jubiläum der Wiener Dominikaner: Festmesse und Vortrag zu Thomas von Aquin laden am 28. Jänner zu einem inspirierenden Abend in die Innenstadt ein.

Personelle Veränderungen im Jänner 2026

Die Erzdiözese Wien verzeichnet zum Jahresbeginn 2026 eine Reihe organisatorischer und personeller Neuordnungen in ihren Gremien, Dienststellen und Pfarren.

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Kultusministerin Plakolm

Ehrenamt und Rolle der Kirche für junge Menschen Themen des Gesprächs im Bundeskanzleramt

Pfarrmoderator i. R. Walter Mück am Stefanitag verstorben

Die Erzdiözese Wien gibt bekannt, dass Pfarrer Walter Mück, langjähriger Seelsorger der Pfarre St. Florian in Wien, am 26. Dezember 2025, dem Hochfest des heiligen Stephanus, im Krankenhaus der Hartmannschwestern im 89. Lebensjahr verstorben ist.

GR Kurt Neulinger verstorben

GR Kurt Neulinger, langjähriger Seelsorger in Bad Schönau ist am 3. Jänner 2026 verstorben. 

Lic. Stanislav Dorotík verstorben

Die Erzdiözese Wien gibt bekannt, dass Lic. Stanislav Dorotík, Seelsorger und Pfarrmoderator i. R., am Sonntag, dem 28. Dezember 2025, im 88. Lebensjahr von Gott in die ewige Heimat gerufen wurde.

Grünwidl: Christen sollen Gottsuchende bleiben

Ernannter Erzbischof verweist am Dreikönigstag im Stephansdom auf die biblischen Sterndeuter aus dem Osten als "Pioniere der Gottsuche"

In memoriam Wolfgang Linhart

Nur wenige Tage nach Neujahr ist Wolfgang Linhart verstorben. Er prägte vier Jahrzehnte lang den SONNTAG und die Medienarbeit der Erzdiözese Wien.

25.12. im ORF: Josef Grünwidl über die Person des Heiligen Josef

In einem kurzen Portrait beleuchtet der Filmemacher Robert Neumüller den Heiligen Josef und zeigt welche Rolle dieser für den ernannten Erzbischof Josef Grünwidl spielt.

Sternsingeraktion startet bei Schönborn, Grünwidl, Van der Bellen

Österreichweit verkünden von 27. Dezember bis 6. Jänner 85.000 Kinder und Jugendliche singend die weihnachtliche Friedensbotschaft und sammeln Spenden für Hilfsprojekte im Globalen Süden - Sternsinger aus dem Burgenland beim Papst

Sr. Maria Consilia (Cornelia) Preyer CS verstorben

Die Schwesterngemeinschaft der Caritas Socialis nimmt Abschied von Sr. Maria Consilia CS

25 Jahre Mittelschule Sacré Coeur Wien: Ein Jubiläum im Zeichen von Dankbarkeit und Aufbruch

Die private Mittelschule Sacré Coeur Wien in der Fasangasse gehört zum traditionsreichen Sacré-Coeur-Campus. Seit 25 Jahren werden hier Schüler unterrichtet. Mit einer Festveranstaltung wurde das Jubiläum am Donnerstag gefeiert.

Bischofsweihe mitfeiern – in der Pfarre

Die gemeinsamen Feierhefte für das Fest der Weihe und Amtseinführung unseres neuen Erzbischofs können ab Anfang Januar bestellt werden.

Gesprächsgruppe: „Verbindung durch Verantwortung. Eltern-Sein nach der Trennung“

An fünf Abenden werden die Bedürfnisse von Kindern und deren Eltern in den Mittelpunkt gestellt und neben Fach-Inputs einer Expertin auch genügend Raum für eigene Fragen und Austausch in der Gruppe gegeben. 

Gefängnisseelsorge verteilt Teddybären an Kinder von Inhaftierten

Mit den Stofftieren sollen Kinder, die in der Justizanstalt Josefstadt auf ihren inhaftierten Elternteil warten, Trost, Zuwendung und Geborgenheit erfahren. Für die Aktion bittet die Gefängnisseelsorge um Spenden.

Türme der Wiener Votivkirche nachts nun mit Lichtkunstwerk

Installation von Billi Thanner auf zweithöchster Wiener Kirche regt zum Nachdenken über die Unendlichkeit an.

P. Christian Stranz SVD startet zweite Amtszeit als Provinzial der Steyler Missionare

Die Ordensleitung in Rom hat P. Christian Stranz für weitere drei Jahre zum Leiter der Mitteleuropäischen Provinz der Steyler Missionare bestätigt. Ab Mai 2026 beginnt seine zweite Amtsperiode, in der zentrale Weichen für die Zukunft der Provinz gestellt werden.

Licht ist ein Symbol in allen Kulturen und Religionen. Es schenkt Geborgenheit und besiegt die Dunkelheit. Im Christentum ist die Osterkerze Vorbild für alle anderen brennenden Kerzen und Symbol für Christi Sieg über den Tod und die Finsternis des Bö

Weihnachtsfeiern für einsame Menschen in Wiener Pfarren

Wer Weihnachten nicht allein feiern möchte, den laden Wiener Pfarren zu gemeinsamen Feiern bei Speis und Trank, Liedern und gemütlichem Beisammensein unter dem Christbaum ein.

Zur Profanierung der Palottikirche

Ein Abschied, der schmerzt, führt zu einem Neuanfang: Die Erzdiözese Wien begleitet die Gemeinde nach der Profanierung der Pallottikirche und lädt alle herzlich ein, in der Pfarre Maria Hietzing eine neue, hoffnungsvolle Heimat zu finden und gemeinsam Kirche zu sein. 

Unendlichkeit des Lichtes von Billi Thanner

Kunstinstallation auf Votivkirche: Mit 4900 Lichtpunkten in die Unendlichkeit

Eine Lichtskulptur der Künstlerin Billi Thanner strahlt ab 16. Dezember zwischen den Türmen der Votivkirche über Wien. Es handelt sich um einen liegenden Achter, das Unendlichkeitssymbol.

Personelle Veränderungen im Dezember 2025

Folgende personelle Veränderungen wurden im Wiener Diözesanblatt vom Dezember 2025 bekannt gemacht.

KR Josef Bauer verstorben

Der verstorbene Seelsorger stand im 96. Lebensjahr und im 70. Jahr seines priesterlichen Dienstes. 

Dr. Lourenco Alfredo Noronha verstorben

Mit 92 Jahren hat der Priester seine letzte Etappe vollendet. Als Weltbürger hat er Brücken geschlagen und Horizonte geöffnet. Nun ist er am Ziel seiner langen Lebensreise angekommen.

Linzer Liturgiker mit Pius-Parsch-Preis geehrt

Alte liturgische Ostertexte als immer aktueller Widerhall der existentiellen Fragen des Menschen.

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