Mission Manifest-Initiatoren bei der Begegnung mit Papst Franziskus in Rom.
Mission Manifest-Initiatoren bei der Begegnung mit Papst Franziskus in Rom.
Missio-Österreich-Nationaldirektor Wallner nach kurzer Begegnung mit Franziskus bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz: "Papst hat uns Mut gemacht" - Franziskus vor Gläubigen in Generalaudienz-Katechese: Taufbecken ist Grab und Mutterschoß zugleich
Die Initiatoren der deutschsprachigen Initiative "Mission Manifest" habe diese am Rande der Generalaudienz am 2. Mai auf dem Petersplatz kurz dem Papst vorgestellt. Die Initiative, die zu Jahresbeginn bei der "Mehr-Konferenz" in Augsburg gestartet wurde, ist eine Selbstverpflichtung von Christen, im Sinne von Franziskus missionarisch zu leben. "Der Papst hat mit uns auf Deutsch gesprochen und uns Mut gemacht weiterzugehen", berichtete Missio-Österreich-Nationaldirektor Pater Karl Wallner als einer der Initiatoren am Mittwoch in einer Pressemitteilung.
Das "Mission Manifest" stehe "ganz in der Vision von Papst Franziskus" der unter Mission ein "werbendes Hinausgehen" verstehe, so Pater Wallner. Deshalb sei es den Initiatoren ein besonderes Anliegen gewesen, ihre Manifest dem Papst persönlich vorzustellen. Neben Wallner nahmen an der Begegnung mit Franziskus auch der Gründer des Gebetshauses Augsburg, Johannes Hartl, teil sowie Martin Iten von der Schweizer Arge Weltjugendtag und Paul Metzlaff, der in der katholischen Jugendarbeit in Deutschland tätig ist.
Auf der Website "www.missionmanifest.online" haben sich seit dem Start der Initiative knapp 4.000 Christen mit einer Idee eingebracht, um missionarisch aktiv zu werden. Das "Mission Manifest" sei "keine Unterschriftenaktion", betonte Missio-Nationaldirektor Wallner: "Es will die guten Kräfte und missionarischen Initiativen sammeln und mit der Kirche in die Zukunft gehen." Ende Juli werden die Erstunterzeichner des Manifests und Leiter von katholischen Gemeinschaften zu einem Treffen im bayrischen Altötting zusammenkommen.