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18.11.2014 · Papst Franziskus

Papst Franziskus bei interreligiösem Kongress

Die „Kultur des Provisorischen" und die daraus resultierenden Folgen für die Moral würden zwar unter der Flagge der Freiheit antreten, hätten aber in Wirklichkeit geistliche und geistige Verwüstung gebracht, vor allem für die Schwächsten.

Familie nicht mit der ideologischen Brille sehen. Die Kultur des Provisorischen bedroht auch Ehe und den Lebensraum, das soziale Gefüge "Familie".

Wenn die Kirche über Ehe und Familie spricht, dann darf sie nicht in die Falle von Ideologien geraten. Das sagte Papst Franziskus am Montag, 17. November 2014, in seiner Eröffnungsansprache für einen interreligiösen Kongress zu Ehe und Familie, den der Vatikan ausrichtet.

 

Drei Tage lang dauert dieser Kongress, in die Vorbereitung waren gleich drei vatikanische Institutionen einbezogen: Neben der Glaubenskongregation auch die Räte für Familie, den interreligiösen Dialog und für die Einheit der Christen.

 

Ergänzung von Mann und Frau

Wenn die Kirche vom Verhältnis von Mann und Frau zueinander spricht, benutzt sie den Begriff der Komplementarität, also der sich ergänzenden Gegensätzlichkeit. Nur gemeinsam sind Mann und Frau Mensch. Diesen Begriff griff auch Papst Franziskus in seiner Ansprache auf. Komplementarität sei im christlichen Kontext viel mehr als nur das Ergänzen eines alleine unvollständigen Elementes, so der Papst. Er zitierte in seiner Ansprache den ersten Korintherbrief, in dem Paulus davon spricht, dass der Heilige Geist verschiedene Gaben gibt, die dann dem gemeinsamen Ganzen dienen.

„Über die Komplementarität nachzudenken, ist nichts anderes, als über die dynamische Harmonie nachzudenken, die im Zentrum der Schöpfung liegt. Und das ist der Schlüsselbegriff: Harmonie. Alle sich ergänzenden Gegensätzlichkeiten hat der Schöpfer geschaffen, damit der Heilige Geist, der Urheber der Harmonie, diese Harmonie schaffen kann."

 

Diese Komplementarität sei die Basis für Ehe und Familie, so der Papst, sie sei die „erste Schule", in der wir Menschen lernen, die eigenen Gaben und die der anderen wert zu schätzen und die „Kunst des Zusammenlebens" zu üben.

 

Familie ist Ort um Werte kennen zu lernen

„Für den größten Teil von uns ist die Familie der Ort, an dem wir beginnen, Werte und Ideale zu ‚atmen' und auch unsere Potentiale an Tugend und Nächstenliebe zu verwirklichen. Aber wie wir wissen, ist die Familie gleichzeitig auch Ort von Spannungen, etwa der zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit, zwischen Vernunft und Leidenschaft, zwischen spontanen Wünschen und langfristigen Überlegungen und so weiter. Die Familie bildet aber auch den Bereich, an dem diese Spannungen gelöst werden, das ist wichtig. Wenn wir von Komplementarität von Mann und Frau sprechen, dann dürfen wir das nicht mit der zu einfachen Vorstellung tun, dass alle Beziehungen zwischen den Geschlechtern auf ein einheitliches und statisches Modell zurück gehen. Komplementarität nimmt viele Formen an, denn jeder Mann und jede Frau bringt ihre eigenen Beitrag in eine Ehe und die Erziehung der Kinder ein. So wird die Komplementarität zu einem großen Reichtum."

 

Kultur des Provisorischen bedroht auch Ehe und Familie

Der Papst sprach auch davon, dass Ehe und Familie sich in einer Krise befänden. Die „Kultur des Provisorischen" und die daraus resultierenden Folgen für die Moral würden zwar unter der Flagge der Freiheit antreten, hätten aber in Wirklichkeit geistliche und geistige Verwüstung gebracht, vor allem für die Schwächsten. Und diese Krise weite sich aus, so Papst Franziskus.

 

„Die Krise der Familie hat eine weitere Krise verursacht, nämlich die der ‚Ökologie des Menschen', denn die soziale Umwelt muss genauso wie die natürliche Umwelt geschützt werden. Auch wenn die Menschheit heute die Notwendigkeit eingesehen hat, auf die Bedrohung für unsere natürliche Umwelt zu reagieren, sind wir langsam – sehr langsam, unsere Kultur ist sehr langsam, auch unsere katholische Kultur – sind wir langsam dabei, zu begreifen, dass auch unsere soziale Umwelt in Gefahr ist. Deswegen müssen wir eine neue Ökologie des Menschen fördern und voran bringen."

 

Papst Franziskus bestärkte einmal mehr die Überzeugung der Kirche, dass die Familie das Fundament allen Zusammenlebens sei. Kinder hätten das Recht, in Familien aufzuwachsen, mit Vater und Mutter. Gleichzeitig rief der Papst dazu auf, nicht in die Falle einer ideologischen Debatte zu geraten.

 

Familie ist menschliche Tatsache

„Die Familie ist eine menschliche Tatsache, und deswegen auch eine soziale und kulturelle Tatsache. Wir dürfen sie deswegen nicht mit ideologischen Konzepten besprechen, die nur zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Geschichte Kraft haben und dann ungültig werden. Man kann nicht über eine ‚konservative' oder eine ‚progressive' Familie sprechen, Familie ist Familie, sie hat ihre eigene Kraft."

 

In diesem Sinne wünschte der Papst den Teilnehmern des Kongresses, dass die Debatten Inspiration seien für alle, die sich für die Stärkung der Ehe als Verbindung von Mann und Frau einsetzen.

 

Abschließend kündigte der Papst an, zum Weltfamilientreffen im September 2015 nach Philadelphia in die USA zu reisen.

erstellt von: Redaktion thema kirche /RV 18.11.2014
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Interview mit Kardinal Müller über den Mann, die Frau und die Familie

Es braucht ein Nachdenken über das „Zueinander von Mann und Frau" in der Kirche und in den öffentlichen Institutionen. Das hat der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, im Interview mit Radio Vatikan betont.


 

 

Anne Preckel sprach mit ihm am Rande des interreligiösen Kolloquiums zum Thema „Die Komplementarität von Mann und Frau" im Vatikan, das die vatikanische Glaubenskongregation in Zusammenarbeit mit drei päpstlichen Räten ausgerichtet hat.

 

Die Leiblichkeit des Menschen und seine seelisch-geistige Ausrichtung seien nicht voneinander zu trennen, betonte der Kardinal mit Blick auf die sog. „Gender-Theorie". Weiter sprach er sich für familienfreundlichere Verhältnisse in der Arbeitswelt aus.

 

Interreligiöser Konsens zur Ehe aus Mann und Frau

Als solide Grundlage des interreligiösen Austausches über die Geschlechter sieht der Kardinal die Ehe und Familie, basierend auf Mann und Frau. Ein Konsens hier könne auch den katholischen Glauben stärken.

 

Kard. Müller: „Wir wissen ja, dass das Ehesakrament in unserem katholischen Glauben aufbaut auf der natürlichen Ordnung der Schöpfung. Insofern ist es natürlich sehr wichtig, auch das Zeugnis der Religionen, der ganzen Menschheit, auf unserer Seite zu haben. Und das zeigt sich heute auch in einer ganz eindrücklichen Weise: Es sind hier 14 Weltreligionen versammelt, die ja den größten Teil der Menschheit repräsentieren und die auch die lange Geschichte der Menschheit vergegenwärtigen können. Und hier zeigt sich doch sehr einmütig die Grundüberzeugung, dass es zur Wesensgestalt des Menschen gehört, dass Gott ihn geschaffen hat als Mann und Frau. Und dass aus der Liebe von Mann und Frau sich die Persönlichkeit der beiden entwickelt, dass sie auch innerlich Anteil nehmen, aneinander über sich hinaus wachsen in eine höhere Gemeinschaft hinein: die Gemeinschaft der Liebe."

 

Eine Frucht dieser Liebe seien Kinder, erläuterte der Kardinal. Elternschaft sei aber mitnichten nur biologisch zu verstehen – ein Kind sei „wesentlich mehr als nur die Zusammensetzung seiner biologischen Bestandteile und seiner Gefühle", so Müller. Im familiären Umfeld müsse echte Entwicklung möglich werden, appellierte er.

 

Kard. Müller: „Als Person soll der Mensch wachsen und gedeihen. Und das ist nur möglich durch die Liebe der Eltern, des eigenen Vaters und der eigenen Mutter. Keine staatliche oder internationale Organisation kann das Kindeswohl gewährleisten, sie können nur subsidiär tätig sein. Die Hauptverantwortung, dass Menschen zu ihrer Identität kommen, sich selbst annehmen, fähig sind, Verantwortung für einen anderen geliebten Menschen zu übernehmen für die Kinder, die Gott schenkt aus dieser Liebe hinaus. Das ist eben nur möglich, wenn vom ersten Augenblick des Daseins an – der Zeugung, der Schwangerschaft, Geburt, dem Stillen, Zu-Essen-Geben, gemeinsamen Aufwachsen mit den Geschwistern, dem ganze Prozess der Erziehung und der Bildung – wenn das getragen wird von dem vorbehaltlosen Ja-Wort, das er, Gott, zu jedem von uns sagt. Und zwar durch die eigenen Eltern, die Mittler der Liebe Gottes."

 

Einheit von Seele und Leib

Das interreligiöse Kolloquium wolle auch ein Zeichen setzen angesichts von Überzeugungen, die nicht mehr von einer Komplementarität von Mann und Frau ausgehen, so der Kardinal auf Anfrage weiter. Die sog. „Gender-Theorie" etwa geht im Großen und Ganzen nicht mehr von der biologisch-sexuellen Prägung von Männern und Frauen aus, sondern vorrangig von deren sozial-kultureller Prägung.

 

Kard. Müller: „Ja, Schwester Prudence Allen (Philosophieprofessorin aus Denver und seit Kurzem neues Mitglied in der Internationalen Theologischen Kommission, Vortragende auf dem aktuellen Kolloquium, Anm. d. Red.) hat sehr deutlich gesagt, dass wir, die Weltreligionen, uns dieses positive Wort ,Gender' nicht rauben lassen und dass es für eine ,Ideologie der Menschen' nicht hilft. Man kann die Leiblichkeit des Menschen, seine Sexualität im biologischen Sinne und die innere seelische Verfassung und geistige Ausrichtung, d. h. seine Seele und seinen Leib, nicht voneinander trennen! Sie bilden eine unlösbare Einheit. Und deshalb ist es, glaube ich, auch sehr wichtig, dass jeder Mensch von Anfang an lernt, sich mit dem Vater oder der Mutter zu identifizieren und somit zugleich sein eigenes Geschlecht anzunehmen – aber das eigene Geschlecht in der Bezogenheit auf das andere Geschlecht: also im Sinne von Komplementarität."

 

Beunruhigt über hohe Zahlen Alleinerziehender

Beunruhigt zeigte sich der Präfekt der Glaubenskongregation über die hohe Zahl alleinerziehender Frauen. Ohne einen Vater aufzuwachsen, stelle für ein Kind einen schwerwiegenden Mangel dar – und ebenso für die Mutter.

 

Kard. Müller: „Es wurden (auf dem Kolloquium, Anm.) alarmierende Zahlen genannt. Etwa am Beispiel England, was ja dann für viele andere Länder auch zutrifft: Wenn eine Million Kinder ohne einen meist männlichen Elternteil aufwachsen, ist das nicht gut für sie selbst und natürlich auch nicht für die Mutter, die allein die ganze Aufgabe bewältigen muss. Der Mensch ist so verfasst, dass es eine große Freude macht, wenn Vater und Mutter sich aufeinander verlassen können, miteinander die ganze Begleitung, Entfaltung und Erziehung ihrer Kinder mittragen und sich dabei auch selber ihrer eigenen Liebe versichern."

 

Auch zum Thema „Komplementarität von Männern und Frauen innerhalb der Kirche" hatte der Kardinal Einiges zu sagen. Papst Franziskus hatte mehrfach betont, es brauche einen „spezifisch weiblichen Beitrag" für die Kirche. Die Hälfte der Kirchenmitglieder – „vielleicht sogar noch mehr" – sei weiblich, hielt Kardinal Müller hier zunächst grundsätzlich fest. Und es gebe „eine spezifisch männliche und weibliche Prägung des Menschseins und auch des Christseins", fügte er an. Müller griff in die Heilsgeschichte zurück, um dies zu erläutern.

 

Kard. Müller: „Es ist ja doch interessant auch zu sehen, dass sich Gott in der Heilsgeschichte entweder an Männer oder an Frauen wendet – an die Patriarchen-Frauen, an männliche, weibliche Heilige – dass aber am Höhepunkt des Heilsgeschehens in unserem christlichen Verständnis nicht ein abstrakter Mensch hervortritt, sondern zunächst einmal Maria, eine Frau, ganz eindeutig eine Frau. Nicht nur Repräsentation des Weiblichen, sondern eine konkrete individuelle Frau, die ,ja' sagt zu diesem großen Projekt Gottes. Dass sie die Mutter des Herrn werden soll, dass Gott selbst aus ihr in seinem ewigen Sohn heraus das Menschsein annehmen will, dass aber der Mensch geworden ist, das Fleisch gewordene Wort, der Logos, dass er nicht ein abstrakter Mensch ist, sondern dass er das Menschsein in Form des Mann-seins angenommen hat.

Jesus war nicht nur männlich, sondern war ein konkreter, einzelner, individueller Mann. Insofern haben wir von Anfang an Adam und Eva in der Schöpfung, aber dann auch den besonderen Anteil des Weiblichen und des Männlichen in der Schöpfung. Dadurch haben wir im Heilsgeschehen diese besondere Zuordnung, die beiden Geschlechtern zukommt."

 

Die gesamte Kirche sei eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, keine abstrakte Masse, erinnerte der Kardinal weiter. Unser Verständnis der Kirche sei wesentlich weiblich geprägt, fügte er an.

 

Kard. Müller: „Jesus ist der Bräutigam, die Kirche ist die Braut. Da zeigt sich bis in die Kirche hinein, dass die Kirche nicht einfach nur Religionsorganisation ist, sondern eine Person, und dass wir alle in diesem Sinn auf Christus, auf Gott bezogen sind. Wir alle, die wir dazugehören, Männer und Frauen natürlich, haben eine weibliche Beziehung zu Gott in Jesus Christus. Und das entfaltet sich ja dann auch in den vielen Charismen, die in Männern und Frauen zugegen sind. (...) Die ganzen personalen, familiären Konstellationen spielen in der Heilsgeschichte, aber auch in unserem kirchlichen Leben, in unserem persönlichen Leben, eine große Rolle... Die vielen weiblichen Heiligen mit der ganz spezifischen Spiritualität und die vielen namentlich nicht bekannten Frauen in der Kirchengeschichte, die vielen Mütter, Ordensschwestern, Jungfrauen – sie spielen doch eine große Rolle für unser Gesamtverständnis von dem, was Kirche ist."

 

Rollen der Geschlechter haben sich verändert

Über die Frauen in der Kirche hat freilich nicht erst Franziskus gesprochen. Auch Johannes Paul II. und Benedikt XVI. haben viel zum Thema gesagt und geschrieben. Was aber ist mit den Männern? Was kann ihr „spezifisch männlicher Auftrag" innerhalb der Kirche sein, wollte Radio Vatikan von Müller wissen. Auf diese Frage räumte der Kardinal zunächst ein, dass sich die Rollen der Geschlechter im Vergleich zur vorindustriellen Gesellschaft bis heute stark verändert habe – dies herauszuarbeiten, sei im Übrigen ein Verdienst der Reflexion von Frauen, so Müller.

 

Kard. Müller: „Durch feministische Theologie und vorher die Frauenbewegung ist natürlich zu Recht darauf hingewiesen worden, dass sich durch die ganze industrielle Revolution, die soziologische Ordnung unserer Arbeitsverhältnisse, die klassische Rolle der Geschlechter geändert hat. Die (damalige, Anm.) Situation einer anders arbeitsteiligen Gesellschaft, die mehr von Landwirtschaft geprägt ist, hat sich natürlich auch dramatisch geändert, unser ganzes Verhältnis zu den neuen Berufen, den technischen Berufen, zur Wissenschaft..."

 

Auf der Suche nach einer Gleichberechtigung der Geschlechter in diesem Umbruchskontext dürfe allerdings nicht das Bild der vermeintlich starken Seite einfach übergestülpt werden, warnte der Kardinal. Auch Papst Franziskus hatte vor einer „Vermännlichung" weiblicher Kompetenzen gewarnt.

 

Kard. Müller: „So sehr es wichtig ist, dass man eben auch die gleiche Würde und Gleichberechtigung der Frau betont, darf man eben doch nicht das Ganze unter einer männlichen Schablone sehen und sagen: ,Die Gleichberechtigung wird erreicht, wenn sie so werden, wie die Männer sind.' (...) Es muss, glaube ich, gemeinsam überlegt werden, wie das Zueinander von Mann und Frau in der Kirche und in den öffentlichen Institutionen ist."

 

Theologie gemeinsame Aufgabe

Papst Franziskus hatte jüngst neue Mitglieder in die Internationale Theologische Kommission berufen, darunter fünf Frauen. Diese neuen weiblichen Mitglieder seien „keine Quotenfrauen", so der Kardinal scherzhaft. Sie seien „qualifizierte Theologinnen". Insgesamt sei es „für die Theologie und die Kirche gut, solche qualifizierten Männer und Frauen in dieser internationalen Kommission (zu) haben", so Müller.

 

Kard. Müller: „Auch wenn so ein Thema dann als solches angegangen wird, Theologie der Frau, Theologie des Mannes, ist das etwas, was sicher auch alle angeht. Man kann ja nicht nur sagen ,Theologie der Frau' - das ist sozusagen kein Gruppeninteresse, wenn die Gesellschaft aus Männern und Frauen besteht. Das ist natürlich auch ein Interesse für alle."


Das interreligiöse Treffen zur Komplementarität der Geschlechter hatte die

Glaubenskongregation schon länger geplant, berichtete der Kardinal. Auch wenn es organisatorisch nicht mit den beiden Vatikansynoden zur Ehe- und Familienpastoral verbunden sei, passe es doch gut zu dem „großen Thema" Ehe und Familie, welches der Papst „uns allen aufgegeben hat in der Kirche".

 

Familiäres Leben muss „real" möglich sein

Dazu gehöre auch ein Nachdenken über die jetzigen gesellschaftlichen Bedingungen, insbesondere die Arbeitsbedingungen, so Müller. Familiäres Leben müsse „real" möglich sein.

 

Kard. Müller: „Hier hat unsere Soziallehre viel zu sagen. Es muss viel entwickelt werden, zum Teil müssen wir auch prophetisch und auch kritisch den Politikern und Wirtschaftlern zur Seite stehen. (Wir müssen ihnen, Anm.) zum Teil auch in die Flanke fahren. Denn es kann auch nicht sein, dass die Arbeitsverhältnisse so gestaltet sind: ,Die Mutter verlässt, sagen wir, morgens um acht Uhr das Haus, kommt um sechs Uhr abends wieder, und der Mann ähnlich. Das ist unmöglich! Da müssen auch die Arbeitsverhältnisse so gestaltet werden, dass ein Familienleben auch möglich ist. Als Bischof von Regensburg (2002-2012) habe ich Betriebe besucht. Und da gab es auch Betriebe, wo es möglich war, so was wie einen Betriebskindergarten (einzurichten), so dass die Eltern oder die Mutter tatsächlich auch erreichbar und die Kinder in Sichtweite waren."

 

Wäre eine solch organisierte Kinderbetreuung auch eine Option für den Vatikan und die Kinder der dort angestellten Laien? Das wollte Radio Vatikan an dieser Stelle noch von dem Kardinal wissen.

 

Kard. Müller: „Na gut ... ich weiß nicht, ob das aus praktischen Gründen jetzt notwendig ist, denn viele unserer Laien, die verheiratet sind, haben sicher auch andere Möglichkeiten, die wohnen ja auch nicht hier. (...) Das müsste man überlegen. Jetzt kann ich nichts dazu sagen. Aber es ist nicht ausgeschlossen."

 


 

Ein redaktioneller Beitrag von themakirche.at:

 

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Das Aschenkreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und öffnet zugleich den Blick hin zu Ostern. Wien bietet am Aschermittwoch zahlreiche Gelegenheiten, dieses Zeichen zu empfangen.

Großer Andrang aus Nord und Süd zu Gottesdiensten mit Erzbischof Josef Grünwidl

Am kommenden Wochenende werden zahlreiche Gläubige aus der gesamten Erzdiözese zu den ersten Gottesdiensten mit dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in Wiener Neustadt und Wullersdorf erwartet.

Kardinal Christoph Schönborn

Christen und Muslime: Schönborn für Dialog statt Panikmache

Kardinal in Interview über Zusammenleben in seinem neuen Wiener Wohnbezirk Brigittenau: Einander als Menschen begegnen, mit Respekt, Wohlwollen und Toleranz für die Unterschiede.

Liebende

Valentinstag: Segen für Liebende in vielen Kirchen

Rund um den Valentinstag laden viele Kirchen in der Erzdiözese Wien Paare und Einzelpersonen, die Sehnsucht nach einer Partnerschaft haben, zu Segensfeiern ein. 

Wiens neuer Erzbischof auch bei IGGÖ-Präsident Vural

Wiens neuer Erzbischof auch bei IGGÖ-Präsident Vural

Ebenfalls am Montag, 9. Februar 2026, absolvierte Josef Grünwidl als Wiener Erzbischof seinen Antrittsbesuch bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ).

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Israelitischer Kultusgemeinde

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Israelitischer Kultusgemeinde

Wiener Erzbischof von Oberrabbiner Engelmayer und IKG-Präsidenten Deutsch empfangen. Gemeinsamer Kampf gegen Antisemitismus ein zentrales Thema der Begegnung.

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

Requiem im Mariendom mit tausenden Trauergästen. Bischof Scheuer: Aichern war "Personifizierung von Wertschätzung und Dankbarkeit".

Kältekrieg

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 6.2.2026

Predigtcontest beginnt am Aschermittwoch, dem 18. Februar

Gute Predigten verändern Leben – und verdienen Bühne und Reichweite.

Lerngemeinschaft Weltkirche

Weltkirchliche Begegnungen rund um die Bischofsweihe – Bischöfe sehen großes Potenzial für Partnerschaft mit der Erzdiözese Wien

Neuer Gedenktag: Heiliger John Henry Newman im weltweiten liturgischen Kalender

Der heilige John Henry Newman erhält einen festen Platz im weltweiten Kirchenkalender: Sein Gedenktag wird künftig jedes Jahr am 9. Oktober gefeiert.

Ukraine kämpft ums Überleben: Schönborn mit dringlichem Hilfeaufruf

Kardinal bittet angesichts des russischen "Vernichtungskrieges" gegen die Zivilbevölkerung um mehr Hilfe und Spenden - Unterstützung für Notprogramme der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Caritas in der gesamten Ukraine

Kardinal Schönborn: Grundlegende Sanierung der Vatikanbank abgeschlossen

Wechsel an der Spitze der IOR-Kardinalskommission – Petrocchi folgt nach

Neue Leitung im Stift Geras: Abtbenediktion von Norbert Mario Lesovsky

Kardinal Schönborn nahm im Stift Geras die Abtsbenediktion von H. Norbert Lesovsky OPraem vor. 

Warnung vor gefälschten Auftritten von Kardinal Schönborn

Gefälschte Profile, Fake‑Videos und betrügerische Nachrichten unter dem Namen von Kardinal Schönborn nehmen wieder zu.

Erzbischof Grünwidl: „Gott umarmt uns im Heute“ – Ermutigung für Ordensleute im Stephansdom

Beim Tag des geweihten Lebens im Wiener Stephansdom hat Erzbischof Josef Grünwidl die Ordensleute der Erzdiözese zur Wachsamkeit, zur gelebten Liebe und zu realistischem Mut aufgerufen.

Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt

Papst Leo hat den Redemptoristen und Leitmeritzer Bischof Stanislav Přibyl zum Erzbischof von Prag ernannt. Noch vor gut einer Woche hat er als Co-Konsekrator von Erzbischof Josef Grünwidl fungiert. 

Österreichs Priester topmotiviert für Priester-EM in Polen - 18 Nationen sind dabei

Kapitän Michael Semmelmeyer: „Wir haben dieses Jahr viele neue Priester im Kader, die jung, sportlich und hochmotiviert sind. Bei den letzten Trainings haben sie gezeigt, dass sie gut zusammenspielen können.

Abschied von Bischof Maximilian Aichern: Ein Leben im Dienst der sozialen Gerechtigkeit

Emeritierter Linzer Bischof ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben - Scheuer über Aichern: "Brückenbauer mit geistiger Strahlkraft"

Neues Papstwohnung künftig unterm Dach und mit Fitnessraum

Leo XIV. bezieht künftig Appartement eine Etage über traditioneller Papstwohnung - Weiter kein Termin für Umzug, Papst wohnt weiter in Gebäude der Glaubensbehörde

Erzbischof und Bischöfin bekunden Willen zur Zusammenarbeit

Antrittsbesuch von Erzbischof Grünwidl bei evangelisch-lutherischer Bischöfin Richter im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes der Kirchen für die Gesellschaft - 

Kardinal Schönbon zum Tod von Gerhard Klein: „Ein Christ im Alltag und ein Journalist mit Haltung“

Gerhard Klein ist verstorben. Mit ihm verliert Österreich einen profilierten ORF‑Journalisten und prägenden Leiter der Medienausbildung. Sein Engagement wird weithin spürbar bleiben

Parolin: Lage in Minneapolis "inakzeptabel"

Kardinalstaatssekretär zu ICE-Einsätzen mit Todesfolge: Gewalt nie Lösung für gesellschaftliche Probleme

Die Vergessenen

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 30.1.2026.

Lob aus den Kirchen für Wiener Religionsrat

Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Religionen unterzeichneten Grundsatzerklärung und spendeten Blut

Erzbischof Grünwidl bei Bundeskanzler Stocker

Antrittsbesuch Grünwidls im Bundeskanzleramt im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für ein gesellschaftliches Miteinander

Weltkirchliche Verbundenheit bei der Bischofweihe in Wien

Seit mehreren Jahren pflegt die Erzdiözese Wien lebendige Partnerschaften mit Diözesen auf drei Kontinenten: Lodwar in Kenia, San Jacinto in Ecuador und Infanta auf den Philippinen. Was einst mit ersten Begegnungen begann, hat sich zu einem intensiven Prozess des gegenseitigen Lernens, solidarischen Miteinanders und gemeinsamen Arbeitens entwickelt.

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Kardinal in Interviews anlässlich des Papst-Begräbnisses: Päpste haben ohnmächtige Stimme, können jedoch Herzen berühren. Erbe von Franziskus noch nicht entschieden.

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Zum Papst-Begräbnis läuten alle Kirchenglocken in Österreich

Pummerin am Stephansdom und Glocken in katholischen Pfarren läuten am Samstag um 10 Uhr. Am Montag in Wien "Requiem für seine Heiligkeit Papst Franziskus" u.a. mit Bundespräsident Van der Bellen.

Kirche in Österreich nimmt Abschied von Papst Franziskus

Bischofskonferenz-Vorsitzender Franz Lackner leitet am kommenden Montag um 18 Uhr Trauergottesdienst im Wiener Stephansdom, zu dem die Gläubigen und die Spitzen von Staat, Kirchen und Religionen eingeladen sind.

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Franziskus in einem seiner letzten Texte: "Der Tod ist neuer Anfang"

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Begräbnisliturgie auf dem Petersplatz beginnt um 10 Uhr. Anschließend wird Franziskus in Santa Maria Maggiore beigesetzt. Leichnam des Papstes wird am Mittwoch in den Petersdom überführt.

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Was im Vatikan passiert, wenn der Papst gestorben ist

Nur wenige Verantwortungsträger bleiben im Amt. Camerlengo (Kämmerer) der katholischen Kirche und Dekan des Kardinalskollegiums zunächst die wichtigsten Personen. Kardinalskollegium übernimmt bis zur Wahl eines neuen Papstes die Verwaltung des Staates Vatikanstadt.

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Kirchenoberhaupt im Alter von 88 Jahren gestorben. Aus Argentinien stammender früherer Erzbischof von Buenos Aires war seit 2013 der erste Lateinamerikaner im Papstamt.

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Papst trifft Entscheidungen auch vom Krankenbett aus

Vor zwei Wochen schreckte der Vatikan mit der Mitteilung auf, der Papst sei in der Gemelli-Klinik. Inzwischen scheint die Lage unter Kontrolle und Franziskus arbeitet weiter. Von Sabine Kleyboldt (KNA).

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Gesundheitszustand des Papstes nach ruhiger Nacht unverändert

"Papst hat geschlafen und sich ausgeruht". Sonntagabend hatte vatikanisches Presseamt mitgeteilt, dass Bluttests ein beginnendes, leichtes Nierenversagen zeigten, das aber unter Kontrolle sei.

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In großer Dankbarkeit für sein Wirken gedenken wir Papst Franziskus.

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Gebetsaufrufe auf den Sozialen Medien. Bischofskonferenz-Vorsitzender Erzbischof Lackner wünscht römischem Pontifex angesichts "sehr ernster Diagnose" baldige Genesung. Kardinal Schönborn: Bitte um Gebet ist für Franziskus "keine fromme Floskel".

Die Stationsgottesdienste der Fastenzeit – Eine alte römische Tradition lebt weiter

 

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Die Christmette am 24. Dezember ab 19 Uhr findet mit der Eröffnung des Heiligen Jahres und dem Aufstoßen der Heiligen Pforte durch den Papst statt. Traditioneller Segen "Urbi et orbi" am 25. Dezember um 12 Uhr.

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Papst zum Abschluss der Weltsynode: Kirche muss aufstehen

Franziskus feiert Abschlussgottesdienst der Bischofssynode im Petersdom und beschwört missionarischen Aufbruch einer dienenden Kirche.

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