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Von 2010 bis 2017 ist die Zahl der Katholiken weltweit von 1,2 Milliarden auf mehr als 1,3 Milliarden gestiegen.
Das entspricht laut Österreichischer Presseagentur (APA) einem Plus von 9,8 Prozent, wie aus Angaben der vatikanischen Zeitung „L’Osservatore Romano“ hervorgeht.
Die stärksten Wachstumsraten wurden in Afrika (26,1 Prozent) sowie in Asien (12,2 Prozent) und in Australien (12,4 Prozent) gemeldet.
Ebenfalls Zuwachs gab es in Europa (Plus 0,3 Prozent) und in Amerika (8,8 Prozent). Bei der Zahl der Laien-Missionare kam es zu einem Wachstum von 335.502 im Jahr 2010 auf 355.800 im Jahr 2017, was einem Zuwachs von 6,1 Prozent in sieben Jahren entspricht. Weltweit gestiegen ist auch die Zahl der Bischöfe, Ständigen Diakone und Katecheten.
Zugleich sinkt die Zahl der Ordensfrauen. Zwischen 2010 und 2017 wurde ein Rückgang von zehn Prozent gemeldet, geht aus Angaben des „L’Osservatore Romano“ hervor. 2017 gab es weltweit 648.910 Ordensschwestern.
Der Rückgang betraf drei Kontinente - Amerika, Europa und Australien. Am stärksten war der Rückgang bei der Zahl der Ordensschwestern in Europa, wo das Minus 19,1 Prozent betrug.
In Afrika und Asien kam es dagegen zu einem Wachstum in der Größenordnung von 11,5 Prozent bzw. 4,6 Prozent. „Die Krise, die bereits in den vergangenen Jahren die Berufung von Ordensschwestern betraf, hält weiterhin an“, kommentierte das Blatt.
Auf einen kleineren Zeitrahmen hin untersucht, ergeben sich folgende Zahlen, die der Vatikan für das Jahr 2017 (Annuarium Statisticum Ecclesiae 2017) im Vergleich zu 2016 veröffentlicht hat. Die Zahl der Katholikinnen stieg demnach auch in diesem kleineren Zeitrahmen weltweit an – im Vergleich zu 2016 um 1,1 Prozent –, und sie liegt jetzt bei über 1,3 Milliarden (1.313 Millionen). Besonderes Wachstum verzeichneten die Katholiken in Afrika und Asien. In Europa, wo gut ein Fünftel aller Katholiken lebt, stieg die Zahl um +0,1 Prozent an.
Die Entwicklung der Priesterzahlen erlitt einen Dämpfer. 2016 wurden 414.969 Priester gezählt, 2017 waren es 414.582.
Der Rückgang setzte bereits ab 2014 ein. Das liegt vor allem an der sinkenden Zahl von Ordenspriestern. Auch die Zahl der Priesteramtskandidaten nahm ab.
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