offeneKIRCHE
offeneKIRCHE
Eine Einladung zum Schreiben, Beten und Anvertrauen
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Manchmal ist es gut, das, was uns beschäftigt, aufzuschreiben.
Gedanken, Sorgen, Hoffnungen und Dank bekommen Gewicht, wenn wir sie in Worte fassen.
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Gott hört uns immer – im Stillen, im Gebet, im Seufzen, im Schweigen.
Warum also nicht einmal einen Brief an Gott schreiben?
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Ein Brief ist dafür nicht nötig – aber er kann helfen:
Nimm dir Zeit und schreibe einen persönlichen Brief an Gott.
Du kannst zum Beispiel schreiben:
Es gibt keine richtige oder falsche Form. Schreib so, wie du bist.
In Kirchen steht eine eigene Box für „Mein Brief an Gott“.
In einer Eucharistiefeier werden alle Anliegen, die in dieser Box liegen, im Gebet mitgetragen.
Gott kennt deinen Brief, auch wenn niemand ihn liest.
Schließlich werden die Gebetsanliegen gebündelt einem kontemplativen Kloster übergeben.
Dort werden deine Anliegen weiterhin vor Gott gebracht und im stillen Gebet mitgetragen.
So bist du mit einer betenden Gemeinschaft verbunden, auch wenn du sie nicht persönlich kennst.
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Wenn du möchtest, kannst du deine Anliegen auch online anvertrauen:
Auch diese Anliegen werden – wie die Briefe in der Kirche – ins Gebet mitgenommen und an ein kontemplatives Kloster weitergegeben.
Wusstest du, dass in der Bibel gesagt wird: Wir selbst sind ein Brief
Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth:
„Unser Brief seid ihr; eingeschrieben in unsere Herzen und von allen Menschen erkannt und gelesen. Unverkennbar seid ihr ein Brief Christi, ausgefertigt durch unseren Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf Tafeln aus Stein, sondern – wie auf Tafeln – in Herzen von Fleisch.“
(2 Korinther 3,2–3)
Die Bibel ist so etwas wie ein großer, vielfältiger Brief Gottes an uns Menschen.
Darin finden wir Zuspruch, Herausforderung, Trost, Wegweisung, Hoffnung.
Ein Wort kann manchmal genau zur eigenen Situation passen.
Nicht nur Worte, auch Bilder können Botschaften Gottes tragen. Ein eindrucksvolles Beispiel ist das Bild der Muttergottes von Guadalupe in Mexiko („La Morenita“).
+ Die Spanier sahen darin vor allem ein wunderschönes Marienbild.
+ Viele Menschen aus den indigenen Völkern Mittelamerikas erkannten viel mehr:
So wurde dieses Bild für viele zu einem sichtbaren, gezeichneten Brief Gottes:
Ein Bild kann vieles sagen, was Worte allein nicht ausdrücken können – wie ein „Brief Gottes“ mit Farben, Formen und Symbolen.
Gott "zeichnet" uns manchmal Briefe...
Möchtet Ihr„Mein Brief an Gott“
in EurerPfarre / Kirchgemeinde anbieten?
Hier einige praktische Hinweise:
In der Materialstelle der Erzdiözese Wien erhaltet ihr:
Die Materialien sind kostenlos, nur das Porto ist zu übernehmen, wenn keine persönliche Abholung möglich ist.
Stellt in der Kirche einen gut sichtbaren Briefkasten auf.
Einbindung in die Liturgie
Sammelt die eingeworfenen Briefe in einer Box o.Ä.
Bei Eucharistiefeiern können diese während der Fürbitten oder der Gabenbereitung sichtbar vor den Altar gestellt werden.
Wichtig:
Die Briefe bleiben vertraulich, sie werden nicht vorgelesen.
In den Fürbitten kann allgemein für „alle Anliegen in den Briefen an Gott“ gebetet werden.
So wird deutlich:
Die Kirche trägt die Sorgen, Freuden und Bitten der Menschen mit – sichtbar und hörbar.
Gebt die Gebetsanliegen – gesammelt und anonym – an ein befreundetes kontemplatives Kloster weiter. Bittet dort um begleitendes Gebet für alle, die geschrieben haben.
So entsteht ein geistliches Netzwerk:
Ein gemeinsamer Weg im Vertrauen, dass Gott jede Zeile, jedes Wort, jede unausgesprochene Sehnsucht kennt.
Das Lied von Kurt Mikula "Post für Gott" eignet sich besonders gut, denn Kinder und Familien erleben so unmittelbar, dass ihre Gedanken, Sorgen und Hoffnungen „bei Gott ankommen“. Der einfache Refrain („Ich habe Post für Gott“) lädt alle schnell zum Mitsingen ein.
Schön wirkt eine kleine Zeichenhandlung während des Liedes: Kinder können ihre Briefe in den vorbereiteten Briefkasten legen. Dadurch wird sichtbar, was das Lied ausdrückt – Gebet braucht „kein Handy und kein Telefon, nur ein offnes Herz“.

Der heilige Juan Diego war ein einfacher Indio aus der Nähe von Mexiko-Stadt, still, gläubig und arm. Im Dezember 1531 begegnete ihm auf dem Hügel Tepeyac Maria, und sie sprach ihn in seiner Sprache an.
Als Zeichen ihrer Gegenwart und ihres Auftrags prägte sich ihr Bild auf den einfachen Mantel (Tilma) Juan Diegos ein: die Muttergottes von Guadalupe. So wurde der Mantel Juan Diegos zu einem sichtbaren Brief Gottes und Mariens an ein verwundetes Volk: ein stilles, aber kraftvolles Evangelium in Farben und Zeichen.
Darum ist Juan Diego Patron dieser Brief-Initiative – sein Mantel ist wie ein Brief, den Gott selbst geschrieben hat.
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Projektbüro Offene Kirche
Erzdiözese Wien | Pastoralamt
Niki Haselsteiner | 0664/5155267
Der Content dieser Seite wurde vom Mitarbeiter des Projektbüro „Offene Kirche“ erstellt unter Mithilfe von KI bei der gestalterischen, strukturierenden, stilistischen und redaktionellen Überarbeitung der Inhalte.