Mittwoch 28. Januar 2026
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

suchen
  • YouTube
  • facebook
  • instagram
  • twitter
  • anliegen@edw.or.at
Topmenü:
  • Jobs
  • Mitarbeiterportal
  • Pfarren
  • Personen
  • Presse
  • Shop

Sprachenmenü:
  • EN
  • FR
  • ES
  • IT
  • PL

  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
     
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
     
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
     
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof
      • Kardinal Schönborn
      • Weihbischöfe
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
     

Hauptmenü ein-/ausblenden
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof
      • Kardinal Schönborn
      • Weihbischöfe
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
11.11.2016 · Österreich & Weltkirche

Erklärungen der Bischöfe zu Klima, NS-Gedenken, Pfarrgemeinderatswahlen, Fatima, Indigenenrechte

Von Montag, 7. November bis Donnerstag, 10. November 2016 tagte in der burgenländischen Landeshauptstadt die Konferenz der österreichischen katholischen Bischöfe.

Bischöfe beenden ihre Herbstvollversammlung in Eisenstadt.

Von Montag, 7. November bis Donnerstag, 10. November 2016 tagte in der burgenländischen Landeshauptstadt die Konferenz der österreichischen katholischen Bischöfe. Den Vorsitz hatte Kardinal Christoph Schönborn inne. Ein gemeinsamer Studientag mit den höchsten Repräsentanten der evangelischen Kirchen in Österreich, stand am Dienstag, 8. November auf dem Programm. Am Freitag, 11. November wurden die Erklärungen der katholischen Bischöfe zu Hauptthemen veröffentlicht. Die Österreichische Bischofskonferenz wendet sich dabei an die Politik beim Thema Klimaschutz, ebenso mit ihrem Anliegen nach Gedenkstätten für in der NS-Zeit ermordete Roma. An die Gläubigen wendet man sich mit der Bitte um Engagement und Einsatz für die Pfarrgemeinderatswahlen im Frühjahr 2017.

 

Bischöfe an Politik: Klimaschutzabkommen engagiert umsetzen

Die österreichischen Bischöfe rufen eindringlich dazu auf, das im vergangenen Dezember beschlossene Pariser Klimaschutzabkommen, das am 8. Juli 2016 im österreichischen Parlament ratifiziert wurde, rasch und konkret umzusetzen.

 

"Die globalen Bedrohungen, die durch die Erderwärmung und den damit verbundenen Klimawandel entstehen, werden immer offenkundiger", halten sie am Freitag in einer Erklärung zum Abschluss der Herbst-Vollversammlung in Eisenstadt fest. Der Klimawandel verschlimmere die Nahrungskrise, gefährde den Lebensraum und stürze Menschen oft unverschuldet in Armut und Lebensgefahr. Immer mehr seien gezwungen, die mittlerweile lebensfeindliche Umwelt, die ihnen früher Heimat war, zu verlassen, warnen die Bischöfe und nehmen zugleich die österreichische Politik in die Pflicht.

 

Die Bischöfe begrüßen, dass sich Österreich mit der Ratifizierung zum Ziel der internationalen Staatengemeinschaft bekannt hat, die globale Erwärmung deutlich unter 2 Grad Celsius zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, sie auf 1,5 Grad einzudämmen. Vor diesem Hintergrund erwarten die Bischöfe, "dass sich Österreich engagiert und großzügig für die Umsetzung des weltweiten Klimaschutzabkommens einsetzt". Damit diese langfristigen Ziele erreicht werden können, müsse u.a. ein weiterer Anstieg der Treibhausgasemissionen sobald wie möglich gestoppt werden, fordern die Bischöfe. Dazu brauche es eine Halbierung des Energieverbrauchs und eine vollständige Umstellung von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energie bis 2050.

 

Österreich solle sich auch dafür einsetzen, dass die für Entwicklungsländer bereitgestellten finanziellen Mittel für Klimaschutz und Anpassung kontinuierlich ansteigen und bis 2020 die Summe von 100 Mrd. US-Dollar erreichen. Diese Mittel müssten zu einem wesentlichen Teil als Zuschüsse aus öffentlichen Quellen sowie zusätzlich zu bereits bestehenden und noch nicht erfüllten Verpflichtungen im Bereich der Entwicklungshilfe zur Verfügung gestellt werden.

 

Schließlich solle Österreich darauf achten, dass bei allen Programmen, die auf internationaler Ebene ausgearbeitet werden, eine höchstmögliche Kohärenz zwischen Entwicklungs- und Umweltzielen hergestellt wird, so die Bischöfe. Klimaschutzstrategien in Schwellen- und Entwicklungsländern seien so auszurichten, dass die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen unterstützt werden.

 

Die von Papst Franziskus verlangte "Sorge um das gemeinsame Haus" betreffe alle, halten die Bischöfe zuletzt fest. Diese sorge erfordere "eine Wende hin zu einem einfachen und verantwortungsvollen Lebensstil in Respekt vor Gottes guter Schöpfung".

 

Bischöfe fordern Gedenkstätten für in der NS-Zeit ermordete Roma

Österreichs Bischöfe haben ein würdiges Gedenken an jene Roma und Sinti gefordert, die Opfer der Zeit des Nationalsozialismus (1938-1945) wurden. Zurecht würde die jetzige Generation der seit 1993 anerkannten Volksgruppe fragen, wo die verschollenen und ermordeten Eltern, Großeltern und Familienangehörigen sind, betonten die Bischöfe am Freitag zum Abschluss ihrer Herbstversammlung in Eisenstadt. Erst die Erinnerung an die Opfer erlaube jene "Reinigung des Gedächtnisses, die für ein respektvolles und friedliches Zusammenleben notwendig ist". Jeder Mensch habe Anspruch auf eine Grabstätte, "zumindest aber auf eine Gedenkstätte", hieß es in der Erklärung.

 

Vor genau 75 Jahren habe mit den ersten Transporten in die NS-Vernichtungslager das "dunkelste Kapitel in einer jahrhundertelangen Geschichte der Diskriminierung und Ausgrenzung von Roma und Sinti" begonnen, erinnerten die Bischöfe. Nur zehn Projekt der rund 11.000 Roma und Sinti, die 1938 in Österreich lebten - 8.000 von ihnen allein im Burgenland - hätten die "systematische Verfolgung und geplante Vernichtung" überlebt. Wie die Bischöfe betonten, sei selbst nach Kriegsende die Politik der Ausgrenzung lange fortgesetzt worden. Nur am Stadt- bzw. Ortsrand seien Siedlungen von Roma und Sinti erlaubt gewesen.

 

Eindringlich warnten die österreichischen Bischöfe vor einem Schweigen über diese Ereignisse, welches bloß ein "neues Unrecht" gegenüber den Roma und Sinti schaffen würde. Aus kirchlicher Sicht sei das von Papst Franziskus ausgerufene "Jahr der Barmherzigkeit" Anlass, hier aktiv zu werden: Das "Siebente Werk der leiblichen Barmherzigkeit" - nämlich die Bestattung von Toten - sei "so zu fassen, dass zumindest ein würdevolles Gedenken für jene möglich wird, die Opfer der NS-Vernichtungspolitik wurden und deren Leichname namenlos verschollen sind".

 

Auch in der katholischen Kirche in Österreich habe es hinsichtlich der Roma und Sinti "Jahrhunderte der Versäumnisse" gegeben, bekannten die Bischöfe. Erst in den letzten Jahrzehnten habe man mit einer spezifischen seelsorglichen Begleitung dieser Gruppe begonnen. Wichtige Schritte seien dabei 1992 die Einsetzung eines österreichweit verantwortlichen Seelsorgers durch die Bischofskonferenz gewesen, sowie 1995 die zusätzliche Betrauung eines Bischofs für diese Aufgabe. Worauf es dabei ankomme, sei genauso die konkrete Hilfe in den spezifischen Lebenssituationen von Roma und Sinti wie auch die "Weitergabe des Glaubens in Wertschätzung ihrer Geschichte und Kultur".

 

Katholiken wählen im Frühjahr 30.000 Pfarrgemeinderats-Mitglieder

Bei den nächsten Pfarrgemeinderatswahlen werden am 19. März 2017 rund 30.000 Frauen und Männer gewählt, die in den nächsten fünf Jahren vor Ort konkrete Mitverantwortung für das kirchliche Leben in den 3.000 katholischen Pfarren Österreichs übernehmen. Zum Start der Intensivphase in der Vorbereitung auf die Wahlen haben die österreichischen Bischöfe am Freitag allen bisherigen Pfarrgemeinderäten und all jenen Frauen und Männern, die sich 2017 der Wahl stellen wollen, ausdrücklich für ihren persönlichen Einsatz und ihr öffentliches Glaubenszeugnis gedankt. Die Pfarrgemeinderäte seien "Säulen für eine lebendige Kirche, die nahe bei den Menschen ist", heißt es in einer Erklärung der Mitglieder der Bischofskonferenz zum Abschluss ihrer Herbstvollversammlung in Eisenstadt.

 

Sich für etwas einzusetzen und für etwas zu stehen stelle für die Pfarrgemeinderäte einen wichtigen Antrieb dar, halten die Bischöfe fest. "Sie leisten damit einen wichtigen Dienst in Kirche und Gesellschaft." Der gesamte Wahlvorgang sei eine regelmäßige Erneuerung und Weiterentwicklung für die Pfarrgemeinden. Eine hohe Beteiligung bei der Suche nach Kandidaten, die Bereitschaft vieler sich dafür zur Verfügung zu stellen und eine rege Wahlbeteiligung werten die Bischöfe als "starke Zeichen einer lebendigen Kirche".

 

Die PGR-Wahl 2017 steht unter dem Motto "ich bin da.für". Es soll drei wesentliche Aspekte eines kirchlichen Dienstes ansprechen, wie die Bischofskonferenz in ihrer Erklärung erläutert. Zum einen erinnere das Motto an die biblische Selbstoffenbarung Gottes im brennenden Dornbusch mit den Worten "Ich bin der 'Ich-bin-da'". Wie Gott auf den Menschen sollten auch Gläubige auf andere zugehen. In der Aussage "ich bin da für" werde zudem konkret, dass sich ein christliches Leben immer in der persönlichen Hinwendung und Sorge für andere bewähre und erfülle. Schließlich, so die Bischöfe, zeige sich in den Worten "ich bin dafür" ein positives Ja zur Mitgestaltung der gemeinsamen Lebenswelt in Form eines konkreten Dienstes.

 

Die Neuwahl der Pfarrgemeinderäte findet alle fünf Jahre statt. An dem größten kirchlichen Wahlvorgang haben sich zuletzt 2012 knapp 900.000 Katholiken beteiligt. Wahlberechtigt sind alle Katholiken die (je nach Diözese) das 14. bzw. 16. Lebensjahr vollendet haben. Im Vorfeld können zudem Kandidaten für die Pfarrgemeinderäte nominiert werden. Erfahrungsgemäß zieht rund die Hälfte der gewählten Pfarrgemeinderats-Mitglieder neu in das Gremium ein, die anderen übernehmen die Aufgabe für eine weitere fünfjährige Periode.

 

Bischöfe rufen zu "Beten für den Frieden" auf

In der katholischen Kirche wird 2017 ein Jubiläum gefeiert, das für viele Katholiken weltweit einen sehr hohen Stellenwert hat: Der 100. Jahrestag der prophetischen Botschaft der Gottesmutter an die Hirtenkinder von Fatima. Die Österreichische Bischofskonferenz veröffentlichte aus Anlass des Fatima-Jubiläums bei ihrer dieswöchigen Vollversammlung in Eisenstadt eine Erklärung mit dem Titel "Beten für den Frieden". Im Jahre 1917, mitten im Unheil des Ersten Weltkriegs, habe im portugiesischen Fatima "der Himmel die Erde" berührt, heißt es.

 

"Mit einer prophetischen Botschaft und dem Auftrag, durch Gebet, Umkehr und Sühne den Frieden zu bereiten, wandte sich die Gottesmutter am Vorabend der kommunistischen Revolution und ihren weltweiten Folgen an die Menschheit", schreiben die Bischöfe. Unter dem Motto "Beten für den Frieden" würden deshalb  im kommenden Jahr zahlreiche Feiern, Gottesdienste und Veranstaltungen in allen österreichischen Diözesen stattfinden, zu denen die Bischöfe einladen. Ihr Kontext seien die Jubiläen "100 Jahre Fatima" und "70 Jahre Rosenkranz-Sühnekreuzzug/RSK", und sie wollten "den tieferen Sinn der Fatima-Botschaft und den Stellenwert des gemeinsamen Rosenkranzgebetes für die Anliegen in Kirche und Welt für heute erschließen". Die Bischöfe erinnern, dass "im Licht späterer Ereignisse" die Verheißungen von Fatima "immer klarer erkennbar" geworden und für unsere Zeit weiterhin "eine inspirierende Botschaft" seien.

 

Der von Fatima inspirierte RSK sei vor 70 Jahren vom Franziskaner P. Petrus Pavlicek gegründet worden. "Diese Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt hält die Botschaft von Fatima in Österreich lebendig. Mit ihren hunderttausenden Mitgliedern vermochte sie viel Segen zu erbitten: zuerst nach dem Zweiten Weltkrieg für den ersehnten Frieden in Österreich und seine Freiheit, später über Ländergrenzen hinweg. (...) 'Geeintes Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht': Dieses viel zitierte Wort von P. Petrus Pavlicek ist bleibend gültig", heißt es in der Erklärung.

 

Bischöfe fordern Indigenenrechte in Brasilien ein

Die österreichischen Bischöfe haben die Bundesregierung und die europäischen Institutionen aufgerufen, alle zur Verfügung stehenden diplomatischen und politischen Mittel zu nutzen, um indigene Völker und deren Rechte zu schützen. Besonders die von Landraub durch Konzerne bedrohten Ureinwohner Brasiliens bräuchten internationalen Beistand gegen rücksichtslose Gewalt, erklärten die Kirchenvertreter am Ende ihrer Herbstversammlung in Eisenstadt. Die Bischofskonferenz solidarisiere sich mit dem Anliegen der Amazonas-Völker und unterstütze ihr Eintreten für Gerechtigkeit.

 

Als Beispiel verwiesen die Bischöfe auf die Guarani-Kaiowa im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Das Volk, das schon seit dem 19. Jahrhundert Gewalt und Vertreibung ausgesetzt sei, kämpfe seit über 40 Jahren um eine Wiedergewinnung seines Landes. Heute nehme die Bedrohung durch das "Landgrabbing" immer mehr zu, sodass die Kaiowa ihr seit 2011 bestehendes Recht zur Abgrenzung (Demarkation) ihrer Gebiete de facto nicht mehr umsetzen könnten. Die Situation sei kein Einzelfall, betonte unlängst der lange Jahre vom Amazonas-Bischof Erwin Kräutler geleitete Indianermissionsrat (CIMI) der brasilianischen Bischofskonferenz.

 

Um Gewalt und Vertreibung der indigenen Völker zu verhindern, möge Brasiliens Regierung die Demarkation wieder aufnehmen, so der Wunsch der Bischöfe. Österreichs Politik sowie auch das Europäische Parlament sollten sich dafür aktiv einsetzen, auch unter Zuhilfenahme der internationalen Menschenrechtsinstrumente der UNO. Stärkeres Augenmerk forderten die Bischöfe auch auf Menschenrechtsschutz in Handels- und Investitionsschutzabkommen. "Es braucht nationale und internationale Regelwerke, die Menschenrechtsverletzungen durch transnationale Unternehmen unterbinden und ahnden sowie im Schadensfall Opfern Zugang zu Entschädigung ermöglichen", so die Erklärung.

 

 

 

 

 

 

erstellt von: red/kap
11.11.2016
zurück
Kontakt und Information:

Österreichische Bischofskonferenz:
www.bischofskonferenz.at

Nachrichten

Internationaler Schoa-Gedenktag -„Erinnern, um Menschlichkeit zu bewahren“

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag mahnen Erzbischof Grünwidl, Regina Polak und Bischof Scheuer zu wachem Erinnern und persönlicher Verantwortung. Betroffenheit allein reiche nicht – das Gedenken müsse vor Gleichgültigkeit schützen und sensibel machen für die Gefahren von Hass und Ausgrenzung heute.

Tag des geweihten Lebens 2026 – Einladung zur Vesper im Stephansdom

Am 30. Jänner 2026 lädt die Erzdiözese Wien alle Frauen und Männer des geweihten Lebens zur Pontifikalvesper um 16 Uhr in den Stephansdom ein.

„Hier bin ich“ – Admissio der angehenden Ständigen Diakone in Laa

Elf Männer wurden in Laa zur Diakonatsweihe zugelassen: Die festliche Admissio mit Weihbischof Turnovszky am vergangenen Freitag bezeichnet ihren nächsten Ausbildungsschritt.

Josef Grünwidl feierte erste Messe als Erzbischof mit 100 Armutsbetroffenen

Seine erste Messe als Erzbischof feierte Josef Grünwidl am Sonntag, 25. Jänner 2026, mit 100 Armutsbetroffenen. Danach lud er Sie zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.

Mikl-Leitner zu Grünwidl: "Mit Herz und Seele eine Stimme des Glaubens"

Die Ansprache der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach der Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Josef Grünwidl im Wortlaut

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Bischofsweihe von Josef Grünwidl: „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ!“

Rund 3000 Menschen feierten die Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl im Stephansdom als ein großes Fest der Freude. Die Pummerin verbreitete die gute Nachricht über den frisch geweihten Bischof der Erzdiözese Wien.

Die Ansprache des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig

Eine bewegende Bibelstelle, ein Blick auf Führung in stürmischen Zeiten und ein Dank an Kardinal Christoph Schönborn – verbunden mit dem herzlichen Willkommen für den neuen Erzbischof Josef Grünwidl. 

Kardinal Christoph Schönborn

Predigt zur Bischofsweihe Erzbischof Josef Grünwidl: "Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz"

Predigt von Kardinal Christoph Schönborn zur Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl, am Samstag, 24. Jänner 2026, im Wortlaut:

Langjähriger Vatikan-Korrespondent John Allen gestorben

US-amerikanischer Journalist galt seit Jahrzehnten als einer der bestinformierten Vatikan-Analysten sowie Kenner der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten

Was Sie über Erzbischof Josef Grünwidl vielleicht noch nicht wussten

In der langen Reihe der Wiener Oberhirten setzt Erzbischof Josef Grünwidl bemerkenswerte Akzente. Mehrere kirchengeschichtlich einzigartige Konstellationen prägen seine Biografie – stille, aber eindrucksvolle Premieren.

Bischofsweihe

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 23.1.2026

Josef Grünwidl und unsere Dechanten: Bestärkung, Mahnung, Verheißung

Josef Grünwidl und die Dechanten reflektieren Herausforderungen und Perspektiven kirchlichen Leitens – zwischen Bestärkung, notwendiger Mahnung und einer Verheißung für die Zukunft.

Grünwidl zu bischöflichen Insignien: "Möglichst einfach und schlicht"

Mitra, Ring, Brustkreuz und Hirtenstab verweisen auf Auftrag, Verantwortung und geistliches Amtsverständnis des neuen Erzbischofs und sind wie sein Wahlspruch eng mit seiner persönlichen wie kirchlichen Biografie verbunden

Wiener Podiumsdiskussion: Europa zwischen Krise und Hoffnung

Filmemacher Erwin Wagenhofer, Grünen-Politikerin Alma Zadic und Ökonomin Sigrid Stagl diskutierten beim Figl-Haus-Europa-Talk im WUK

Wiener Erzbischof Grünwidl: "Mit euch Christ, für euch Bischof"

Designierter Erzbischof gab bei Pressegespräch im Vorfeld seiner Bischofsweihe nochmals ausführlich über sein Amtsverständnis Auskunft - "Habe im Juni 2024 erfahren, dass ich auf der Liste stehe" - Aufgabe der kirchlichen Gemeinschaft, "als Zeichen der Hoffnung in der Welt zu leben"

Ökumene: Gemeinsame Hoffnung in Zeiten der Zerreißprobe

Ein zentraler ökumenischer Gottesdienst in Wien rief zu leidenschaftlicher Einheit der Christen auf und verband spirituellen Zuspruch mit konkreter Solidarität über Konfessionsgrenzen hinweg.

Kardinal Pizzaballa: Gazastreifen braucht politischen Neustart

Patriarch von Jerusalem: Waffenruhe wird aufgrund Erschöpfung aller halten - Pfarrer in Gaza: Lage weiter "sehr kompliziert", weiter Warten auf Umsetzung des Friedensplans

Synodal moderieren lernen: Kursauftakt in Wien‑Mauer

Im Seminarhotel Am Spiegeln startete ein zweitägiger Kurs, der Haltung, Methode und Praxis synodaler Entscheidungen in der Erzdiözese stärkt.

Bischofsweihe: Vorabendlicher Gottesdienst für Erzbischof Josef am Stephansplatz

Der 23. Jänner ist für den Stephansdom ein besonderes Datum. Es ist der liturgische Gedenktag „Mariä Vermählung“, dem Patrozinium der geräumigen Kapelle im erzbischöflichen Curhaus, Stephansplatz 3.

Alles, was man zum Bischof wissen soll

Alles was Sie zu Bischof, Bischofsernennung- insignien aber auch zu Diözese(n) und alles, was dazu gehört immer schon wissen wollten.

Die Erzdiözese Wien im Überblick

Alle sprechen von der Erzdiözese Wien, aber was meinen sie damit?

Wien: Barmherzige Brüder sammeln für Behandlung Nichtversicherter

Ordensspital behandelte im Vorjahr 14.000 Personen ohne Krankenversicherung

Erfolgreiche Nieren-OP: Kopten-Patriarch Tawadros II. auf dem Weg der Besserung

Nach einem erfolgreichen chirurgischen Eingriff an einer Niere erholt sich das 73-jährige Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche derzeit in einem österreichischen Krankenhaus.

"Tag des Judentums": Kirchen bekennen sich zu Dankbarkeit und Demut

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen Samstagabend in Wien - Wiener Dechant Simon in Predigt: "Die Shoah gehört zur Geschichte dieser Stadt. Sie verpflichtet uns."

KISI Musical Days 2026: Kreative Sommerwoche für Kinder und Jugendliche in Gerasdorf

Die KISI Musical Days Gerasdorf 2026 bieten eine intensive Sommerwoche, in der junge Menschen kreativ tätig sein, Gemeinschaft erleben und ihren Glauben auf lebendige Weise ausdrücken können.

Gebetswoche für die Einheit der Christen: Gemeinsames Zeugnis für gelebte Ökumene

Feier im Rahmen der "Gebetswoche für die Einheit der Christen" mit Vertretern verschiedener christlicher Konfessionen

Barmherzige Brüder: Zentrale Weichenstellungen beim ersten Provinzkapitel „Europa Mitte“

Mit dem ersten Provinzkapitel der neuen Provinz „Europa Mitte“ treffen die Barmherzigen Brüder in Wien wegweisende Entscheidungen.

 

Impressionen aus dem Wiener Stadttempel der Israelitischen Kultusgemeinde

17. Jänner: Tag des Judentums

Kirchen in ganz Österreich begehen den Tag des Judentums mit Gottesdiensten und Veranstaltungen, die den jüdischen Ursprung des christlichen Glaubens in den Mittelpunkt stellen. Der zentrale Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen wird in der Wiener armenisch‑apostolischen Kirche St. Hripsime gefeiert.

Gemeinsam sicher

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 16.1.2026

Polak: Christsein geht nicht ohne Bezug zum Judentum

Neue Präsidentin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Kirchenzeitungs-Interview: Interreligiöser Dialog verpflichtend für Gläubige - Antisemitismus "wie ein Chamäleon" mit ständig änderndem Erscheinungsbild

Universität Wien: Hochkarätige Fachtagung zum "Mythos Kopftuch"

Tagung am 17. Jänner über "religiöse Bedeutung und gesellschaftliche Konfliktlinien" des Kopftuches u.a. mit Islamwissenschaftler Khorchide, früherem Kultusamt-Leiter Henhapel, Religionsrechtler Potz und IGGÖ-Präsident Vural

Wiener Pfarre öffnet Pforten für Ukrainer in unsicheren Zeiten

Ein Festsaal wird zum Zufluchtsort: Die Döblinger Pfarre richtet in kurzer Zeit ein Notquartier ein und fängt neu ankommende Ukrainerinnen und Ukrainer mit engagierter Hilfe auf.

So wird Josef Grünwidl zum Bischof geweiht

Die Erzdiözese Wien feiert die Weihe ihres neuen Bischofs und seine Amtseinführung

Dies geschieht in mehreren symbolischen Etappen in einer Feier.

Wien: Otto-Mauer-Preisträger Nadim Vardag stellt im JesuitenFoyer aus

Ausstellung im Wiener "JesuitenFoyer" ab 12. Februar 2026

Landau: Europa braucht umfassende Sicherheitsstrategie

Caritas-Europa-Präsident in "Presse"-Gastkommentar: Militärische Komponente um Zivilgesellschaft und soziale Sicherheit erweitern

Regens Tatzreiter: Berufsbegleitende Priesterausbildung bleibt an Seminare gekoppelt

Regens der Priesterseminare aus der Ostregion, Tatzreiter, reagiert auf Kritk von Basisgemeinden: Neu eröffneter "Zweiter Weg" soll nicht Typus des Einzelgängers fördern, sondern moderne Lebensrealität und Seminar-Ausbildung "gut und fruchtbar miteinander verbinden"

Dominikaner laden zum Thomas-Fest ein

Feierlicher Auftakt zum 800‑Jahr-Jubiläum der Wiener Dominikaner: Festmesse und Vortrag zu Thomas von Aquin laden am 28. Jänner zu einem inspirierenden Abend in die Innenstadt ein.

Die brüchige Sprache der Welt: Leo XIV. und die Suche nach einem gemeinsamen Grund

Papst Leo XIV. warnt vor wachsender Kriegsbereitschaft, schwachem Multilateralismus, eingeschränkter Meinungsfreiheit, globaler Christenverfolgung und fordert stärkeren Schutz von Menschenwürde, Gewissen, Leben und Familie.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

TV-Gottesdienstübertragungen am Sonntag aus Ebensee und Gurk

Aus Kärnten und Oberösterreich werden am Fest der Taufe des Herrn die Fernsehgottesdienste übertragen. 

Schönborns Nahost-Beauftragter Baghdi im Heiligen Land

Gespräche mit Kirchenoberhäuptern und erfolgreicher Abschluss einer Spendenaktion für katholische und orthodoxe Schulen im Heiligen Land

Quast-Neulinger: Kirche darf zu Machtmissbrauch nicht schweigen

Innsbrucker Theologin analysiert bei Salzburger Pastoraltagung christlichen Nationalismus und Integralismus - Aufruf zu Selbstkritik und mehr politischer Theologie

Personelle Veränderungen im Jänner 2026

Die Erzdiözese Wien verzeichnet zum Jahresbeginn 2026 eine Reihe organisatorischer und personeller Neuordnungen in ihren Gremien, Dienststellen und Pfarren.

Eiskalt

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 9.1.2026

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Kultusministerin Plakolm

Ehrenamt und Rolle der Kirche für junge Menschen Themen des Gesprächs im Bundeskanzleramt

Papst Leo mahnt beim Konsistorium zu Einheit und geistlicher Nüchternheit

Beim außerordentlichen Konsistorium rief Papst Leo XIV. die Kardinäle zu Einheit, Demut und gemeinsamer Verantwortung auf und warnte eindringlich vor persönlichen Agenden und kirchlichen Lagerbildungen.

Nächste Auflage von „beta – neue Fragen“ startet bald

Ab 27. Jänner startet im Wiener Dominikanerkloster der Kurs „beta – neue Fragen“. Er vertieft katholische Glaubensinhalte durch Vorträge, Austausch und Gemeinschaft in entspannter Atmosphäre.

Grünwidl: Christen sollen Gottsuchende bleiben

Ernannter Erzbischof verweist am Dreikönigstag im Stephansdom auf die biblischen Sterndeuter aus dem Osten als "Pioniere der Gottsuche"

Diözesen eröffnen Möglichkeit berufsbegleitender Priesterausbildung

Neuer Weg zur Weihe für 45- bis 60-jährige "Spätberufene" erleichtert individuelle Anpassungen. 

Papst Leo XIV. berät mit Kardinälen über Zukunftsfragen der Weltkirche

Papst und Kardinäle beraten in Rom über zentrale Zukunftsfragen der Kirche, liturgische Konflikte, Reformprozesse und weltweite Kommunikationsstrukturen.

Grünwidl: 2026 soll von Vertrauen und Hoffnung geprägt sein

Designierter Wiener Erzbischof bei Neujahrsansprache auf ORF-Radio NÖ: "Wünsche uns allen, dass wir resilient bleiben gegen Unheilspropheten und Schwarzseher"

zurück
Weitere Artikel zum Thema

Langjähriger Vatikan-Korrespondent John Allen gestorben

US-amerikanischer Journalist galt seit Jahrzehnten als einer der bestinformierten Vatikan-Analysten sowie Kenner der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten

Wiener Podiumsdiskussion: Europa zwischen Krise und Hoffnung

Filmemacher Erwin Wagenhofer, Grünen-Politikerin Alma Zadic und Ökonomin Sigrid Stagl diskutierten beim Figl-Haus-Europa-Talk im WUK

Ökumene: Gemeinsame Hoffnung in Zeiten der Zerreißprobe

Ein zentraler ökumenischer Gottesdienst in Wien rief zu leidenschaftlicher Einheit der Christen auf und verband spirituellen Zuspruch mit konkreter Solidarität über Konfessionsgrenzen hinweg.

Kardinal Pizzaballa: Gazastreifen braucht politischen Neustart

Patriarch von Jerusalem: Waffenruhe wird aufgrund Erschöpfung aller halten - Pfarrer in Gaza: Lage weiter "sehr kompliziert", weiter Warten auf Umsetzung des Friedensplans

Erfolgreiche Nieren-OP: Kopten-Patriarch Tawadros II. auf dem Weg der Besserung

Nach einem erfolgreichen chirurgischen Eingriff an einer Niere erholt sich das 73-jährige Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche derzeit in einem österreichischen Krankenhaus.

Universität Wien: Hochkarätige Fachtagung zum "Mythos Kopftuch"

Tagung am 17. Jänner über "religiöse Bedeutung und gesellschaftliche Konfliktlinien" des Kopftuches u.a. mit Islamwissenschaftler Khorchide, früherem Kultusamt-Leiter Henhapel, Religionsrechtler Potz und IGGÖ-Präsident Vural

Landau: Europa braucht umfassende Sicherheitsstrategie

Caritas-Europa-Präsident in "Presse"-Gastkommentar: Militärische Komponente um Zivilgesellschaft und soziale Sicherheit erweitern

Die brüchige Sprache der Welt: Leo XIV. und die Suche nach einem gemeinsamen Grund

Papst Leo XIV. warnt vor wachsender Kriegsbereitschaft, schwachem Multilateralismus, eingeschränkter Meinungsfreiheit, globaler Christenverfolgung und fordert stärkeren Schutz von Menschenwürde, Gewissen, Leben und Familie.

Quast-Neulinger: Kirche darf zu Machtmissbrauch nicht schweigen

Innsbrucker Theologin analysiert bei Salzburger Pastoraltagung christlichen Nationalismus und Integralismus - Aufruf zu Selbstkritik und mehr politischer Theologie

Papst Leo mahnt beim Konsistorium zu Einheit und geistlicher Nüchternheit

Beim außerordentlichen Konsistorium rief Papst Leo XIV. die Kardinäle zu Einheit, Demut und gemeinsamer Verantwortung auf und warnte eindringlich vor persönlichen Agenden und kirchlichen Lagerbildungen.

Papst Leo XIV. berät mit Kardinälen über Zukunftsfragen der Weltkirche

Papst und Kardinäle beraten in Rom über zentrale Zukunftsfragen der Kirche, liturgische Konflikte, Reformprozesse und weltweite Kommunikationsstrukturen.

Bischof Kapellari zum 90er: "Sehe viel Positives und bin gelassen"

Emeritierter Oberhirte der Diözesen Graz-Seckau und zuvor Gurk zieht in "Sonntagsblatt"-Interview Bilanz über "reiche Lebensernte"

2026 wird das erste Jahr, in dem allein Leo XIV. Papst ist

Sein Antrittsjahr 2025 war noch vom Erbe seines Vorgängers geprägt, doch 2026 wird Leos XIV. eigenes Jahr werden - innerhalb wie außerhalb des Vatikans. Von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel

Volles Programm für den Papst zu Weihnachten und an den Folgetagen

Zum ersten Mal feiert Papst Leo XIV. in diesem Jahr in Rom die Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel.

Papst Leo XIV. soll Deutsch auf Duolingo üben – sogar nachts

Im Vatikan sorgt ein ungewöhnliches Detail aus dem Alltag von Papst Leo XIV. für Gesprächsstoff: Offenbar widmet sich das Kirchenoberhaupt mit bemerkenswerter Ausdauer dem Deutschlernen – und das nicht nur zu "christlichen Tageszeiten".

Podcast Lebenswerk feiert einjähriges Jubiläum mit Live‑Ausgabe vom Gesundheitstag

Die Jubiläumsfolge macht spürbar, wie stark gemeinsame Werte, Kooperation und spirituelle Wurzeln die Arbeit der Ordensspitäler in Österreich prägen.

Im Vatikan endet ein Jahr der Extreme

Das Eineinhalb-Päpste-Jahr 2025 - Von Kathpress-Rom-Korrespondentin Severina Bartonitschek

Europäische Synodenexperten beraten in Linz

Katholische Privat-Universität Linz als zentraler Ort der Vernetzung in Umsetzungsphase der Weltsynode für eine synodalere Kirche - Theologin Csiszar in "Task Force für Synodalität" des Rats der Europäischen Bischofskonferenzen berufen - 2026 europäische Synodalitätskonferenz in Oberösterreich

St. Gabriel: Steyler Missionare sammeln Sachspenden für Geflüchtete auf der Balkanroute

Mitten im Winter wächst die Solidarität: Eine neue Initiative zeigt, wie engagierte Menschen konkrete Hilfe für Schutzsuchende organisieren und sichtbar machen.

Gaza: Weihnachtslichter inmitten der Zerstörung

Weinachten in Gaza in aller Einafchheit und Schlichtheit, mit dem Wunsch nach Frieden am Weihnachtsbaum.

Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule

Papst setzt am Marienfeiertag mit Gebet vor der Muttergottes nahe der Spanischen Treppe Tradition seiner Vorgänger fort

Ein Mann sitzt auf der Couch und googelt.

Online-Suchtrends 2025: Österreich googelte Alter des neuen Papstes

Auch Ereignisse rund um Tod von Papst Franziskus interessierten die Internetnutzer.

Peter Thiel und die Theologie: Warum wir Tech-Ideologen ernst nehmen müssen

Der Innsbrucker Sozialethiker Wolfgang Palaver sprach an der Wiener Katholisch-Theologischen Fakultät über die religiösen Denkfiguren des US-Milliardärs Peter Thiel. Begriffe wie „Antichrist“ und „Katechon“ prägen Thiels politische Vision – und fordern die Theologie heraus, sich in die Debatte einzumischen.

Papst mahnt: Synodaler Weg braucht mehr innerdeutschen Dialog

Papst Leo XIV. sieht den Reformprozess der deutschen Kirche noch nicht am Ziel. Beim Rückflug aus dem Libanon mahnte er mehr innerdeutschen Dialog an – und warnte vor Machtgefällen, die Stimmen vieler Gläubiger zum Verstummen bringen könnten. Vielfalt in der Synodalität sei kein Bruch, sondern Stärke.

Papst Leo XIV. startet erste Auslandsreise – Friedensbotschaft für die Türkei und den Libanon

Papst Leo XIV. startet vom 27. November bis 2. Dezember seine erste Auslandsreise in die Türkei und den Libanon. Der frühere Leiter des Augustinerordens gilt als reisefreudig und bringt weltweite Erfahrung mit.

Gemüse in der Wüste – Hoffnung für Turkana

Landwirtschaft statt Hunger: Ein Projekt verwandelt Kenias Wüste in fruchtbares Land. Am 2. Dezember besucht eine Gruppe von Aktivisten Wien und berichtet von ihrer Arbeit

Tigray hungert trotz Friedensabkommen

Tigray bleibt von Hilfen weitgehend abgeschnitten – Ordensmann warnt vor dramatischer Lage

"Leo from Chicago": Neue Papst-Doku jetzt mit deutschen Untertiteln

Dokufilm beleuchtet familiäre, schulische und religiöse Prägung von Robert Francis Prevost

Belarus: Lukaschenko begnadigt zwei katholische Geistliche nach politisch motivierten Prozessen

Ordensmänner Akalatowitsch und Juchniewicz, gegen die in offensichtlich politisch motivierten Prozessen Lagerhaft verhängt worden war, kommen frei

Friedenslicht aus Oberösterreich für Papst Leo

Florian Mitter, das Friedenslichtkind aus Oberösterreich, übergab im Vatikan das Licht aus Bethlehem an Papst Leo XIV. und zeigte sich zutiefst beeindruckt.

Kinderpalliativzentrum MOMO: Inklusion schwerkranker Kinder sichern

Wiener Einrichtung mahnt Einlösung von UN-Kinderrechtskonvention ein: "Inklusion, Teilhabe, Schutz vor Gewalt, Bildung und Beteiligung müssen für alle Kinder in unserer Gesellschaft selbstverständlich sein"

3.800 Ordensleute als weiter prägende Kraft in Kirche und Gesellschaft

Österreichweit sind die 191 Ordensgemeinschaften in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pflege, Soziales, Kultur, Mission, Spiritualität und Seelsorge eine nicht wegzudenkende Größe.

Propst Sonnleitner: "Musik ist für mich ein Teil von Seelsorge"

Gefragter Organist an Spitze der Augustiner Chorherren von St. Florian ist kurz nach seiner Wahl mit drei unerwarteten Interessenten aus dem Kongo konfrontiert

Neues Buch gibt bislang unbekannte Einblicke in das Konklave 2025

Vatikanjournalisten öffnen in "Das letzte Konklave" den Blick auf Wahlgänge, Pannen und Anekdoten aus der Sixtinischen Kapelle.

Stift Klosterneuburg: René Girards Denken über Neid und Gewalt im Fokus

Das Stift Klosterneuburg präsentiertr das Buches "Neid, Gewalt und Sündenböcke" von Stiftskämmerer Elias Carr.

Katholische Jungschar fordert Partizipation: „Frag mich doch!“

Zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November macht die Katholische Jungschar Österreichs mit ihrer Kinderrechteaktion auf das Recht auf Partizipation aufmerksam.

Kardinal-König-Kunstpreis 2025 geht an Huda Takriti

Der seit 2005 alle zwei Jahre vergebene Preis zeichnet internationale Künstlern aus Österreich aus, die mit ihren Werken Debatten bereichern.

 

Papst Leo XIV. in Rom: Sant'Anselmo als „pulsierendes Herz“ für die Weltkirche

Papst Leo ermunter Benediktiner, Christus in den Mittelpunkt ihres Lebens und ihrer Mission zu stellen

Lackner: Bischöfe "höchst erfreut und dankbar" über Grünwidl

Salzburger Erzbischof erwartet neue Impulse für Österreichs Kirche durch Seelsorge-Schwerpunkt seines designierten Wiener Amtskollegen

Bischöfe fordern einen starken Sozialstaat sowie Hilfe für die Ukraine und Solidarität

Die Österreichische Bischofskonferenz hat zum Abschluss ihrer Herbstvollversammlung eine klare Botschaft formuliert.

Seit einem halben Jahr ist Leo XIV. Papst

Neues Kirchenoberhaupt zwischen großem Erbe und sorgfältiger Abwägung - Kathpress-Hintergrundbericht von Severina Bartonitschek

Bischof Scheuer: "Der Mensch ist dem Menschen von Natur aus Freund"

Linzer Bischof bei Bischofskonferenz-Festgottesdienst im Wiener Stephansdom über gesellschaftliche Verantwortung, Solidarität und Frieden - Fähigkeit zum Kompromiss "weder faul noch feige, sondern Ausdruck des Willens zum Miteinander und zur Versöhnung"

Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz in Wien

Die Vollversammlung der Bischofskonferenz ist in Wien eröffnet worden. Im Zentrum stehen Treffen mit Bundespräsident, Caritas und orthodoxen Kirchen.

Kardinal Dominik Duka OP verstorben

Der Dominikaner Duka war das einzige tschechische Mitglied des Kardinalskollegiums und stand im 82. Lebensjahr.

Abt Bernhard Eckerstorfer für theozentrische Wende in der Kirche

Ordensmann mit Auslandserfahrung: "Klöster bleiben Säulen für die Zukunft der Kirche"

Trump, Gott und die Nation: Religion in den USA ein Jahr nach der Wahl

Christlicher Nationalismus auf dem Vormarsch: Theologen warnen vor Aushöhlung der Verfassung und wachsender Polarisierung - Hintergrundbericht von Benedikt Heider/KNA

Katholisch-Theologische Fakultät Wien präsentiert Sammelband „War in Ukraine“

Das neue Werk beleuchtet theologische, ethische und historische Hintergründe des russischen Angriffskriegs und ist kostenlos als Open Access verfügbar.

Synode: Auf dem Weg zu weltweiten Kirchenversammlung 2028

Das letzte Treffen findet statt, wenn die mehrjährige Umsetzung der Ergebnisse der Weltsynoden von 2023 und 2024 in den Ortskirchen abgeschlossen ist.

Balanceakt in der Sakristei: Warum Österreichs Kirchen-Staat-Modell Zukunft hat

Ein Wiener Experte hält das österreichische Konkordat für ein unterschätztes Meisterstück – es sichere Kontrolle, ohne die Religionsfreiheit zu verdrängen.

Nationalfeiertag: Abtsbenediktion von Ludwig Wenzl in Stift Melk

Niederösterreichs Landeshauptfrau Mikl-Leitner, Innenminister Karner und der designierte Wiener Erzbischof Grünwidl werden unter den Festgästen erwartet.

nach oben springen
Sitemapmenü:
Glauben &
Feiern
  • Spiritualität
  • Kirchenjahr
  • Sakramente & Feiern
  • Christ-Sein
Nachrichten &
Magazin
  • Nachrichten
  • Termine
  • Magazin
  • Schwerpunkte
Service &
Hilfe
  • Service
  • Wer hilft mir ...?
  • Wir helfen!
Menschen &
Organisation
  • Geschichte der Erzdiözese Wien
  • Menschen
  • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
  • Kirchliche Einrichtungen
  • Lebendige Kirche

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
nach oben springen