offeneKIRCHE
offeneKIRCHE
Liebevoll anwesend – in der offenen Kirche
wieHanna&Simeon ein einfacher und doch prophetischer Dienst für Menschen, die sich gerne Zeit nehmen: Zeit im Haus Gottes – für Gott und für alle, die hereinkommen.
Was zu tun ist: (eventuell) Kirche öffnen. Anwesend sein. Willkommen heißen. Zuhören. Beten – alleine und mit anderen.
Wo: In eurer (dann) offenen Kirche – wann immer Menschen vorbeikommen: abends, am Wochenende, ...
Wer diesen Dienst übernehmen möchte, wird vom Offene-Kirche-Büro begleitet und unterstützt – beim Einstieg, bei Fragen, mit Hilfsmitteln und mit praktischen Tipps.
Stell dir vor:
Man kommt nach einem langen Tag an einer Kirche vorbei. Die Tür steht offen. Man tritt ein – und jemand ist da. Nicht aufdringlich, nicht geschäftig. Einfach da. Ruhig. Präsent. Bereit zuzuhören, wenn man reden möchtest. Bereit zu beten, wenn man das braucht. Oder einfach still daneben – wenn das genug ist.
Das ist wieHanna&Simeon.
Und stell dir vor, du kannst dieser jemand sein.
wieHanna&Simeon ist ein einfacher, schöner Dienst:
Menschen, die sich bereit erklären, regelmäßig – oder so oft sie können – in einer offenen Kirche anwesend zu sein. Eine halbe Stunde, eine Stunde, manchmal mehr. Liebevoll präsent. Für alle, die hereinkommen.
Keine großen Anforderungen. Kein Stress. Nur ein Herz, das offen ist. Und Zeit, die man verschenkt.
Wie die Prophetin Hanna & der greise Simeon im Haus des Herrn
Wie Hanna verbringen wir Zeit im Haus Gottes – mit ihm, in seiner Gegenwart. Wer so wartet und betet, dem können die Augen aufgehen: „Meine Augen haben das Heil gesehen," hat Simeon gebetet.
Und wenn jemand hereinkommt, darf aus diesem Verweilen ein Gespräch werden – wie Hanna, die zu allen sprach, die auf Erlösung warteten. Und wie Simeon ein Gespräch über das, was Gott bereitet hat: „Ein Licht, das die Heiden erleuchtet."
Kardinal Schönborn
Kardinal Schönborn
Kardinal Schönborn
wieHanna&Simeon
Eine offene Kirche ist ein Geschenk. Aber eine offene Kirche, in der ein Mensch wartet – das ist noch viel mehr.
wieHanna&Simeon ist ein Dienst, der besonders gut zu Menschen passt, die …
… Ruhe und Gelassenheit mitbringen.
… gerne zuhören.
… Zeit haben – oder sich diese Zeit bewusst nehmen.
… die Stille in einer Kirche mögen und sie auch mal alleine genießen können.
… nicht die komplizierteste Aufgabe brauchen, sondern eine herzliche.
Oft sind es gerade ältere Menschen, die genau das mitbringen, was dieser Dienst braucht: Geduld, Lebensweisheit, Ruhe – und vielleicht auch die Freiheit, nachmittags oder abends Zeit zu finden, wenn andere noch arbeiten.
Oder auch Schüler oder Studenten (man kann ja auch lernen & beten...)
Man braucht eigentlich keine besonderen Fertigkeiten.
Das gesuchte Talent ist ein offenes Herz.
wieHanna&Simeon funktioniert überall dort, wo Menschen vorbeikommen – und besonders dort, wo Kirchen sonst verschlossen bleiben müssten.
Die besten Zeiten sind jene, zu denen am ehesten Besuchende zu erwarten sind: Am späten Nachmittag und Abend
– wenn Menschen von der Arbeit nach Hause kommen und vielleicht noch kurz innehalten möchten. Das gilt wahrscheinlich für fast alle Kirchen.
Und ganz grundsätzlich gilt: So oft und wann es Freiwillige anbieten können.
Denn dieser Dienst soll ja eine Freude sein – keine Last.
Es ist wirklich einfach:
Wer möchte, kann auch statt einem Platzerl in der Kirchenbank ein kleines persönliches Eckerl einrichten: ein Tischchen, eine Lampe, einen gemütlichen Sessel – und vielleicht einen zweiten Sessel, falls sich ein Gespräch entwickelt.
Die Hannas und Simeons tragen ein kleines Badge oder ein Lanyard, oder eine Weste … – sichtbar, aber dezent.
So weiß jeder Besucher und jede Besucherin sofort:
Diese Person ist hier für mich da.
Wer bereits WILLKOMMENswesten hat, kann diese auch für diesen Dienst verwenden.
Gemeinsame Lanyard-Bestellung ist in Planung - bei Interesse, einfach das Offene-Kirche-Büro kontaktieren.
Man kann alleine beginnen (nach Rücksprache mit Pfarrer u/o PGR) – aber zu zweit oder zu dritt ist es schöner und trägt sich leichter.
Vielleicht gibt es ja in deiner Pfarre schon Menschen, die sich das vorstellen können?
Zur Vorbereitung auf den Dienst empfehlen wir die Kapitel Stille, Gespräch und Caritas aus der Willkommensdienst-Schulung – sie helfen den Hannas und Simeons, sich gut auf ihren Dienst einzustimmen.
wieHanna&Simeon ist mehr als eine freundliche Geste. Es ist ein prophetisches Zeichen.
Hanna war Prophetin und durch die Taufe sind wir alle berufen: zu Priestern, Königen – und Propheten.
Zeit haben
in einer Welt der Eile
– ist ein prophetisches Zeichen.
Zuhören können
in einer Welt des Lärms
– ist ein prophetisches Zeichen.
Aufbauende Worte sprechen
in einer Welt der Erschöpfung
– ist ein prophetisches Zeichen.
Im Haus des Herrn verweilen,
stellvertretend für alle, die (noch) nicht kommen
– ist prophetisches Zeichen.
22 Als sich für sie die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, 23 wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. 24 Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. 25 Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. 26 Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. 27 Er wurde vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz üblich war, 28 nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
29 Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, / wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. 30 Denn meine Augen haben das Heil gesehen, / 31 das du vor allen Völkern bereitet hast, 32 ein Licht, das die Heiden erleuchtet, / und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
33 Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. 34 Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird, - 35 und deine Seele wird ein Schwert durchdringen. So sollen die Gedanken vieler Herzen offenbar werden. 36 Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; 37 nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. 38 Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Hanna ist eine der stillen Großen des Neuen Testaments. Nach dem frühen Tod ihres Mannes lebte sie als Witwe im Tempel. Jahrzehnte lang. Tag und Nacht. Fastend und betend. Aber sie wartete nicht passiv – sie war aktiv präsent im Haus Gottes, für Gott und für die Menschen.
Hanna ist die Patronin aller, die mit Geduld, Treue und offenem Herz im Haus des Herrn warten.
wieHanna&Simeon – liebevoll anwesend, für alle, die kommen.
Simeon war ein alter, frommer Mann, ein Gerechter, wie es biblisch genannt wird. Vom Heiligen Geist war ihm verheißen worden, dass er den Messias noch mit eigenen Augen sehen würde.
Dieses Gebet, das Nunc Dimittis, ist seither Teil des abendlichen Stundengebets der Kirche. Simeon, ein Menschen, der treu wartet auch auf einen Menschen, der die Kirchentür öffnet um mit ihm die Freude über die Begegnung mit dem Herrn zu teilen.
Simeon ist der Patron aller, die bereit sind zu warten auf die da kommen.
Hilft, begleitet, unterstützt beim Starten, steht für Rückfragen zur Verfügung:
Niki Haselsteiner
Mail: n.haselsteiner@edw.or.at
Tel. 0664-515 52 67