Die größte Krippe Wiens mit 20 Figuren ist seit dem 1. Advent vor der Rudolfsheimer Kirche zu bewundern. Im Vorjahr hatte sie keinen Platz mehr vor Schloss Schönbrunn.
Der Advent in Rudolfsheim-Fünfhaus erhält heuer ein neues Zentrum: Erstmals organisiert die Bezirksvorstehung des 15. Bezirks ein Weihnachtsdorf vor der Rudolfsheimer Kirche am Kardinal-Rauscher-Platz. Besonderes Highlight ist eine der größten Weihnachtskrippen Österreichs, die zuvor jahrelang Besucherinnen und Besucher vor dem Schloss Schönbrunn begeisterte. Das Werk wurde von Otto Schwarzenberger überarbeitet und zeigt nun 20 große Figuren aus einem Südtiroler Familienbetrieb anstelle der früheren 200 kleinen Schnitzereien.
Das Weihnachtsdorf findet an allen vier Adventwochenenden statt. Elf Hütten stehen sozialen Initiativen des Bezirks zur Verfügung, die ihre Angebote präsentieren. Geöffnet ist jeweils Samstag und Sonntag von 15 bis 20 Uhr, begleitet von musikalischen Aufführungen.

Die Pfarre Hildegard Burjan unterstützt das Projekt tatkräftig. Zwölf Helferinnen und Helfer sind nötig, um die 350 Kilogramm schwere Krippe jedes Wochenende aufzustellen.
Ein Punschstand der Gemeinde ergänzt das Angebot. Der gesamte Erlös kommt der Stiftung „Jugend fördern – Grenzen überspringen“ zugute, die Pfarrer Martin Rupprecht 2002 gegründet hat. Sie unterstützt Bildungsprojekte für Kinder in Ländern wie Äthiopien, Tansania, Burundi und dem Kongo und konnte bisher rund 500.000 Euro für Hilfsprojekte im globalen Süden sammeln.
Mit Kultur, sozialem Engagement und karitativer Unterstützung setzt das Weihnachtsdorf einen neuen Akzent im Wiener Advent.