Die Reliquien des in Italien hochverehrten Kapuzinerpaters Pio von Pietrelcina sind bis Donnerstag, 11. Februar in Rom.
Die Reliquien des in Italien hochverehrten Kapuzinerpaters Pio von Pietrelcina sind bis Donnerstag, 11. Februar in Rom.
Mehrere zehntausende Menschen waren zuvor in zwei Altstadtkirchen Roms zu den Glassärgen von Pio und seinem Ordensbruder Leopold Mandic gepilgert.
Die Reliquien des in Italien hochverehrten Kapuzinerpaters Pio von Pietrelcina (1887-1968) sind seit Freitagnachmittag, 5. Dezember 2016 im Petersdom ausgestellt. Auf Wunsch von Papst Franziskus kamen sie zusammen mit den sterblichen Überresten seines Ordensbruders Leopold Mandic (1866-1942) anlässlich des Heiligen Jahres nach Rom.
In den vergangenen zwei Tagen waren mehrere zehntausend Menschen in der römischen Laurentius-Basilika und einer weiteren Altstadtkirche an den Glassärgen der beiden Heiligen defiliert. Dazu mussten sie oft zwei Stunden anstehen. Pater Pio wie auch der aus Kroatien stammende Mandic waren gefragte Beichtväter. Der Papst will im "Jubiläum der Barmherzigkeit" ganz besonders die Beichtpraxis fördern.
Die Reliquien der beiden heiligen Kapuzinerpatres wurden am Nachmittag in einer Prozession aus der Kirche San Salvatore in Lauro über die nahe Tiberbrücke vorbei an der Engelsburg in den Vatikan gebracht. Die Polizei riegelt den Bereich weiträumig ab. Am Petersdom werden die Särge von Kardinal Angelo Comastri, dem Erzpriester der Basilika, in Empfang genommen und unter Gebeten durch das Mittelschiff begleitet.
In der Petersbasilika bleiben die beiden Heiligen bis Donnerstag (11. Februar). Nach einer Dankmesse um 7.30 Uhr kehren sie dann an ihre Herkunftsorte zurück: Pater Pio nach San Giovanni Rotondo in Apulien, Pater Leopold nach Padua.
Eintrag über Pater Pio im Ökumenischen Heiligenlexikon:
www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Pio_da_Pietrelcina.html