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29.06.2022 · Glaube · Papst Franziskus

Neues Apostolisches Schreiben: Papst fordert Einheit in der Liturgie

Der Text richtet sich an alle Katholiken. Die 65 durchnummerierten Absätze seien nicht als Anweisung, sondern vielmehr als eine "Meditation" zu verstehen, "um die Schönheit der liturgischen Feier und ihre Rolle bei der Evangelisierung zu verstehen", erläuterte die vatikanische Gottesdienstbehörde.

Neues Apostolisches Schreiben "Desiderio desideravi - Über die liturgische Bildung des Volkes Gottes" erschienen. Papst Franziskus bekräftigt die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils, betont die "Schönheit der liturgischen Feier" und ihrer Rolle bei der Evangelisierung und ruft zu liturgischer Bildung auf.

Papst Franziskus hat am Mittwoch, 29. Juni 2022, erneut zur Einheit in der Liturgie gemahnt. "Lassen wir die Streitereien hinter uns, um gemeinsam auf das zu hören, was der Geist der Kirche sagt. Pflegen wir die Gemeinschaft, staunen wir weiterhin über die Schönheit der Liturgie", appelliert das Kirchenoberhaupt in einem am Hochfest Peter und Paul veröffentlichen Apostolischen Schreiben. Es trägt den Titel "Desiderio desideravi - Über die liturgische Bildung des Volkes Gottes".

 

Der Text richtet sich an alle Katholiken. Die 65 durchnummerierten Absätze seien nicht als Anweisung, sondern vielmehr als eine "Meditation" zu verstehen, "um die Schönheit der liturgischen Feier und ihre Rolle bei der Evangelisierung zu verstehen", erläuterte die vatikanische Gottesdienstbehörde.

 

"Desiderio desideravi" nimmt Bezug auf die Ergebnisse der Vollversammlung dieser Behörde vom Februar 2019 und folgt auf die päpstlichen Richtlinien "Traditionis custodes". Darin hatte Franziskus vor rund einem Jahr die in der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil etablierte "ordentliche Form" der Messe als "einzige Ausdrucksweise" des Römischen Messritus festgelegt.

 

"Diese Einheit möchte ich in der gesamten Kirche des Römischen Ritus wiederhergestellt sehen", so der Papst in seinem neuen Schreiben. Man könne nicht zu jener rituellen Form zurückkehren, die die Konzilsväter für reformbedürftig gehalten hätten. Mehrfach zitiert Franziskus aus "Sacrosanctum Concilium", der Liturgie-Konstitution des Zweiten Vaticanums. "Ich verstehe nicht, wie man sagen kann, dass man die Gültigkeit des Konzils anerkennt - obwohl ich mich ein wenig wundere, dass ein Katholik sich anmaßen kann, dies nicht zu tun - und nicht die Liturgiereform akzeptieren kann, die aus Sacrosanctum Concilium hervorgegangen ist", so der Papst.

 

Erneut kritisiert der 85-Jährige all jene, die meinen, sie allein könnten die Kirche aus eigener Kraft reformieren (Neo-Pelagianismus). Ebenso wendet er sich gegen jene, die Glauben und Kirche auf einer Art höheren Stufe vergeistigt-abstrakt leben wollen (Neo-Gnostizismus). Die Liturgie sei ein Mittel gegen dieses "Gift der spirituellen Weltlichkeit", denn die feierliche Handlung gehöre nicht dem Einzelnen, sondern der "Gesamtheit der mit Christus vereinten Gläubigen", so Franziskus.

 

Zudem warnt er davor, die "Schönheit der Liturgie" nur als "Pflege der äußeren Formalität eines Ritus" zu verstehen. Wobei keineswegs eine gegenteilige Haltung gebilligt werden dürfe, "die Einfachheit mit nachlässiger Banalität, die Wesentlichkeit mit ignoranter Oberflächlichkeit, die Konkretheit der rituellen Handlung mit übertriebenem praktischen Funktionalismus" verwechsele. Jeder Aspekt der Feier - wie Raum, Zeit, Gesten, Worte, Gegenstände, Kleidung, Gesang, Musik - müsse gepflegt werden. Dadurch könne man vermeiden, "dass die Gemeinde dessen beraubt wird, was ihr zusteht". "Eine Feier, die nicht evangelisiert, ist nicht authentisch, ebenso wie eine Verkündigung, die nicht zu einer Begegnung mit dem auferstandenen Herrn in der Feier führt", unterstreicht Franziskus.

 

Verständnis für Liturgie schulen

Um die Fähigkeit wiederzuerlangen, liturgische Handlungen in vollem Umfang zu leben, brauche es liturgische Bildung, betont der Papst. Dazu zähle auch, das Verständnis für liturgische Symbole zu schulen - sei es durch Verwandte oder Seelsorger. Es sei nicht notwendig, jede Geste bis ins Detail verstanden zu haben, sondern "klein zu sein, sowohl beim Überbringen als auch beim Empfangen der Geste", so der Papst. Der Rest sei das Werk des Geistes.

 

Ebenso müsse "die Kunst des Feierns" im Einklang mit dem Wirken des Geistes stehen. Dies sei nicht allein Aufgabe des Priesters, sondern der gesamten "Gemeinde als Einheit". Allerdings müsse sich der Priester besonders darum bemühen. Ein "übertriebener Personalismus des Feierstils" müsse dabei vermieden werden, denn "der Auferstandene ist der Protagonist".

 

Abschließend ruft der Papst "alle Bischöfe, Priester und Diakone, Seminarausbilder, Lehrer an den theologischen Fakultäten und Schulen sowie alle Katecheten und Katechetinnen" dazu auf, "dem heiligen Volk Gottes zu helfen, aus dem zu schöpfen, was seit jeher die Hauptquelle der christlichen Spiritualität ist".

 

Vollständiger Text des Apostolischen Schreibens

 

Zentrale Passagen aus dem Apostolischen Schreiben "Desiderio desideravi" von Papst Franziskus:

Der Vatikan hat am Mittwochmittag, dem Fest der Apostel Petrus und Paulus, das Apostolische Schreiben "Desiderio desideravi - Über die liturgische Bildung des Volkes Gottes" von Papst Franziskus veröffentlicht. Die Nachrichtenagentur Kathpress dokumentiert im Folgenden die zentralen Passagen des Textes in der offiziellen deutschsprachigen Übersetzung:

 

Liturgie: Ort der Begegnung mit Christus

9. Von Anfang an hat die Kirche, erleuchtet vom Heiligen Geist, verstanden, dass das, was von Jesus sichtbar war, was man mit den Augen sehen und mit den Händen anfassen konnte, seine Worte und Taten, die Konkretheit des fleischgewordenen Wortes, alles von Ihm in die Feier der Sakramente übergegangen ist.

 

10. Darin liegt die ganze kraftvolle Schönheit der Liturgie. (...) Die Inkarnation ist (...) die Methode, welche die heiligste Dreifaltigkeit gewählt hat, um uns den Weg der Gemeinschaft zu öffnen. Der christliche Glaube ist entweder eine Begegnung mit Ihm, dem Lebendigen, oder er ist nicht.

 

11. Die Liturgie gewährleistet uns die Möglichkeit einer solchen Begegnung. Wir brauchen keine vage Erinnerung an das letzte Abendmahl: Wir müssen bei diesem Abendmahl anwesend sein, seine Stimme hören, seinen Leib essen und sein Blut trinken können: Wir brauchen Ihn. In der Eucharistie und in allen Sakramenten wird uns die Möglichkeit garantiert, dem Herrn Jesus zu begegnen und von der Kraft seines Paschas erreicht zu werden.

 

Der theologische Sinn der Liturgie

16. Dem Konzil - und der ihm vorangegangenen liturgischen Bewegung - verdanken wir die Wiederentdeckung des theologischen Verständnisses der Liturgie und ihrer Bedeutung für das Leben der Kirche: Die allgemeinen Grundsätze, die Sacrosanctum Concilium [Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die heilige Liturgie, Anm.] formuliert hat, waren für die Reform von grundlegender Bedeutung und sind es auch weiterhin für die Förderung jener vollen, bewussten, tätigen und fruchtbaren Teilnahme an der Feier (vgl. Sacrosanctum Concilium, Nrn. 11.14), "die erste und unentbehrliche Quelle [ist], aus der die Christen wahrhaft christlichen Geist schöpfen sollen" (Sacrosanctum Concilium, Nr. 14). Mit diesem Brief möchte ich schlicht und einfach die ganze Kirche einladen, die Wahrheit und die Kraft der christlichen Feier wiederzuentdecken, zu bewahren und zu leben. Ich wünsche, dass die Schönheit des christlichen Feierns und ihre notwendigen Konsequenzen für das Leben der Kirche nicht durch ein oberflächliches und verkürztes Verständnis ihres Wertes oder, was noch schlimmer ist, durch ihre Instrumentalisierung im Dienste einer ideologischen Vision, wie immer sie aussieht, entstellt wird. (...)

Gefahr "spiritueller Weltlichkeit"

 

17. Ich habe wiederholt vor einer gefährlichen Versuchung für das Leben der Kirche gewarnt, nämlich der "spirituellen Weltlichkeit": Ich habe mich ausführlich im Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium (Nrn. 93-97) darüber geäußert und den Gnostizismus und den Neo-Pelagianismus als die beiden miteinander verbundenen Formen bezeichnet, die sie nähren. (...)

 

20. Wenn uns der Neo-Pelagianismus mit der Anmaßung eines durch eigene Anstrengung verdienten Heils berauscht, so reinigt uns die liturgische Feier, indem sie die Unverdientheit der im Glauben angenommenen Heilsgabe verkündet. Die Teilnahme am eucharistischen Opfer ist nicht unsere Leistung, mit der wir uns vor Gott und unseren Brüdern und Schwestern brüsten könnten. (...) Die Liturgie hat nichts mit asketischem Moralismus zu tun: Sie ist das Geschenk des Paschas des Herrn, das, wenn wir es mit Fügsamkeit annehmen, unser Leben neu macht. Man betritt den Abendmahlssaal nur, wenn man seinen Wunsch verspürt, das Pascha mit uns zu essen. (...)

 

Schönheit des Feierns wiederentdecken

22. Die ständige Wiederentdeckung der Schönheit der Liturgie ist nicht das Streben nach einem rituellen Ästhetizismus, der sich nur an der Pflege der äußeren Formalität eines Ritus erfreut oder sich mit einer skrupulösen Einhaltung der Rubriken zufrieden gibt. Mit dieser Aussage soll natürlich keineswegs die gegenteilige Haltung gebilligt werden, die Einfachheit mit nachlässiger Banalität, die Wesentlichkeit mit ignoranter Oberflächlichkeit, die Konkretheit der rituellen Handlung mit übertriebenem praktischen Funktionalismus verwechselt.

 

23. Um es deutlich zu sagen: Jeder Aspekt des Feierns muss gepflegt werden (Raum, Zeit, Gesten, Worte, Gegenstände, Kleidung, Gesang, Musik, ...) und jede Rubrik muss beachtet werden: Diese Aufmerksamkeit würde ausreichen, um zu vermeiden, dass die Gemeinde dessen beraubt wird, was ihr zusteht, nämlich das Pascha-Mysterium, das in der von der Kirche festgelegten rituellen Form gefeiert wird. Aber selbst wenn die Qualität und die Norm der feiernden Handlung garantiert wären, würde dies nicht ausreichen, um unsere Teilnahme vollständig zu gewährleisten.

 

Staunen über das Mysterium

24. Wenn uns das Staunen über das Pascha-Mysterium, das in der Konkretheit der sakramentalen Zeichen gegenwärtig wird, fehlen würde, könnten wir wirklich Gefahr laufen, für den Ozean der Gnade, der jede Feier überflutet, unempfänglich zu sein. Die zwar lobenswerten Bemühungen um eine Verbesserung der Qualität der Feier reichen ebenso wenig aus wie ein Aufruf zur Innerlichkeit: Selbst letztere läuft Gefahr, sich auf eine leere Subjektivität zu reduzieren, wenn sie die Offenbarung des christlichen Geheimnisses nicht aufnimmt. (...)

 

25. Wenn ich vom Staunen über das Pascha-Mysterium spreche, so meine ich keineswegs das, was mir manchmal durch den nebulösen Ausdruck "Sinn für das Geheimnis" ausgedrückt zu werden scheint: Zu den angeblichen Vorwürfen gegen die Liturgiereform gehört auch der Vorwurf, sie habe ihn - so heißt es - aus der Feier entfernt. Das Staunen, von dem ich spreche, ist nicht eine Art Verwunderung angesichts einer obskuren Realität oder eines rätselhaften Ritus, sondern im Gegenteil das Staunen darüber, dass sich uns der Heilsplan Gottes im Pascha Jesu offenbart hat (vgl. Eph 1,3-14), dessen Wirksamkeit uns in der Feier der "Geheimnisse", d.h. der Sakramente, weiterhin erreicht. (...)

 

Was bei der Liturgie auf dem Spiel steht

27. Die grundlegende Frage lautet daher: Wie kann man die Fähigkeit wiedererlangen, die liturgische Handlung in vollem Umfang zu leben? Die Reform des Konzils hat dies zum Ziel. Die Herausforderung ist sehr anspruchsvoll, weil der moderne Mensch - nicht in allen Kulturen in gleicher Weise - die Fähigkeit verloren hat, sich auf die symbolische Handlung einzulassen, die ein wesentliches Merkmal des liturgischen Aktes ist.

 

29. Es ist die Realität der Moderne, mit der sich die auf dem Konzil versammelte Kirche auseinandersetzen wollte, indem sie ihr Bewusstsein bekräftigte, Sakrament Christi und Licht der Heiden zu sein (Lumen Gentium), indem sie sich in das religiöse Hören auf das Wort Gottes versetzte (Dei Verbum) und indem sie die Freuden und Hoffnungen der Menschen von heute als die ihren anerkannte (Gaudium et spes). Die großen konziliaren Konstitutionen sind untrennbar miteinander verbunden, und es ist kein Zufall, dass diese einzige große Reflexion des Ökumenischen Konzils - der höchster Ausdruck der Synodalität der Kirche ist, deren Hüter ich zusammen mit Euch allen zu sein berufen bin - ihren Ausgangspunkt in der Liturgie (Sacrosanctum Concilium) hatte.

 

31. Ich kann in diesem Brief nicht auf den Reichtum der einzelnen Ausdrücke eingehen, das überlasse ich Eurer Betrachtung. Wenn die Liturgie "der Höhepunkt [ist], dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt" (Sacrosanctum Concilium, Nr. 10), dann verstehen wir gut, was in der Frage der Liturgie auf dem Spiel steht. Es wäre banal, die Spannungen, die es leider rund um die Feier gibt, als einfache Unterschiede zwischen verschiedenen Empfindungen gegenüber einer rituellen Form zu deuten. Die Problematik ist in erster Linie ekklesiologischer Natur. Ich verstehe nicht, wie man sagen kann, dass man die Gültigkeit des Konzils anerkennt - obwohl ich mich ein wenig wundere, dass ein Katholik sich anmaßen kann, dies nicht zu tun - und nicht die Liturgiereform akzeptieren kann, die aus Sacrosanctum Concilium hervorgegangen ist und die die Realität der Liturgie in enger Verbindung mit der Vision der Kirche zum Ausdruck bringt, die in Lumen Gentium auf bewundernswerte Weise beschrieben wurde. Aus diesem Grund fühlte ich mich - wie ich in dem Brief an alle Bischöfe erklärt habe - verpflichtet zu bekräftigen, dass "die von den heiligen Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. in Übereinstimmung mit den Dekreten des Zweiten Vatikanischen Konzils promulgierten liturgischen Bücher [...] die einzige Ausdrucksform der Lex orandi des Römischen Ritus [sind]" (Motu Proprio Traditionis custodes, Art. 1). Die Nichtannahme der Reform und das oberflächliche Verständnis der Reform lenken uns von der Aufgabe ab, Antworten auf die Frage zu finden, die ich immer wieder stelle: Wie können wir in der Fähigkeit wachsen, die liturgische Handlung voll zu leben? Wie können wir weiterhin darüber staunen, was bei der Feier vor unseren Augen geschieht? Wir brauchen eine ernsthafte und belebende liturgische Bildung.

 

"Eine Feier, die nicht evangelisiert, ist nicht authentisch"

34. Hier stellt sich die entscheidende Frage der liturgischen Bildung. Guardini sagt: "Damit ist auch die erste praktische Aufgabe gezeichnet: Getragen von dieser inneren Umformung unserer Zeit müssen wir wieder lernen, als volle Menschen im religiösen Verhältnis zu stehen." [R. Guardini, Liturgische Bildung (1923) in Liturgie und liturgische Bildung (Mainz 1992) S. 43.] Das ist es, was die Liturgie ermöglicht, das ist es, wozu wir uns formen müssen. Guardini selbst zögert nicht zu bekräftigen, dass ohne liturgische Bildung "Reformen in Ritus und Text nicht viel [helfen]" [R. Guardini, Der Kultakt und die gegenwärtige Aufgabe der Liturgischen Bildung (1964) in Liturgie und liturgische Bildung (Mainz 1992) S. 14]. (...)

 

37. (...) Ein liturgisch-sapientialer Ansatz in der theologischen Ausbildung in den Seminaren würde sich sicherlich auch positiv auf das pastorale Handeln auswirken. Es gibt keinen Aspekt des kirchlichen Lebens, der nicht in ihr seinen Höhepunkt und seine Quelle findet. Die umfassende, organische und ganzheitliche pastorale Arbeit ist nicht das Ergebnis ausgearbeiteter Programme, sondern die Folge davon, dass die sonntägliche Eucharistiefeier, die Grundlage der Gemeinschaft, in den Mittelpunkt des Lebens der Gemeinschaft gestellt wird. Das theologische Verständnis der Liturgie erlaubt es keineswegs, diese Worte so zu verstehen, als ob alles auf den kultischen Aspekt reduziert würde. Eine Feier, die nicht evangelisiert, ist nicht authentisch, ebenso wie eine Verkündigung, die nicht zu einer Begegnung mit dem auferstandenen Herrn in der Feier führt, nicht glaubwürdig ist: beide sind also ohne das Zeugnis der Liebe wie dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke (vgl. 1 Kor 13,1).

 

"Die Kunst des Feierns pflegen"

48. Eine Möglichkeit, das lebendige Verständnis der Symbole der Liturgie zu pflegen und zu vertiefen, besteht sicherlich darin, die Kunst des Feierns (ars celebrandi) zu pflegen. (...) Die ars celebrandi kann nicht auf die bloße Einhaltung eines rubrizistischen Apparats reduziert werden, noch kann sie als eine phantasievolle - manchmal wilde - Kreativität ohne Regeln betrachtet werden. Der Ritus ist in sich selbst eine Norm, und die Norm ist nie Selbstzweck, sondern steht immer im Dienst der höheren Wirklichkeit, die sie schützen will.

 

50. (...) Die Kunst des Feierns lernt man nicht, indem man einen Kurs in public speaking (öffentliches Reden) oder überzeugenden Kommunikationstechniken besucht (...). Was wir brauchen, ist eine gewissenhafte Hinwendung zur Feier, damit die Feier selbst ihre Kunst auf uns übertragen kann. (...)

 

52. Unter den rituellen Gesten, die zur gesamten Versammlung gehören, nimmt das Schweigen einen Platz von herausragender Bedeutung ein. (...) Die liturgische Stille (...) ist das Symbol für die Anwesenheit und das Wirken des Heiligen Geistes, der die gesamte feierliche Handlung belebt, weshalb sie oft den Höhepunkt einer rituellen Handlung darstellt. (...) So führt die Stille, wenn ich die zuvor genannten Momente wiederhole, zur Reue und zum Wunsch nach Umkehr; sie weckt das Hören auf das Wort und das Gebet; sie führt zur Anbetung des Leibes und des Blutes Christi (...)

 

Gegen "übertriebenen Personalismus"

54. Es ist zwar richtig, dass die ars celebrandi die gesamte feiernde Gemeinde betrifft, aber es ist ebenso richtig, dass die geweihten Amtsträger sich besonders darum bemühen müssen. Bei meinen Besuchen in christlichen Gemeinden habe ich oft festgestellt, dass die Art und Weise, wie sie die Feier leben, davon abhängt - im Guten und leider auch im Schlechten -, wie ihr Pfarrer der Versammlung vorsteht. Man könnte sagen, dass es verschiedene "Modelle" des Vorstehens gibt. Hier ist eine mögliche Liste von Haltungen, die, obwohl sie gegensätzlich sind, das Vorstehen auf eine Art und Weise charakterisieren, die sicherlich unzureichend ist: rigide Strenge oder übertriebene Kreativität; vergeistigender Mystizismus oder praktischer Funktionalismus; hastende Eile oder betonte Langsamkeit; lieblose Vernachlässigung oder übertriebene Raffinesse; überbordende Freundlichkeit oder hieratische Unbeweglichkeit. Trotz der Bandbreite glaube ich, dass die Unzulänglichkeit dieser Modelle eine gemeinsame Wurzel hat: ein übertriebener Personalismus des Feierstils, der zuweilen eine schlecht verdeckte Manie des Protagonismus zum Ausdruck bringt. Dies wird oft noch deutlicher, wenn unsere Feiern im Internet übertragen werden, was nicht immer angemessen ist und worüber wir nachdenken sollten. (...)

 

57. (...) Der Eucharistie vorzustehen bedeutet, in den Schmelzofen der Liebe Gottes einzutauchen. Wenn wir in der Lage sind, diese Realität zu verstehen oder auch nur zu erahnen, brauchen wir sicherlich kein Direktorium mehr, das uns ein angemessenes Verhalten vorschreibt. (...)

 

"Lassen wir die Streitereien hinter uns"

61. Ich wollte nur einige Überlegungen anstellen, die den unermesslichen Schatz der Feier der heiligen Geheimnisse sicher nicht erschöpfen. Ich bitte alle Bischöfe, Priester und Diakone, Seminarausbilder, Lehrer an den theologischen Fakultäten und Schulen sowie alle Katecheten und Katechetinnen, dem heiligen Volk Gottes zu helfen, aus dem zu schöpfen, was seit jeher die Hauptquelle der christlichen Spiritualität ist. Wir sind aufgerufen, den Reichtum der allgemeinen Grundsätze, die in den ersten Nummern von Sacrosanctum Concilium dargelegt sind, immer wieder neu zu entdecken und die enge Verbindung zwischen der ersten der konziliaren Konstitutionen und allen anderen zu verstehen. Deshalb können wir nicht zu jener rituellen Form zurückkehren, die die Konzilsväter cum Petro und sub Petro für reformbedürftig hielten, indem sie unter der Führung des Geistes und nach ihrem Gewissen als Hirten die Grundsätze billigten, aus denen die Reform hervorging. Die heiligen Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. haben die revidierten liturgischen Bücher per Dekret Sacrosancti Oecumenici Concilii Vaticani II genehmigt und damit die Treue der Reform zum Konzil garantiert. Deshalb habe ich Traditionis Custodes geschrieben, damit die Kirche in der Vielfalt der Sprachen ein und dasselbe Gebet erhebt, das ihre Einheit zum Ausdruck bringt. Diese Einheit möchte ich, wie ich bereits geschrieben habe, in der gesamten Kirche des Römischen Ritus wiederhergestellt sehen.

 

65. In der durch Ostern neu gewordenen Zeit feiert die Kirche alle acht Tage am Sonntag das Heilsereignis. Der Sonntag ist, bevor er ein Gebot ist, ein Geschenk Gottes an sein Volk (weshalb er von der Kirche mit einem Gebot geschützt wird). Die sonntägliche Feier bietet der christlichen Gemeinschaft die Möglichkeit, sich durch die Eucharistie formen zu lassen. (...) Von Sonntag zu Sonntag stärkt uns die Kraft des gebrochenen Brotes in der Verkündigung des Evangeliums, in der sich die Authentizität unserer Feier zeigt. Lassen wir die Streitereien hinter uns, um gemeinsam auf das zu hören, was der Geist der Kirche sagt, pflegen wir die Gemeinschaft, staunen wir weiterhin über die Schönheit der Liturgie.

 

erstellt von: red/kathpress
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Erzbischof Josef Grünwidl begann die Fastenzeit mit der Feier des Aschermittwochs mit zahlreichen Gläubigen im Stephansdom.

Wien: Internationale Tagung zu synodalen Traditionen an der Universität Wien

Internationale Tagung in Wien beleuchtet historische Synoden, um heutige kirchliche Reformdebatten mit wissenschaftlicher Tiefe und globaler Expertise besser zu verstehen.

Deutscher Orden bestätigt Hochmeister Frank Bayard im Amt

Beim Generalkapitel in Wien bestätigte die Ordensgemeinschaft ihre Leitung und stellte zugleich zentrale Weichen für strukturelle und geistliche Weiterentwicklungen.

Eröffnung der Ausstellung "Kreuzbilder" im Stephansdom

Für Erzbischof Grünwidl sind Rainers Kreuzbilder mehr als Kunst: Sie weisen den Weg zu Aufmerksamkeit, Hoffnung und innerer Wandlung.

Pionierarbeit am Diözesankonservatorium Wien: Orgelspiel als Training für das Gehirn

Das Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien startet ein außergewöhnliches Forschungsprojekt: Eine neue Vorstudie widmet sich der Frage, ob das komplexe Spiel an der Orgel positive Effekte auf die kognitive Leistungsfähigkeit haben kann – und das über die gesamte Lebensspanne hinweg.

Neuer geistlicher Assistent für "Kirche in Not Österreich"

Wiener Pfarrer und Dechant Stefan Reuffurth von vatikanischer Klerusbehörde ernannt

Stephansdom zeigt Arnulf Rainers Kreuz-Werke trotz Widerruf

Mit 77 Kreuz-Darstellungen des im Dezember verstorbenen Künstlers Arnulf Rainer eröffnet das Wiener Domkapitel gemeinsam mit der Sammlung Trenker eine Ausstellung im Stephansdom. Die Präsentation läuft bis 7. Juni.

„Wenn wir mit unserem Latein am Ende sind, sollten wir ermutigt sein!“

Der Kurs Synodale Prozessbegleitung mit 40 Teilnehmenden im Dialog.Hotel Am Spiegeln geht in die zweite Runde. Eine down-to-earth Lern-Erfahrung, um in den kirchlichen Dienst als synodale ProzessbegleiterInnen hineinzuwachsen.

Kardinal Schönborn lädt zu Gebet für die Ukraine in den Stephansdom

Mit einem ökumenischen Gebet im Wiener Stephansdom setzt Kardinal Christoph Schönborn am 24. Februar ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und ruft zugleich zur Unterstützung der kirchlichen Hilfsaktionen auf.

Die Vikariate Nord und Süd feiern mit Erzbischof Grünwidl

Wiener Erzbischof bei Feier in seinem Heimatort: "Dort, wo Gott im Zentrum steht, gibt es auch Freude" - Großer Andrang bei bischöflichen Gottesdiensten in Wiener Neustadt und Wullersdorf

Podiumsgespräch „Staat und Religion – ein belastetes Verhältnis?“: Ein Abend des Zuhörens und Austausches

Ende Jänner wurde der Stefanisaal im Curhaus am Stephansplatz zum Ort eines offenen und vielstimmigen Austauschs über eine Frage, die unsere Gesellschaft seit jeher begleitet: Wie gestaltet sich das Verhältnis von Staat und Religion – heute, in Österreich - in einer vielfältigen Stadt wie Wien?

Wenn Fastenzeiten zusammenfallen – ein seltener Moment der Nähe

Wenn Christen und Muslime am selben Tag zu fasten beginnen – ein Ereignis, das nur selten eintritt –, entsteht ein Augenblick ungewohnter Nähe. Diese Koinzidenz lädt dazu ein, das Verbindende neu wahrzunehmen.

Autofasten 2026: Fair zu Fuß unterwegs

Gemeinsam unterwegs für eine lebenswerte Zukunft

Erzbischof Grünwidl trifft Landeshauptfrau Mikl-Leitner zu erstem offiziellen Austausch

Erste offizielle Begegnung nach Weihe und Amtseinführung des neuen Wiener Erzbischofs vor knapp drei Wochen - Grünwidl: Pfarrgemeinden in Niederösterreich bilden "starkes Netz des Glaubens, der Gemeinschaft und der Solidarität"

Kaplan Michael Semmelmeyer: Österreichs Moral war erstklassig, am Ergebnis wird gearbeitet

Sieg für Polen, Österreich 14. Erzdiözese Wien prägt das Team

Dresden 13. Februar 1945

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 13.2.2026

Aschermittwoch in Wien: „Ash to go“ und feierliche Domliturgie eröffnen die Fastenzeit

Das Aschenkreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und öffnet zugleich den Blick hin zu Ostern. Wien bietet am Aschermittwoch zahlreiche Gelegenheiten, dieses Zeichen zu empfangen.

Großer Andrang aus Nord und Süd zu Gottesdiensten mit Erzbischof Josef Grünwidl

Am kommenden Wochenende werden zahlreiche Gläubige aus der gesamten Erzdiözese zu den ersten Gottesdiensten mit dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in Wiener Neustadt und Wullersdorf erwartet.

Kardinal Christoph Schönborn

Christen und Muslime: Schönborn für Dialog statt Panikmache

Kardinal in Interview über Zusammenleben in seinem neuen Wiener Wohnbezirk Brigittenau: Einander als Menschen begegnen, mit Respekt, Wohlwollen und Toleranz für die Unterschiede.

Liebende

Valentinstag: Segen für Liebende in vielen Kirchen

Rund um den Valentinstag laden viele Kirchen in der Erzdiözese Wien Paare und Einzelpersonen, die Sehnsucht nach einer Partnerschaft haben, zu Segensfeiern ein. 

Wiens neuer Erzbischof auch bei IGGÖ-Präsident Vural

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Ebenfalls am Montag, 9. Februar 2026, absolvierte Josef Grünwidl als Wiener Erzbischof seinen Antrittsbesuch bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ).

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Israelitischer Kultusgemeinde

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Wiener Erzbischof von Oberrabbiner Engelmayer und IKG-Präsidenten Deutsch empfangen. Gemeinsamer Kampf gegen Antisemitismus ein zentrales Thema der Begegnung.

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

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Requiem im Mariendom mit tausenden Trauergästen. Bischof Scheuer: Aichern war "Personifizierung von Wertschätzung und Dankbarkeit".

Kältekrieg

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 6.2.2026

Predigtcontest beginnt am Aschermittwoch, dem 18. Februar

Gute Predigten verändern Leben – und verdienen Bühne und Reichweite.

Lerngemeinschaft Weltkirche

Weltkirchliche Begegnungen rund um die Bischofsweihe – Bischöfe sehen großes Potenzial für Partnerschaft mit der Erzdiözese Wien

Neuer Gedenktag: Heiliger John Henry Newman im weltweiten liturgischen Kalender

Der heilige John Henry Newman erhält einen festen Platz im weltweiten Kirchenkalender: Sein Gedenktag wird künftig jedes Jahr am 9. Oktober gefeiert.

Ukraine kämpft ums Überleben: Schönborn mit dringlichem Hilfeaufruf

Kardinal bittet angesichts des russischen "Vernichtungskrieges" gegen die Zivilbevölkerung um mehr Hilfe und Spenden - Unterstützung für Notprogramme der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Caritas in der gesamten Ukraine

Kardinal Schönborn: Grundlegende Sanierung der Vatikanbank abgeschlossen

Wechsel an der Spitze der IOR-Kardinalskommission – Petrocchi folgt nach

Neue Leitung im Stift Geras: Abtbenediktion von Norbert Mario Lesovsky

Kardinal Schönborn nahm im Stift Geras die Abtsbenediktion von H. Norbert Lesovsky OPraem vor. 

Warnung vor gefälschten Auftritten von Kardinal Schönborn

Gefälschte Profile, Fake‑Videos und betrügerische Nachrichten unter dem Namen von Kardinal Schönborn nehmen wieder zu.

Erzbischof Grünwidl: „Gott umarmt uns im Heute“ – Ermutigung für Ordensleute im Stephansdom

Beim Tag des geweihten Lebens im Wiener Stephansdom hat Erzbischof Josef Grünwidl die Ordensleute der Erzdiözese zur Wachsamkeit, zur gelebten Liebe und zu realistischem Mut aufgerufen.

Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt

Papst Leo hat den Redemptoristen und Leitmeritzer Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt. Noch vor gut einer Woche hat er als Co-Konsekrator von Erzbischof Josef Grünwidl fungiert. 

Österreichs Priester topmotiviert für Priester-EM in Polen - 18 Nationen sind dabei

Kapitän Michael Semmelmeyer: „Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hochmotiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können.

Abschied von Bischof Maximilian Aichern: Ein Leben im Dienst der sozialen Gerechtigkeit

Emeritierter Linzer Bischof ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben - Scheuer über Aichern: "Brückenbauer mit geistiger Strahlkraft"

Neues Papstwohnung künftig unterm Dach und mit Fitnessraum

Leo XIV. bezieht künftig Appartement eine Etage über traditioneller Papstwohnung - Weiter kein Termin für Umzug, Papst wohnt weiter in Gebäude der Glaubensbehörde

Erzbischof und Bischöfin bekunden Willen zur Zusammenarbeit

Antrittsbesuch von Erzbischof Grünwidl bei evangelisch-lutherischer Bischöfin Richter im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes der Kirchen für die Gesellschaft - 

Kardinal Schönbon zum Tod von Gerhard Klein: „Ein Christ im Alltag und ein Journalist mit Haltung“

Gerhard Klein ist verstorben. Mit ihm verliert Österreich einen profilierten ORF‑Journalisten und prägenden Leiter der Medienausbildung. Sein Engagement wird weithin spürbar bleiben

Parolin: Lage in Minneapolis "inakzeptabel"

Kardinalstaatssekretär zu ICE-Einsätzen mit Todesfolge: Gewalt nie Lösung für gesellschaftliche Probleme

Die Vergessenen

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 30.1.2026.

Lob aus den Kirchen für Wiener Religionsrat

Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Religionen unterzeichneten Grundsatzerklärung und spendeten Blut

Erzbischof Grünwidl bei Bundeskanzler Stocker

Antrittsbesuch Grünwidls im Bundeskanzleramt im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für ein gesellschaftliches Miteinander

Weltkirchliche Verbundenheit bei der Bischofweihe in Wien

Seit mehreren Jahren pflegt die Erzdiözese Wien lebendige Partnerschaften mit Diözesen auf drei Kontinenten: Lodwar in Kenia, San Jacinto in Ecuador und Infanta auf den Philippinen. Was einst mit ersten Begegnungen begann, hat sich zu einem intensiven Prozess des gegenseitigen Lernens, solidarischen Miteinanders und gemeinsamen Arbeitens entwickelt.

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Kardinal in Interviews anlässlich des Papst-Begräbnisses: Päpste haben ohnmächtige Stimme, können jedoch Herzen berühren. Erbe von Franziskus noch nicht entschieden.

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Zum Papst-Begräbnis läuten alle Kirchenglocken in Österreich

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Bischofskonferenz-Vorsitzender Franz Lackner leitet am kommenden Montag um 18 Uhr Trauergottesdienst im Wiener Stephansdom, zu dem die Gläubigen und die Spitzen von Staat, Kirchen und Religionen eingeladen sind.

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Franziskus in einem seiner letzten Texte: "Der Tod ist neuer Anfang"

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Was im Vatikan passiert, wenn der Papst gestorben ist

Nur wenige Verantwortungsträger bleiben im Amt. Camerlengo (Kämmerer) der katholischen Kirche und Dekan des Kardinalskollegiums zunächst die wichtigsten Personen. Kardinalskollegium übernimmt bis zur Wahl eines neuen Papstes die Verwaltung des Staates Vatikanstadt.

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Kirchenoberhaupt im Alter von 88 Jahren gestorben. Aus Argentinien stammender früherer Erzbischof von Buenos Aires war seit 2013 der erste Lateinamerikaner im Papstamt.

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Vor zwei Wochen schreckte der Vatikan mit der Mitteilung auf, der Papst sei in der Gemelli-Klinik. Inzwischen scheint die Lage unter Kontrolle und Franziskus arbeitet weiter. Von Sabine Kleyboldt (KNA).

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Gesundheitszustand des Papstes nach ruhiger Nacht unverändert

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