Gläubige aller Konfessionen sind eingeladen, am Sonntag, 19. September 2021, mit dem Rad zum Gottesdienst zu fahren und so ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Mobilität und die Bewahrung der Schöpfung zu setzen.
Gläubige aller Konfessionen sind eingeladen, am Sonntag, 19. September 2021, mit dem Rad zum Gottesdienst zu fahren und so ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Mobilität und die Bewahrung der Schöpfung zu setzen.
Bischof Schwarz: Aktion ist "besonders wertvolles Zeichen ökologischer Aufmerksamkeit".
Mit der Aktion "Niederösterreich radelt zur Kirche" soll in der kirchlichen "Schöpfungszeit" am Sonntag, 19. September 2021, ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Mobilität und die Bewahrung der Schöpfung gesetzt werden. "Wir laden Gläubige aller Konfessionen dazu ein, mit dem Rad zum Gottesdienst zu fahren und so ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Mobilität und die Bewahrung der Schöpfung zu setzen", hieß es in einer Aussendung der Niederösterreichischen Landesregierung am Wochenende.
"Für das Land Niederösterreich gehört die Feier des Sonntagsgottesdienstes zur Feierkultur", wies der St. Pöltener Bischof Alois Schwarz hin. Deshalb sei die Einladung, zur Kirche zu radeln, "ein besonders wertvolles Zeichen ökologischer Aufmerksamkeit". Die Aktion biete in der ökumenischen Schöpfungszeit eine "gute Möglichkeit, das Thema Fahrrad in den kirchlichen Fokus zu bringen", betonte auch der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky.
"Niederösterreich radelt zur Kirche" ist eine gemeinsame Aktion von "Radland Niederösterreich" und der "Agentur für Aktive Mobilität" und wird von der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, dem Umweltbüro der Erzdiözese Wien und der Evangelischen Kirche Niederösterreich unterstützt. Die Pfarren sind aufgerufen, Schöpfungsverantwortung und Umweltschutz auch im Gottesdienst zu thematisieren. Bewährt haben sich Fahrradsegnungen nach dem Gottesdienst, Sternfahrten zwischen Nachbarpfarren oder auch Pfarrcafés mit biologischen, regionalen, saisonalen und fair gehandelten Köstlichkeiten.
"Es ist notwendig, dass wir umweltfreundlich und nachhaltig handeln. Da wir wissen, die Ressourcen unseres Planeten sind endlich", betonte auch der Superintendent der evangelischen Kirche (A.B.) in Niederösterreich, Lars Müller-Marienburg. "Wir haben es in der Hand, dass diese Welt sich erholt von dem, was wir ihr abverlangt haben, und in Zukunft ein guter Ort zum Leben bleibt. Jede Fahrt mit dem Fahrrad leistet dazu einen kleinen Beitrag", so Müller-Marienburg.
"Für die kurzen Strecken im Ort, zum Einkaufen oder eben den Gottesdienstbesuch ist das Fahrrad in vielen Fällen die beste Option. Wer Kurzstrecken mit dem Fahrrad zurücklegt, tut sich und der Umwelt gleichermaßen Gutes", betonte auch der Niederösterreichische Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP). Man rufe daher alle Pfarren und Gläubige aller Konfessionen dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen und gemeinsam zur Kirche zu radeln.
Informationen und Anmeldung: www.noe.radelt.at/zurkirche und www.radland.at bzw. per E-Mail office@radland.at