Was bedeutet Freundschaft? Auf den Papierherzen wurde das festgehalten.
Was bedeutet Freundschaft? Auf den Papierherzen wurde das festgehalten.
Den Glauben und die Spiritualität entdecken – kreativ und interaktiv. Das ist das Schulgebetsprojekt „soulspace.at“
In der Woche vom 8. bis 12. Juni hatten die Volksschülerinnen und Volksschüler, sowie Teile der Neuen Mittelschule (NMS) des Bildungszentrums Kenyongasse die Möglichkeit, auf ihre Art den Glauben zu entdecken und mit Gott in ungewöhnlicher Art und Weise in Beziehung zu treten.
Im Rahmen des Projekts „soulspace.at“ der Erzdiözese Wien, geleitet von Michael Scharf, Jugendseelsorger des Vikariates Wien-Stadt, wurden in der Internatskapelle einzelne Gebetsstationen vorbereitet.
So konnten Schülerinnen und Schüler etwa ihre Fragen an Gott an einem Fischernetz befestigen, ein Gebet für Kranke auf ein Pflaster schreiben und aufkleben, auf Papierherzen schreiben, was ihnen Freundschaft bedeutet und mit Plastilin jene Dinge formen, für die sie Gott dankbar sind.
Ein Zelt diente als Ruheraum, um Gott ganz nahe zu sein. Die Kinder und Jugendlichen – egal welcher Religion sie angehörten – waren mit viel Begeisterung dabei, brachten ihre persönlichen Erfahrungen ein und setzten sich mit verschiedensten Fragen des Lebens auseinander.
Seit zwei Jahren „tourt“ Michael Scharf mit dem Schulgebetsprojekt „soulspace.at“ durch Schulen der Erzdiözese Wien.
Für einige Tage bis zu einer Schulwoche wird ein Raum der Schule in einen „Soulspace“ umgebaut, einen Raum für die Seele, einen Ort, an dem Schülerinnen und Schüler ihre Spiritualität und ihren Glauben selbst entdecken und ausdrücken können: kreativ, interaktiv und in einem geschützten Rahmen.
Schulgebetsprojekt "soulspace.at"
Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien
Die Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag"