Vorstand des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich.
Vorstand des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich.
Ökumenische Gedenkveranstaltung am 11. Dezember 2014 in Wien beim Polizeianhaltezentrum Hernals.
Den Tod Tausender Flüchtlinge an den Grenzen der EU, weit entfernt vom Blick der Öffentlichkeit, wollen der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich, die Evangelische Kirche in Wien und Niederöstereich, Methodisten, Reformierte Kirche, der Ökumenische Jugendrat sowie der Diakonie Flüchtlingsdienst gemeinsam öffentlich ins Bewusstsein rufen. Die Initiatoren veranstalten am Donnerstag, 11. Dezember 2014, einen Tag nach dem Internationalen Tag der Menschenrechte, um 17.30 Uhr ein Gebet zum Gedenken an die Toten an den Grenzen der EU. Die Veranstaltung findet neben dem Polizeianhaltezentrum Hernals (1080 Wien, Breitenfeldergasse 21) statt. Elias Bierdel, Journalist, Autor und Mitbegründer von "Borderline-Europe", wird dabei ein Impuls-Statement an die Teilnehmer richten.
"Im Gebet wollen wir der namenlosen Toten gedenken. Wir wollen ihre Klage, die bei den Menschen kein Gehör findet, vor Gott bringen", heißt es von Seiten der Initiatoren und weiter: "Täglich sind Flüchtlinge auf ihrem lebensgefährlichen, oft Jahre andauernden Weg nach Europa. Es ist höchste Zeit, dass sich etwas ändert."
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