Kapitän Michael Semmelmeyer: „Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hochmotiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können.
Die österreichische Nationalmannschaft der Priester hat in Ybbs ihr letztes Training absolviert, um sich final auf die bevorstehende Priester-Europameisterschaft vorzubereiten. Das Turnier findet von 9. bis 13. Februar in Lublin (Polen) statt und verspricht mit 18 Mannschaften eines der größten Priester-Fußballturniere zu werden – 255 Priester werden um den EM-Titel kicken.
Im Jahr 2025 hat Österreichs Nationalteam bei der Priester-Fußball-Europameisterschaft in Kisvarda (Ungarn) Platz acht erreicht. „Die sportlichen Leistungen waren im Vorjahr stark, trotz der Niederlagen“, bilanzierte Michael Semmelmeyer, Präsident der heimischen Mannschaft und Kaplan in Perchtoldsdorf. Polen setzte sich im Finale gegen die Slowakei durch, Kroatien belegte Platz drei. Auch heuer ist wieder zu erwarten, dass jene Länder, die die größte Auswahl an jungen Priestern haben, den Europameister-Titel holen werden.
Neben den etablierten Mannschaften nimmt auch Exot Kasachstan wieder teil und mit Malta spielt auch ein Neuling erstmals mit. Die hohe Teilnehmerzahl unterstreicht die wachsende Bedeutung und Beliebtheit dieses sportlichen und zugleich über die Grenzen hinaus verbindenden Events.
Der Kapitän der österreichischen Auswahl, Michael Semmelmeyer, zeigt sich im Vorfeld zuversichtlich: „Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hochmotiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können.“ Das österreichische Team setzt sich aus Priestern aus mehreren Ländern zusammen, die in verschiedenen österreichischen Diözesen wirken.
Das Team darf sich auch über ein neues Logo auf den Dressen freuen: „Kirche in Not“ unterstützt ab sofort die Priester-Nationalmannschaft. Diese Partnerschaft verbindet den sportlichen Einsatz der Priester mit einem klaren Zeichen der Solidarität: Wenn sie Fußball spielen, denken sie auch an jene Christen weltweit, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden und dennoch Hoffnung und Freude nicht verlieren. Auch der bisherige Sponsor EVN begrüßt diese neue Situation. Stefan Zach, der zuständige EVN-Sprecher, betont: „Die Kombination von EVN und Kirche in Not passt sehr gut zu uns,“ und er freue sich über das gemeinsame Engagement.
Eine TV-Übertragung wie bei der Fußball-WM wird es zwar nicht geben, doch Fans aus den Pfarren können die Spiele wieder über einen Stream verfolgen und ihre Priester anfeuern – und natürlich auch für sie beten.
Auch Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft Österreich, war beim letzten Training in Ybbs dabei. Er weiß: „Viele Fans drücken unserem Team die Daumen, denn es sind sehr sympathische Priester, die mit ihrem Spiel große Lebensfreude ausstrahlen.“ Eppensteiner verweist auch darauf, dass die Nationalmannschaft während des Jahres immer wieder bei Benfizmatches für gute Zwecke kickt.