Durch die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan wurde laut orthodoxer Theologie das Wasser dieses Flusses und aller Flüsse weltweit gesegnet. Deshalb werde mit der Großen Wasserweihe die ganze Natur und Schöpfung geweiht.
Durch die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan wurde laut orthodoxer Theologie das Wasser dieses Flusses und aller Flüsse weltweit gesegnet. Deshalb werde mit der Großen Wasserweihe die ganze Natur und Schöpfung geweiht.
Traditioneller Ritus erinnert auch an Verpflichtung der Christen zum Umweltschutz.
Während viele orthodoxe Kirchen am 6./7. Jänner das Weihnachtsfest begehen, haben es einige Kirchen schon hinter sich. So haben etwa die Kirchen von Konstantinopel, Rumänien und Bulgarien schon so wie die West-Kirchen am 24./25. Dezember gefeiert. Diese Kirchen begehen am 6. Jänner die "Große Wasserweihe". Dieser traditionelle Ritus gehört zu den eindrucksvollsten Feiern der orthodoxen Kirche und wird zum Gedenken an die Taufe Jesu am Tag der Erscheinung des Herrn (Epiphanie) in der Orthodoxie weltweit begangen.
Der griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis) wird am kommenden Dienstag am Wiener Donaukanal bei der Schwedenbrücke die "Große Wasserweihe" zelebrieren. In Wien wurde die Tradition der Wasserweihe 2007 von Metropolit Michael (Staikos) begründet. Die Feier am Donaukanal findet um die Mittagszeit, nach dem orthodoxen Festgottesdienst in der griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale (Fleischmarkt 13), statt. Genauer Ort ist die Anlegestelle des Twin City Liner.
Durch die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan wurde laut orthodoxer Theologie das Wasser dieses Flusses und aller Flüsse weltweit gesegnet. Deshalb werde mit der Großen Wasserweihe die ganze Natur und Schöpfung geweiht. In der Wasserweihe komme daher auch der Einsatz der Christen für die "Bewahrung der Schöpfung" zum Ausdruck, wie die orthodoxen Theologen betonen.
Die Große Wasserweihe kam von Jerusalem über Konstantinopel (Istanbul) nach Osteuropa. Besonders feierlich wird sie seit dem 19. Jahrhundert in Konstantinopel und Moskau, aber auch in den Zentren der Orthodoxie in den USA begangen. Ein herausragender Augenblick ist dabei jeweils der Moment, in dem der Patriarch oder Metropolit ein goldenes Kreuz ins Wasser taucht. In Konstantinopel und in Moskau wird das Kreuz im Wasser versenkt, junge Leute tauchen danach, der Finder des Kreuzes überreicht es dem Patriarchen.
An der Feier in Wien werden nicht nur griechisch-orthodoxe Gläubige des Ökumenischen Patriarchats teilnehmen, sondern auch Gläubige anderer orthodoxer Kirchen - etwa der rumänisch-orthodoxen und bulgarisch-orthodoxen -, die so wie das Ökumenische Patriarchat den Weihnachtsfestkreis nach dem gregorianischen Kalender begehen und daher am 6. Jänner, wie Katholiken und Protestanten, das Epiphanie-Fest feiern.
Andere orthodoxe Kirchen, etwa die russisch-orthodoxe und die serbisch-orthodoxe feiern den Weihnachtsfestkreis nach dem julianischen Kalender. Für sie ist am 6. Jänner der Heilige Abend und am 7. Jänner der Christtag.
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