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13.01.2016 · Ökumene · Papst Franziskus

Kurt Koch: „Keine Alternative zur Ökumene“

Ökumene

Dialog mit der Orthodoxie: Papst Franziskus, Ökumenischer Patriarch Bartholomaios.

Kardinal Kurt Koch, „Ökumene-Minister“ des Vatikans, zum SONNTAG: Über die anzustrebende Einheit der Christen, die Suche nach der eigenen kirchlichen Identität, über den Primat des Bischofs von Rom und die „geistliche Ökumene“.

 

„Die Einheit aller Christen wiederherstellen zu helfen ist eine der Hauptaufgaben des Heiligen Ökumenischen Zweiten Vatikanischen Konzils“, heißt es am Anfang des Ökumenismus-Dekrets des Konzils. Wie steht es um die Erfüllung dieser „Hauptaufgabe“?

 

KARDINAL KURT KOCH: Zu den wichtigsten Früchten der ökumenischen Öffnung des Konzils gehört die Wiederentdeckung, dass wir Christen aufgrund unserer gemeinsamen Taufe Schwestern und Brüder im Glauben sind.

 

Die zahlreichen Begegnungen, Besuche und Gespräche haben ein Netz von freundschaftlichen Beziehungen entstehen lassen, das das tragfähige Fundament für die ökumenischen Dialoge bildet.

 

Solche Dialoge hat die Katholische Kirche in der Zwischenzeit mit beinahe allen christlichen Kirchen und Gemeinschaften geführt und führt sie weiter; und aus ihnen konnten viele gute Früchte geerntet werden.

 

Bei all diesen positiven Ergebnissen darf aber nicht verschwiegen werden, dass das eigentliche Ziel, das das Konzil anvisiert hat, nämlich die Wiederherstellung der Einheit der Christen, noch nicht erreicht werden konnte. Sie ist und bleibt aber das Ziel der Ökumene, das das Konzil mit der Glaubensüberzeugung begründet, dass Christus „eine einige und einzige Kirche“ gewollt hat.

 

Christus selbst hat darum gebetet, dass seine Jünger eins sein sollen. Es gibt deshalb zur Ökumene keine Alternative.

 
In allen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften gibt es in den letzten Jahren eine neue Suche nach der eigenen Identität. Was bedeutet das für das ökumenische Gespräch?


KARDINAL KURT KOCH: Ein wahrhafter Dialog findet nur dort statt, wo er sich zwischen Überzeugungen vollzieht und wo beide Partner einander etwas zu sagen haben. Man kann nur einen Dialog führen, wenn man von der eigenen Identität ausgeht. Ansonsten führt man, mit Papst Franziskus gesprochen, einen „Scheindialog, einen Dialog in den Wolken“.

 

Was von jedem zwischenmenschlichen Dialog gilt, trifft erst recht auf den ökumenischen Dialog zu, bei dem es um Fragen des christlichen Glaubens und Lebens geht. Denn das Lebenselixier der Ökumene besteht im wechselseitigen Austausch der verschiedenen Gaben, der Reichtum und Herausforderung zugleich bedeutet.


Von daher ist die neue Suche nach der eigenen Identität, die man heute beinahe in allen christlichen Kirchen antrifft, nicht nur zu verstehen, sondern auch zu begrüßen.

 

Schwierig wird sie aber dort, wo an die Stelle der – in den vergangenen Jahrzehnten stets gewachsenen – Überzeugung, dass das, was uns schon eint, viel größer ist als das, was uns noch trennt, wiederum ein Vorgehen tritt, bei dem, etwa im Sinne einer „Ökumene der Profile“ oder einer forcierten „Differenz-Ökumene“, das Unterscheidende hervorgehoben und konfessionalistisch verabsolutiert wird.

 

Dann wird die Suche nach der eigenen Identität zum Hindernis für die Ökumene statt zur Chance gegenseitiger Verständigung und Bereicherung.


Was ist für Sie das Ziel der Ökumene? Wohin soll die ökumenische Reise gehen?

 

KARDINAL KURT KOCH: In seinem hohepriesterlichen Gebet bittet Jesus, dass die Jünger eins sein sollen, „damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast“ (Joh 17, 22). Die Einheit der Jünger muss deshalb von der Art sein, dass die Welt sie erkennen und zum Glauben kommen kann, dies heißt: Sie muss in der Welt sichtbar sein.

 

Die Katholische Kirche orientiert deshalb das Ziel der Ökumene an der Schilderung der Jerusalemer Urgemeinde in der Apostelgeschichte (2, 42).

 

In dieser erscheinen drei Elemente als für die Einheit der Kirche konstitutiv, nämlich

  1. die Einheit im Glauben,
  2. in der gottesdienstlichen Feier und
  3. in der geschwisterlichen Gemeinschaft.

Die Einheit der Kirche als ökumenisches Ziel wird als Einheit im Glauben, im sakramentalen Leben und in den kirchlichen Ämtern verstanden.

 

Diese Zielvorstellung wird heute freilich von nicht wenigen protestantischen Kirchen und Gemeinschaften nicht mehr geteilt, sondern zugunsten des Postulats der gegenseitigen Anerkennung der verschiedenen kirchlichen Realitäten und damit als Teile der einen Kirche Jesu Christi ersetzt.

 

Wir müssen uns deshalb heute vor allem um einen neuen Konsens darüber bemühen, worin das Ziel der Ökumene besteht und wohin die ökumenische Reise gehen soll.

 
Es ist vor allem die Frage des Primats des Papstes, die uns von den Orthodoxen trennt: Welche Rolle spielt die Aufforderung Johannes Paul II. , über die Ausübung des Primats („Vorrangstellung“) nachzudenken?


KARDINAL KURT KOCH: In seiner wegweisenden Enzyklika über den Einsatz für die Ökumene „Ut unum sint“ hat der heilige Papst Johannes Paul II. die Einladung an die ganze Ökumene ausgesprochen, sich mit ihm auf einen geduldigen brüderlichen Dialog über den Primat des Bischofs von Rom einzulassen, und zwar mit dem Ziel, eine Form der Primatsausübung zu finden, „die zwar keineswegs auf das Wesentliche ihrer Sendung verzichtet, sich aber einer neuen Situation öffnet“.


Mit dieser Unterscheidung zwischen dem Wesen des Primats und der konkreten Form seiner Ausübung ist die Türe für eine ökumenische Verständigung über das Papstamt weit geöffnet worden.

 

Im ökumenischen Dialog mit den Orthodoxen Kirchen konnte diesbezüglich mit dem Dokument von Ravenna im Jahre 2007 ein wesentlicher Schritt vollzogen werden. In ihm wird betont, dass Primat und Synodalität wechselseitig voneinander abhängig sind und dass die Kirche auf allen Ebenen und damit nicht nur auf der lokalen und regionalen Ebene, sondern auch auf der universalen Ebene einen Primat braucht.

 

Weil Katholiken und Orthodoxe dies zum ersten Mal gemeinsam erklären konnten, stellt das Dokument von Ravenna einen ökumenischen Meilenstein dar.

 

Wann allerdings ein weiterführender Konsens über den Primat des Bischofs von Rom erreicht werden kann, ist gegenwärtig noch unabsehbar.

 

Um bei dieser schwierigen Frage weiterkommen zu können, müssen auf beiden Seiten Schritte aufeinander zu vollzogen werden, und zwar in der gemeinsamen Überzeugung, dass wir nicht zwei verschiedene Kirchen, sondern im Grunde die eine Kirche in Ost und West und deshalb in besonderer Weise verpflichtet sind, die Einheit im Leben und am eucharistischen Altar wieder zu finden.

Die „geistliche Ökumene“ wird als „Herzstück des Ökumenismus“ bezeichnet. Was ist darunter zu verstehen?


KARDINAL KURT KOCH: Am Beginn der Ökumenischen Bewegung stand die Einführung der Gebetswoche für die Einheit der Christen; und sie ist von allem Anfang an eine ökumenische Initiative gewesen.

 

Es ist das Gebet um die Einheit der Christen gewesen, das den Weg der Ökumenischen Bewegung geöffnet hat. Sie ist von allem Anfang an eine Gebetsbewegung gewesen und bleibt nur als solche lebendig.

 

Denn es kann keine Ökumene geben, die nicht im Gebet verwurzelt wäre. Mit dem Gebet bringen wir unsere Glaubensüberzeugung zum Ausdruck, dass wir Menschen die Einheit der Kirche nicht einfach machen und auch nicht über ihre Gestalt und ihren Zeitpunkt verfügen, sondern sie uns nur schenken lassen können.

 

Das Gebet um die Einheit macht uns bewusst, dass wir dem unverfügbaren Wirken des Heiligen Geistes Raum geben und ihm zumindest so viel wie unseren eigenen Bemühungen zutrauen sollen.

 

Die ökumenische Arbeit für die Einheit der Christen ist vor allem eine Geistliche Aufgabe, die in der Überzeugung getan wird, dass der Heilige Geist das ökumenische Werk begonnen hat und es auch weiterführen und vollenden und uns dabei auch den Weg zeigen wird.

 

In der Ökumene werden wir gerade heute nur weitere Schritte tun können, wenn wir uns in ihren spirituellen Wurzeln vertiefen und den geistlichen Ökumenismus verlebendigen, den Abbé Paul Couturier, ein ökumenischer Pionier, mit einem unsichtbaren Kloster verglichen hat, in dem die Christen verschiedener Kirchen in den verschiedenen Ländern gemeinsam beten.

erstellt von: Der SONNTAG / Interview: Stefan Kronthaler
13.01.2016
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Weitere Informationen

Enzyklika

über den Einsatz für die Ökumene „Ut unum sint“

 

das Dokument von Ravenna

 

 

Kardinal Kurt Koch,

Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen,

 

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen

 

 

Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich:

www.oekumene.at

 

Pro Oriente:

Ökumenische Stiftung der Erzdiözese Wien zur Förderung der Beziehungen zwischen Römisch-Katholischer Kirche und den Orthodoxen bzw. Altorientalischen Kirchen:

www.pro-oriente.at

 


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Begräbnisliturgie auf dem Petersplatz beginnt um 10 Uhr. Anschließend wird Franziskus in Santa Maria Maggiore beigesetzt. Leichnam des Papstes wird am Mittwoch in den Petersdom überführt.

Schönborn: "Das letzte Wort ist die Auferstehung"

Wortlaut der Predigt von Kardinal Schönborn beim "Kleinen Requiem" für Papst Franziskus am Ostermontagabend im Wiener Stephansdom

Blick auf den Petersdom

Was im Vatikan passiert, wenn der Papst gestorben ist

Nur wenige Verantwortungsträger bleiben im Amt. Camerlengo (Kämmerer) der katholischen Kirche und Dekan des Kardinalskollegiums zunächst die wichtigsten Personen. Kardinalskollegium übernimmt bis zur Wahl eines neuen Papstes die Verwaltung des Staates Vatikanstadt.

Trauer um Papst Franziskus

Papst Franziskus ist gestorben

Kirchenoberhaupt im Alter von 88 Jahren gestorben. Aus Argentinien stammender früherer Erzbischof von Buenos Aires war seit 2013 der erste Lateinamerikaner im Papstamt.

Papst Franziskus

Papst trifft Entscheidungen auch vom Krankenbett aus

Vor zwei Wochen schreckte der Vatikan mit der Mitteilung auf, der Papst sei in der Gemelli-Klinik. Inzwischen scheint die Lage unter Kontrolle und Franziskus arbeitet weiter. Von Sabine Kleyboldt (KNA).

Papst Franzikus

Gesundheitszustand des Papstes nach ruhiger Nacht unverändert

"Papst hat geschlafen und sich ausgeruht". Sonntagabend hatte vatikanisches Presseamt mitgeteilt, dass Bluttests ein beginnendes, leichtes Nierenversagen zeigten, das aber unter Kontrolle sei.

Papst Franziskus

"Leichte Besserung": Papst verbrachte erneut "ruhige Nacht"

Therapie gegen Bronchitis und Lungenentzündung scheint zu wirken.

Online-Kondolenzbuch für Papst Franziskus

In großer Dankbarkeit für sein Wirken gedenken wir Papst Franziskus.

Kerze beim Gebet anzünden

Österreichs Bischöfe bitten um Gebet für Papst Franziskus

Gebetsaufrufe auf den Sozialen Medien. Bischofskonferenz-Vorsitzender Erzbischof Lackner wünscht römischem Pontifex angesichts "sehr ernster Diagnose" baldige Genesung. Kardinal Schönborn: Bitte um Gebet ist für Franziskus "keine fromme Floskel".

Die Stationsgottesdienste der Fastenzeit – Eine alte römische Tradition lebt weiter

 

Der Petersplatz zu Weihnachten

Papst beginnt Weihnachtsfeiern mit Aufstoßen der Heiligen Pforte

Die Christmette am 24. Dezember ab 19 Uhr findet mit der Eröffnung des Heiligen Jahres und dem Aufstoßen der Heiligen Pforte durch den Papst statt. Traditioneller Segen "Urbi et orbi" am 25. Dezember um 12 Uhr.

Ökumenisches Gebet für verfolgte Christen

Armenischer Bischof Petrosyan ruft bei ökumenischem Gebetsabend in Michaelerkirche zu mehr internationaler Hilfe für bedrängte Glaubensgeschwister auf. "Ökumene des Blutes" verbindet alle Christinnen und Christen.

NÖ-Landeshauptfrau lud Vertreter der Katholischen und Evangelischen Kirche zu Begegnung ins St. Pöltner Landhaus. Kardinal Schönborn: Gutes Verhältnis und Miteinander unter verschiedenen Religionen stärken.

Kreuz ist verbindendes Symbol und Ausdruck unserer Werte

NÖ-Landeshauptfrau lud Vertreter der Katholischen und Evangelischen Kirche zu Begegnung ins St. Pöltner Landhaus. Kardinal Schönborn: Gutes Verhältnis und Miteinander unter verschiedenen Religionen stärken.

Schlussgottesdienst Synode

Papst zum Abschluss der Weltsynode: Kirche muss aufstehen

Franziskus feiert Abschlussgottesdienst der Bischofssynode im Petersdom und beschwört missionarischen Aufbruch einer dienenden Kirche.

Long Exposition Shot of Via della Conciliazione in front of Piazza San pietro in the Centre of Rome at Sunset on Blurred Background

Katholische Kirche macht Weg für Reformen frei

Die größte Beratungsrunde der katholischen Kirche seit Jahrzehnten hat weitreichende Beschlüsse gefasst. Sie votierte für Öffnungen, für Dezentralisierung und für mehr Mitbestimmung der Basis, mit Zustimmung des Papstes.

Papst stellt sich hinter Synodenbeschlüsse

Papst Franziskus gibt die beschlossenen Vorschläge der Bischofssynode direkt frei und verzichtet auf ein nachsynodales Lehrschreiben.

'Er hat uns geliebt' ('Dilexit nos')

Papst Franziskus veröffentlicht sein geistliches Vermächtnis

Zum vierten Mal in seinem bisher fast zwölfjährigen Pontifikat veröffentlicht Franziskus eine Enzyklika. In "Dilexit nos" geht es um die tiefsten Quellen seines Glaubens und des Engagements für eine solidarische Welt.

Ski-Legenden aus Österreich vor Saalbach-WM beim Papst

Ski-Legenden aus Österreich vor Saalbach-WM beim Papst

Von Erzbischof Lackner angeführte ÖSV-Delegation mit Ex-Weltklasse-Rennläufern Moser-Pröll, Meissnitzer und Walchhofer sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der bevorstehenden Ski-WM im Vatikan empfangen. Papst: "Sport schafft Geschwisterlichkeit".

Papst beruft 21 neue Kardinäle

Papst beruft 21 neue Kardinäle vorrangig aus Globalem Süden

Papst Franziskus hat am Sonntag überraschend die Berufung von 21 Männern in sein Kardinalskollegium angekündigt.

Das Volk Gottes auf dem Weg - die Synode geht weiter

Staub und Asche - Aber das ist erst der Anfang

Landkarte des Asien Pazifik Raums

Papst Franziskus besucht vier Länder im Asien-Pazifik-Raum

Mammutreise der Gegensätze führt Kirchenoberhaupt in den ersten beiden September-Wochen nach Indonesien, Papua-Neuguinea, Osttimor und Singapur - Beziehungen zum Islam vor allem in Jakarta im Fokus.

Little preschool girl with earth globe painting with colorful chalks on ground. Positive toddler child. Happy earth day concept. Creation of children for saving world, environment and ecology

September-Gebetsanliegen des Papstes: Den Schrei der Erde hören

Papst Franziskus betont die Pflicht, "für die Welt, in der wir leben, zu sorgen" und mehr Augenmerk auf die Opfer von Naturkatastrophen und Klimawandel zu legen.

Papst an Ministranten: Mit Euch ist der Petersplatz noch schöner

Papst an Ministranten: Mit Euch ist der Petersplatz noch schöner

Papst Franziskus traf Dienstag, 30. Juli 2024, auf dem Petersplatz mit rund 50.000 junge Leute zusammen, darunter ca. 3.200 aus Österreich. Das Kirchenoberhaupt richtete seine Worte auch auf Deutsch an die Ministrantinnen und Ministranten.

Papst in Triest

Papst in Triest: "Von Triest aus befeuern wir den Traum einer neuen Zivilisation"

in Hauch von Kirchentag wehte durch Triest. In der Adria-Hafenstadt fand die 50. katholische Sozialwoche von Italiens Katholiken statt. Als Höhe- und Schlusspunkt flog am Sonntag der Papst ein. Seine Themen: Migration und Demokratie.

St. Peter’s Square (Piazza San Pietro), designed by Bernini, appears right in front of me. It’s still a mystery for me how 1.5 M people were able to gather here for the beatification of Pope John Paul II. Framed by the colonnades, four columns deep,

Papstleugner Vigano exkommuniziert

Früherer Nuntius in den USA von vatikanischer Glaubensbehörde der Straftat des Schismas für schuldig befunden. Dikasterium stellt von Vigano selbst herbeigeführte Exkommunikation "latae sententiae" fest.

Blick auf den Vatikan

Papst ruft Heiliges Jahr 2025 aus: Erste "Heilige Pforte" in Gefängnis

Symbolkräftiger Ort zum Start des Pilger-Großereignisses zu Weihnachten - Appell zu weiteren "Zeichen der Hoffnung" wie Frieden, Einsatz für Benachteiligte und Schuldenerlass.

Weiße Fahne

Vatikan erläutert Papstwort zur "weißen Flagge" für die Ukraine

Verkürzt wiedergegebene Papstworte in einem Interview sorgen für Aufregung. Vatikan-Sprecher Bruni um Schadensbegrenzung bemüht.

Gottesdienst zum 20. Todestag von Kardinal König und zum 60-Jahr-Jubiläum der Stiftung 'Pro Oriente' im Wiener Stephansdom

Dankbarkeit für wachsende Einheit der Kirchen

Bei Gottesdienst zum 20. Todestag von Kardinal König und zum 60-Jahr-Jubiläum der Stiftung "Pro Oriente" im Wiener Stephansdom wurde bunte Vielfalt der Kirchen in Ost und West sichtbar. Bischof Scheuer: Kirchen müssen sich gemeinsam für Versöhnung, Frieden und das Gemeinwohl einsetzen.

Kardinal Schönborn: Ökumene lebt von echten Freundschaften

Kardinal Schönborn: Ökumene lebt von echten Freundschaften

Gottesdienst im Wiener Stephansdom am 13. März zum 20. Todestag von Kardinal König und zum 60-Jahr-Jubiläum von Pro Oriente.

Weltsynode in Rom: Papst setzt Termine fest

Weltsynode in Rom: Papst setzt Termine fest

Die zweite Sitzungsperiode der Weltsynode findet vom 2. bis 27. Oktober 2024 statt. Einkehrtage gibt es vom 30. September bis 1. Oktober.

Papst Franziskus

Papst: "Ich segne zwei Menschen, die sich lieben"

Franziskus in Interview der italienischen Zeitschrift "Credere": "Der Segen sollte niemandem verweigert werden.

Data science and big data technology. Data scientist computing, analysing and visualizing complex data set on computer. Data mining, artificial intelligence, machine learning, business analytics.

Papst Franziskus fordert internationale Regeln für KI

Botschaft zum katholischen Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel 2024: Algorithmen sind nicht neutral. Künstliche Intelligenz müsse anhand ethischer Maßstäbe reguliert werden. Franziskus bricht zudem eine Lanze für den Journalismus.

Frau betet

Vatikan: Papst wird am Sonntag "Jahr des Gebets" 2024 ausrufen

Offizielle Bekanntgabe des Vorbereitungsjahrs für das Jubiläum 2025 im Rahmen des "Wort-Gottes-Sonntags".

St. Peter's cathedral over bridge and river with flowers in Rome, Italy

Zwei Großereignisse prägen das Jahr 2024 im Vatikan

Es geht um die Zukunft der Kirche und ein weltweites Pilgerevent. Ob der Papst reisen wird, etwa nach Argentinien, ist noch offen.

Erde aus dem Weltall

Papst: "Wir reagieren nicht genügend, während die Welt zerbröckelt"

Zentrale Passagen aus dem Papstschreiben "Laudate Deum" über die Klimakrise.

United Nations Climate Change Conference COP28 UAE. Event will be on 6-17 November 2023, in Emirate of Dubai, United Arab Emirates

Franziskus als erster Papst bei einer Weltklimakonferenz

Papst Franziskus reist vom 1. bis 3. Dezember zum Weltklimagipfel COP28. Nicht nur die Sorge um die Umwelt treibt den 86-Jährigen nach Dubai. Dort werden fast alle Länder der Erde vertreten sein. Das bietet Chancen zum Dialog.

Umweltverschmutzung

Papst ruft zu zügigen Maßnahmen gegen die Erderwärmung auf

In seinem nur wenige Wochen vor der Weltklimakonferenz COP28 in Dubai veröffentlichten neuen Schreiben mit dem Titel "Laudate Deum" mahnt Franziskus die Menschheit zum Handeln. Der Papst sieht die Welt angesichts der Klimakrise an einem Wendepunkt.

Panorama of Dubai Business Bay skyline at night after sunset with colorful illuminated buildings and calm Dubai Creek water.

Papst reist zur COP28 nach Dubai: Klima, Krisen, Religionen

Die Bekämpfung der Klimakrise und ihrer Folgen für Mensch und Umwelt sind große Anliegen des 86-jährigen katholischen Kirchenoberhaupts.

Papst: Statt aufs Handy mehr in die Augen der Menschen schauen

Papst: Statt aufs Handy mehr in die Augen der Menschen schauen

Franziskus gibt beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz praktische Tipps für ein achtsames Leben im Smartphone-Zeitalter.

Gezeichnete Friedenstaube mit Oliven Zweig

Ökumenisches Friedenssymposium am 8. November

Gemeinsame katholisch-orthodox-evangelische Veranstaltung zum Thema "Wege der Versöhnung. Unser Auftrag als Christen für einen gerechten Frieden".

Synode in Rom kündigt Botschaft an die gesamte Weltkirche an

Das Arbeitsprogramm für die Schlusswoche der Synodenversammlung im Vatikan hat sich leicht geändert. Am kommenden Montag soll ein "Brief an das Volk Gottes" abgestimmt und verkündet werden. Laut Teilnehmern wird es wohl erneut eine Kontinentalversammlungen im nächsten Frühjahr geben.

Papst ruft zu weltweitem Friedensgebet am 27. Oktober auf

Papst ruft zu weltweitem Friedensgebet am 27. Oktober auf

Die Einladung richtet sich auch an Gläubige anderer Konfessionen und Religionen. Im Nahost-Konflikt solle man "Partei ergreifen für den Frieden". Zugleich erinnerte der Papst an den Ukraine-Krieg.

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